Anmeldung:
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Nach unserer erlebnisreichen und imposanten Alpenüberquerung haben wir als nächstes eine langersehnte Tour durch Österreich, Slowenien, Kroatien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina unternommen.
Den Reisetermin Oktober 2007 hatten wir wegen der angenehmen Temperaturen und der wenigen Touristen gewählt.
So . . . und jetzt lehnt Euch zurück (evtl. mit einem Schluck Roten) und genießt diese Reise.
Nicht vergessen, es gibt auch ein Gästebuch.
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Reisebericht-Extras:
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zum Gästebuch dieses Reiseberichts |
Jetzt wird es wieder spannend, es war auch für uns ein neues und prickelndes Gefühl.
Wie im letzten Kapitel kurz angedeutet, plötzlich standen wir vor dem Grenzbaum nach Montenegro.
Noch am Vorabend bei der Planung wurde Montenegro mit keinem Wort erwähnt, geschweige denn, daß wir in dieses angrenzende Land einreisen wollen.
Ruhig öffneten wir das Fenster, der Grenzpolizist kam auf uns zu, verlangte die Personal- und Autopapiere und verschwand in seinem Grenzhaus. Keine 5 Minuten später kam er zurück, gab uns die Papiere mit einem gestempelten Einreisezettel zurück und wünschte uns eine schöne Reise. Das war`s und wir waren in Montenegro. Beide waren wir verblüfft und lachten erleichtert über unseren Blitzerfolg.
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Landschaftlich konnten wir keinen Unterschied feststellen, auch hier traumhaft schöne Plätze die uns zum halten einluden, aber in den Orten war sehr deutlich die Armut zu sehen.
Wieder war der Weg unser Ziel.
Vor uns lag die Bucht von Kotor. Also fuhren wir auf der einzigen Strasse weiter. Zwischendurch besorgten wir uns noch einen Touristenführer, den einzigen den es in deutscher Sprache gab.
Das kleine Dorf am Meer (Binnensee) Perast war unser Tagesziel. Nach einem langen Spaziergang fanden wir ein sehr gutes Restaurant - inzwischen war es auch schon Zeit um Abend zu essen. Wir konnten nicht widerstehen und sind kurzentschlossen eingekehrt.
Wieder war es eine gute Entscheidung.
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Abendessen in Perast in der Bucht von Kotor/MNE.
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Der Platz zum übernachten war schnell gefunden. Mit den Touristen war es hier herüben schlagartig aus. 3 - 5 Wohnmobile das war`s dann auch schon. Aber wie man an unserem Plätzchen sehen kann, wir standen alleine am Wasser, sogar überdacht.
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hier unser ruhiger Stellpaltz - nur die Wellen klatschten ans Ufer.
Koordinaten: N 42°, 29.044, E 18°,42.300.
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Was wir bis zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht bemerkt hatten, wir wurden verfolgt.
Es begann damit:
In Dubrovnik auf dem Campingplatz standen schräg gegenüber ein Paar aus Österreich, die uns beobachteten. Sie wollten uns ansprechen, fanden aber keine Gelegenheit und dann waren wir morgens weg. Auch sie fuhren weiter in den Süden auf der Hauptstraße nach Montenegro.
In der Bucht von Kotor, als wir schon in Perast standen, haben sie uns mit dem Fernglas, gesehen. Also sind sie zu uns herüber gefahren, trafen uns aber nicht am Auto an, weil wir ja essen waren. Für diese Nacht wurden sie übertölpelt und mußten 10€ für den Stellplatz an der Kirche bezahlen.
Am nächsten Morgen, wir waren noch beim Frühstück, kamen sie zu unserem Auto. Es kam zu einem netten Gespräch und ab diesem Moment hatten wir MITFAHRER. Wir dachten, na ja 1, 2 oder 3 Tage gemeinsam fahren und Besichtigungen machen, das kann ja ganz nett sein.
Aber, erstens kommt es immer anders und 2. als man denkt. Die Fini und der Peter aus Kloster Neuburg a.d. Donau in Österreich waren sehr "anhänglich".
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Besuch von einem Segelschulschiff in der Bucht von Kotor.
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Die Bucht von Kotor
(serbokroat. Boka kotorska; Italienisch Bocche di Cattaro) ist eine tief in die Karstzone der Küstenketten der Dinariden eingeschnittene Bucht an der Adriaküste Montenegros und Kroatiens (Halbinsel Prevlaka) und bildet einen der besten Naturhäfen Europas.
An den Ufern der Bucht entwickelten sich seit der Antike zahlreiche Orte. Risan als illyrisch-griechische Gründung ist älteste Siedlung der Bucht. Hier finden sich auch noch Reste des Forums und spätantiker Villen.
Kotor und Rose sind als römische Gründungen seit der Antike besiedelte Städte. Eine mittelalterliche Gründung ist Herceg Novi. Neben den Seestädten sind zahlreiche religiöse Gründungen in Form von Klöstern an den Ufern der Bucht entstanden. Damit ist die Bucht eine der am dichtesten mit religiösen Kultstätten ausgestattteten Regionen am Mittelmeer. Wallfahrtsorte sind das Benediktiner-Kloster Sveti Gorge (Hl. Georg), das orthodoxe Kloster Savina sowie die Nemanjiden-Gründung des Klosters des Heiligen Michaels auf der Insel Otok Cvijeca (deut. Blumeninsel). Bedeutende Stadtkirchen finden sich in Kotor, Perast, Herceg Novi, Risan. Daneben gibt es zahlreiche in Naturstein erbaute Dorfkirchen in den Gebirgsdörfern der umgebenden Gebirge, insbesondere in der Krivošije.
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Plan der Stadt Kotor mit Sehenwürdigkeiten. Ein Spaziergang und Kaffeepause lohnt sich.
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hoch oben über Kotor trohnt die mittelalterliche Burg.
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Siedlungen
Wie Perlen an einer Schnur liegen kleine Orte an den Ufern aufgereiht, in denen insgesamt etwa 60.000 Menschen wohnen. In der Topla-Bucht liegt Herceg Novi, die größte Stadt an der Bucht. Sie liegt am nördlichen Ufer an den mäßig steilen Hängen des Orjen-Gebirges. Die Altstadt wird von drei Forts und mittelalterlichen Mauern umgeben. Die Seefahrtsgeschichte ist an den alten Kapitänshäusern und vielen reichen Kirchen in Perast, Dobrota, Prcanj und Kotor verewigt.
Klima
Für das Klima der Bucht sind die geographische Lage am nordöstlichen Mittelmeersaum (geografische Koordinaten: 42° 26' N, 18° 38' O Koordinaten: 42° 26' N, 18° 38' O) und das Gebirgsrelief ausschlaggebend. Die orographische Wirkung von Relief und Topographie des Gebirgshinterlands ist für das Klima von besonderer Bedeutung. Die Bucht von Kotor ist eine der wenigen mediterrranen Übergangsregionen zum Lorbeerwaldklima.
Kulturerbe und Tourismus
Die geschichtsträchtige Bucht mit ihren authentischen historischen Orten - unter anderem die mittelalterliche Festungsstadt von Kotor, der malerische Ort Perast und die Klosterinsel Sv. Djorde sowie deren Friedhofsinsel Gospa od Skrpjela - sind Beispiele für charakteristische mediterrane Kleinstädte mit verschiedenartigen kulturellen Einflüssen. Die Buchten von Risan und Kotor mit dem von den Hochplateaus des Orjen umschlossenen landschaftlichen Ensemble und die Baudenkmäler von Kotor, Perast und Dobrota gehören seit 1979 zum Weltkultur- und Naturerbe der UNESCO.
Die Bucht von Kotor ist ein beliebtes Urlaubsgebiet in Montenegro, für den Ferntourismus jedoch bis auf den Flughafen Tivat noch kaum erschlossen. In der Region findet man eine große Auswahl an Stränden.
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Fußgängerzone von Kotor mit dem berühmten Glockenturm.
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Nach einer kurzen Fahrt über die flachen Berge an der Küste erreichten wir Budva.
Budva (kyrillisch, italienisch:
Budua) ist eine Stadt in Montenegro mit ca. 11.000 Einwohnern. Der Ort lag ursprünglich auf einer Insel, die mittlerweile durch eine Sandbank mit dem Festland verbunden ist. Es ist einer der ältesten Orte an der Adria, nach alter Mythologie vor über 2.500 Jahren von Kadmos, dem Sohn des griechisch-phönizischen Königs Agenor gegründet. Die Stadt wurde 1979 bei einem Erdbeben fast völlig zerstört aber originalgetreu wieder aufgebaut. Budva ist heute vor allem ein Badeort.
Sehenswürdigkeiten
Die berühmte Altstadt ist von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben und steht unter Denkmalschutz. Die komplette Altstadt wurde während des Erdbebens 1979 fast vollständig zerstört und nach Plänen aus österreichischen Archiven Stein für Stein im venezianischen Stil rekonstruiert.
Zwei der bedeutendsten Bauwerke Budvas sind die dreischiffige Kirche des Heiligen Johannes des Täufers aus dem 9. Jahrhundert und die orthodoxe Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit aus dem Jahre 1806.
Tourismus
Budva ist aufgrund seines milden Klimas, ca. 25 °C durchschnittlicher Wassertemperatur im Sommer und zahlreicher Sandstrände im Ort und in der Umgebung einer der beliebtesten Badeorte an der montenegrinischen Adriaküste. Seit 1923 wird die Stadt touristisch vermarktet.
Etwa einen Kilometer südlich der Altstadt befindet sich der 1.600 Meter lange Kiesstrand Slovenska Plaža, der seinen Namen von hier regelmäßig badenden Slowenen bekam. Der Strand gehört zu den meistfrequentierten an der montenegrinischen Küste und bietet ideale Bedingungen für Familien.
Von besonderer touristischer Bedeutung ist die etwa acht Kilometer südöstlich von Budva gelegene Hotelinsel Sveti Stefan (dt. Sankt Stephan).
Einen Stellplatz für 2 Womo`s fanden wir dann im kleinen Ort Petrovac.
Koordinaten: N 42°,29.044, E18°,42.295.
Ab heute hatten wir ja Mitfahrgefährten aus Österreich, Kloster Neuburg an der Donau, Peter & Fini, was die Stellplatzsuche etwas schwieriger machte.
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Am nächsten Morgen nach einer kurzen Absprache der Route mit Fini und Peter ging es über die Berge und durch ein modernes Tunnel via Petrovac - Virpazar - Vranijna - Skadar, zum schwarzen See(Nationalpark Skadarsko Jerero).
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Nationalpark Skadarsko Jerero, die Berge im Hintergrund befinden sich bereits in Albanien. Die Grenze Montenegro - Albanien verläuft mitten durch den See.
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Auf einer Fahrt mit einem Ausflugsschiff auf dem See konnten wir die Vogelwelt und die einsame Natur erleben.
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verfallene Klosterruine mitten im See. Hier versammeln sich immer viele Cormorane.
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Abend waren wir dann im einzigen Restaurant weit und breit zum Essen. Es gehört zum Hotel Pelikan und wir konnten eine lustige Firmenfeier miterleben. Es wurde viel gesungen und gelacht. Der Herr auf dem Bild mit Bart, der Blauweste und dem Strohhut ist der Chef - Toman. Er ist ein liebenswerter Mensch - mit anderen Worten - ein Unikum. An den Wänden hängen Hüte und Mützen aus allen Herrenländern. Meine grüne Kappe aus Cairns/Australien hängt nun auch da.
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Toman Sec ist der Besitzer des Hotels Pelikan mit Restaurant am Schwarzen See.
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Stellplatz: freier Stellplatz nahe dem Hotel Pelikan,
Koordinaten: N 42°,14.866, E 19°,05.455.
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Nach dem Frühstück und der Verabschiedung bei Toman war unser gemeinsames Ziel das Kloster Ostrog.
Die Fahrt ging über Skadar - Virpazar - durch Podgorica, der Haputstadt von MNE, - zum Kloster Ostrog.
Während der Anfahrt durch das hauptsächlich von der Landwirtschaft geprägte Gebiet waren wir uns etwas unsicher ob wir da mit unseren 2 Mobilen überhaupt hochkommen. Die letzten 2 Km sind wir dann gewandert und es hat uns eher Spaß gemacht.
Ja Montenegro ist ein Land von alten Kirchen und Klöstern.
So auch das Kloster Ostrog - in Montenegro ist eines der bedeutendsten Klöster der serbisch-orthodoxen Kirche. Es liegt ungefähr 15 Kilometer von Danilovgrad in Richtung Nikšic entfernt am Abhang des Prekornica-Gebirges zur Ebene des Flusses Zeta (Bjelopavlicko-Ebene).
Ostrog ist das heiligste Kloster der in Montenegro und in Serbien lebenden Christen. Es wird jedes Jahr von tausenden Gläubigen besucht. (12. Mai)
Das Kloster wurde 1656 vom Metropoliten von Hum und der Herzegowina, Vasilije Jovanovic, gegründet, der bis zu seinem Tod im Jahr 1671 dort lebte.
Hier wird der Körper des heiligen Vasilije aufbewahrt.
Das Kloster ist hoch oben im Felsen liegend bzw. eingebaut und ist Bestandteil einer natürlichen Höhle. Erbaut wurde es im Jahr 1665 als Stiftung des Mitropoliten Hercegovina Vasilije Jovanavic.
Es heißt, wenn sie das Kloster verlassen, nehmen sie Glauben, Optimismus und Hoffnung mit. So gestärkt fanden wir gemeinsam mit Fini und Peter auch schnell unseren nächsten Platz zum übernachten.
Stellplatz: freier Stellplatz bei einem geschlossenen Cafe einige Km unterhalb des Klosters.
Koordinaten: N 42°,41.188, E 19°,0.420.
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Kloster Ostrog - hoch oben in die Berge hinein gebaut.
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kleine Wanderung rauf zum Kloster Ostrog.
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Der heutige Tag führte uns erst einmal vom Kloster Ostrog zurück nach Podgorica um einige Lebensmittel einzukaufen.
Anschließend fuhren wir einem Tipp folgend durch das Tal flußaufwärts neben dem längsten Fluß MNE dem Moraca (97 Km) der in Skadar in den See mündet. Die Strasse schlängelt sich in einer landschaftlich herrlichen Gegend durch die 22 km lange Platije Schlucht, die bis zu 1.100m tief ist.
Man kommt unweigerlich am Kloster Moraca vorbei. Ein Halt lohnt sich in jedem Fall, Geschichte und Kultur tanken und anschließend eine Kaffeepause einlegen. Geschichtlich wurde das Dorf und das Kloster im XII Jahrhundert erstmals erwähnt.
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in der Klosterkirche Moraca.
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Schlucht Platije, in der Nähe des Dorfes und Klosters Moraca, 22 Km lang und bis zu 1.100m tief.
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Jetzt einmal einpaar Worte zu der traumhaft schönen und ruhigen Bergwelt. Einsam, weit und breit keine Menschenseele stehen da 2 Womo`s, wir essen eine Kleinigkeit und freuen uns über das herrliche Wetter und überhaupt.
Rastplatz mitten im Gebirge.
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Gestärkt nahmen wir die Strasse in Richtung Norden nach Mioska wo wir dann links auf eine einsame und kleine Strasse uns nach Savanik hoch schraubten(auf ca. 1.200m). Dort fanden wir vor dem Rathaus einen genügend großen Parkplatz, ganz allein für uns.
Koordinaten: N 42°,52.492, E 19°,18.896.
Hier waren plötzlich so viele lustige und interessierte Kinder an die ich endlich einige Mitbringsel und natürlich auch Gummibären verteilen konnte. Als ich am austeilen war, waren es garantiert 25 Kinder.
Die Bilder sprechen für sich.
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hier bin ich beim verteilen von Schlüsselbändern, Kugelschreibern und natürlich Gummibären.
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Natürlich haben wir auch die Dorfkneipe besucht, sind aber dann alle 4 nach einem versteckten Blick in die Küche schnell wieder zurück zu unserem "Hotel Belvedere".
Mitte Oktober und über 1.200m hoch, ja wir haben im Auto eingeheizt.
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die versammelte Rasselbande. Die größeren Mädchen lernten schon englisch in der Schule und wollten auch ihr erlerntes gleich anbringen.
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Es gab noch ein freudiges Ereignis heute.
Heute am 17.10. nachmittags erreichte ich endlich unseren Sohn am Handy und Gisela und ich konnten ihm zu seinem Geburtstag gratulieren. Wir in Montenegro und er auf Sardinien, das nenne ich multi-kulti.
Am Morgen die gewohnte Prozedur Bad etc., frühstücken und kurze Besprechung wie es heute weitergehen soll. Ja, Fini und Peter waren immer noch da und sie waren mit allem einverstanden und fuhren auch schön brav hinter uns her.
Die Tour heute ging durch eine bezaubernde Bergwelt mit Buchenwald zur E167 und in den Süden nach Niksic einem netten Städtchen. Dort nahmen wir die Strasse in Richtung Westen, merkt ihr was, ja es ging wieder Richtung Dubrovnik zurück.
Aber bis dort hin waren es noch ca. 100Km, davon ca. 40Km durch Bosnien-Herzegowina. Gott sei Dank war die Strasse nicht so sehr befahren, sodaß wir auch noch die Landschaft genießen konnten.
Und dann ist es passiert, ein Wegweiser zeigte nach rechts in 10 Km ist ein Kloster. Nichts wie hin und wir erlebten fast unglaubliches. Da leben 2 Mönchen und ein Bauernehepaar ganz allein in der Wildnis und beschützen ein kleines Schmuckstück.
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no name Orthodoxe Kirche, mitten in der Landschaft, weitab von einem Dorf.
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Wir bekamen natürlich eine private Führung, alles sehr beeindruckend. Anschließend hat der Mönch zusammen mit dem Bauern Kies aufgeladen
Herrliche Gemälde und Ikonen in der Kirche.
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der HL. Georg, auch mein Schutzpatron. Jetzt wußte ich warum alles so glatt lief.
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Zwischenzeitlich haben wir das Gebirge verlassen, fuhren durch eine Tiefebene, aber kurz vor dem Grenzübergang waren wir wieder auf einer Höhe von 1.180m.
Der Grenzübertritt von Montenegro nach Bosnien-Herzegowina verlief problemloser, als bei uns von D nach Österreich. Alles freundliche und aufgeschlossene Grenzbeamte - "pas d' Problem" - würde der Franzose sagen.
Die Strasse ging ab jetzt immer bergab zur nächsten größeren Stadt Trebinje.
Dazu könnt ihr im nächsten Kapitel weiter lesen.
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