Montenegro-Reisebericht :Mit Kind und Kegel in den Süden

Heimreise: Intermezzo Montenegro, 30.7.

Schweren Herzens brechen wir vom Shkodrasee auf, es geht Richtung nach Hause, nach Norden. Etwas schwermütig betrachten wir die letzten Eselkarren auf der Strasse, bevor wir bei Han i Hotit wieder nach Montenegro einreisen. Der Grenzübertritt ging erstaunlich schnell, die weitaus größere Schlange war in der Gegenrichtung, aber das kenne wir ja von der Einreise, zweieinhalb Monate und 5000 seitdem gefahrene Kilometer ist es her. Wir rollen gemütliche in Richtung Podgorica, tanken wieder einmal günstigen Sprit – fast 1.20 Euro in Albanien und 0.94 hier – und müssen uns dann entscheiden, welchen Weg an die Küste wir einschlagen wollen. Nach ein wenig hin und her entschliessen wir uns für den Weg, den wir auch schon gekommen sind. Wir fahren also wieder an den Skodersee, und dann durch den Tunnel in Richtung Bar hinunter. Und nach dem Tunnel stehen wir das erste Mal auf dieser Reise so richtig im Urlauberverkehr. Die Kolonne wälzt sich den Berg hinunter zur Kreuzung mit der Uferstrasse. Aber gottseidank wollen alle zu den Stränden im Süden, wir aber nach Norden, also biegen wir in die andere Richtung ab und kommen wieder ein wenig schneller voran. Aber nicht lange, denn in Budva spielt es sich so richtig ab. Es scheint ein Mekka der osteuropäischen Reichen und Schönen zu sein, gemessen an den Autos und den Urlaubern, die hier unterwegs sind. Obwohl wir eigentlich geplant hatten, uns die Altstadt von Budva anzusehen, haben wir das schnell sein lassen. Also Gas und weiter die Küste entlang. Bei der Fähre über die Engstelle der Bucht von Kotor das gleiche Bild. Sehr viel Verkehr, es fahren vier Fähren ständig hin und her, und trotzdem ist es ein unorganisiertes Schlachtfeld, niemand gibt nach, alle wollen auf die Fähre drauf. Irgendwie, inklusive Beinahekollision mit einem alten VW Golf, haben wir es aber auch auf die Fähre geschafft und sind rübergeschippert. Danach war bei uns allen ein wenig die Luft draussen, und wir sind gleich nach dem Fähranleger bei Bijela auf den Campingplatz Zlokovic abgebogen. Der ist klein und nett, und ein schöner Strand ist auch gleich dabei. Dort haben wir dann noch ein wenig geplantscht, Georg ist mit seinem Traktor herumgefahren, und so ging der Tag dann unspektakulär zu Ende.

Good bye Albania.

Good bye Albania.

Wieder in der Bucht von Kotor, diesmal nehmen wir die Fähre.

Wieder in der Bucht von Kotor, diesmal nehmen wir die Fähre.

Und so sehen die Fähren aus, ohne Pausen fahren die hin und her um die Massen an Autos über die Engstelle im Meer zu bringen.

Und so sehen die Fähren aus, ohne Pausen fahren die hin und her um die Massen an Autos über die Engstelle im Meer zu bringen.

Der Strand beim Campingplatz Zlokovic ist sehr schön und seicht genug für Georg.

Der Strand beim Campingplatz Zlokovic ist sehr schön und seicht genug für Georg.

Kreuzfahrtschiffe gibt es hier eine Menge, hier fährt gerade eins aus der Bucht von Kotor hinaus. Hinten am höchste Gipfel ist das Mausoleum im Lovcen Nationalpark, wo wir schon waren.

Kreuzfahrtschiffe gibt es hier eine Menge, hier fährt gerade eins aus der Bucht von Kotor hinaus. Hinten am höchste Gipfel ist das Mausoleum im Lovcen Nationalpark, wo wir schon waren.

Georg findet die Schiffe sehr interessant.

Georg findet die Schiffe sehr interessant.

Aber noch interessanter sind die kleinen Katzen, die vor dem Campingplatz herumlaufen.

Aber noch interessanter sind die kleinen Katzen, die vor dem Campingplatz herumlaufen.

© Julia und Markus, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Vier Monate Zeit, ein altes Wohnmobil unter dem Hintern, Nachwuchs eingepackt, und nur einen ungefähren Plan. In den Süden ans Meer soll es gehen, Montenegro, Albanien, Griechenland, vielleicht Türkei. Mal sehen wo es uns dann wirklich hintreibt. Hier zum Mitlesen.
Details:
Aufbruch: 10.04.2016
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: 15.08.2016
Reiseziele: Kroatien
Montenegro
Albanien
Griechenland
Slowenien
Österreich
Der Autor
 
Julia und Markus berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Julia und über sich:
Geboren in Wien und Neumarkt, aufgewachsen im Mühlviertel und der Oststeiermark, haben wir uns in Graz, als goldener Mitte sozusagen, auch wenns geographisch nicht ganz stimmt, getroffen. Eine wunderbare Stadt übrigens, und nach einigen Jahren in der Ferne sind wir wieder hierher zurückgekehrt. Es zieht uns aber trotzdem immer wieder raus, neuerdings sogar mit Anhang.