Serbien-Reisebericht :Griechenland im Oktober 2007

3. Tag Fahrt durch Ex -Jugoslawien

Um 6 Uhr ist Tagwache und nach dem Frühstück nehme ich eine Dusche mit Genuss im schönen, geheizten Sanitärgebäude.
Bereits um 7 Uhr verlassen wir den Campingplatz, nachdem wir für 2 Nächte inkl. Badeeintritt 56.80 € bezahlt haben.
Den Zoll nach Kroatien überqueren wir problemlos mit der ID und tanken 28 lt. Diesel für 38 € (das war zu teuer)Nach der Grenze verlangt ein Beamter 7 € Maut, ist dann aber mit 5 bereits zufrieden. An der Mautstelle Lipovac sind 22 € fällig. An einer Tankstelle wollen wir eine Mittagspause einlegen. Der Parkplatz ist aber so mit Schutt Öl und Unrat übersät, so dass wir gleich weiter fahren. An einer neu erstellten Tankstelle ist es dann etwas besser und wir benutzen auch das sauberen WC nach einem Kaffeekonsum. Am Zoll nach Serbien beträgt der km Stand genau 24000. Die ID wird nicht akzeptiert. "Dies nix gültige Papiere für Serbien". Es werden Stempel in die Pässe gedrückt und auch die grüne Versicherungkarte muss vorgewiesen werden. Zirka 20 Meter dahinter folgt ein weiteres Bürohäuschen, an dem ich vorbeifahren will. Ich werde aber von einer Dame zurück gepfiffen und muss die zuvor gestempelten Ausweise und die grüne Karte vorweisen. Alles geht aber ohne Wartezeit, weil wir die ca. 5 km lange Lastwagenkolonne links überholen konnten. Diese Brummifahrer warten hier Stundenlang. Es ist allerdings heute Sonntag.
Wir fahren auf schlechter Strasse durch Beograd, da keine Umfahrung vorhanden ist und nachher ziemlich steil den Berg hinauf in Richtung Nis. Nächster Tankstop 60 lt für 56 € (Dieses mal stimmt es).Bei Nis zahlen wir 39 € Maut und nachher nochmals 10 in Serbien.
Um 17 Uhr sind wir beim Zoll in Macedonia. Links müssen sich die MAC, rechts die EU und CH einordnen, Auf der Macedonia Spur stehen viele Autos mit CH Nummernschildern der Kantone SG,AR,ZH,BE. Alles super Autos von Schweizer Gastarbeitern, die uns vorher überholt haben und kurz nach Hause rasen. Mein km Stand am Zoll beträgt 24488 km.
18 Uhr. Es wird schon dunkel am Horizont und der Himmel ist schwarz wegen eines aufkommenden Gewitters.
Ein Auto überholt mich auf der Autobahn durch die etwas trostlose Gegend in Richtung Skopje. Drinnen sind fünf Ordensschwestern. "Diese Raser" schmunzle ich und bleibe Ihnen für die nächsten 1,5 Fahrstunden auf kurfiger Strasse mit Gottes Segen auf den Versen.
Um 19.30 Uhr reisen wir am Zoll von Griechenland in Polykastro ein. Der Zöllner lobt die Schweizerpässe als die besten. )Meinte er wohl das Land oder die Papierqualität?) ich habe es nicht herausgefunden.
Nach 10 km zeigt ein Wegweiser zum Dorf Polykastro. An der Tankstelle am Ortseingang bedient uns ein freundlicher Tankwart 65 lt für 65 € inkl. Scheibenreinigung. Während ich in den Kaffeshop gehe, um die Rechnung zu bezahlen, werde ich von den Gästen wieder hinausgewiesen. Erst jetzt merke ich, dass ich den Diesel beim Tankwart bezahlen muss.
Gerade neben der Tankstelle ist das Hotel Park wo wir zu Abend essen, das was uns der Chef empfiehlt. Er selbst bereitet die Speisen zusammen mit seiner Frau vor und bedient auch selber. Wir sind halt auch die einzigen Gäste. Auf Nachfrage dürfen wir auf dem ruhigen Platz hinter dem Hotel übernachten.
Um 23 Uhr geht ein fürchterliches Gewitter los mit unzähligen Blitzen und lautem Donner, wie ich ihn noch selten gehört habe. Margrit aber schläft tief und fest und hört überhaupt nichts, denn sie ist müde von der langen Reise.
Wir sind heute 976 km gefahren.
Total 1638km von zu Hause.
Die Gesamten Mautkosten betrugen 147.-- €
Die Benzinkosten betragen 217.-- €

© Walter Thür, 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Mit dem Wohnmobil auf dem Landweg nach Nord- Griechenland, Insel Thassos, Chalkidiki, Meteora Klöster und über Budapest und Wien zurück ins St.Galler Rheintal
Details:
Aufbruch: 28.09.2007
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 25.10.2007
Reiseziele: Österreich
Slowenien
Serbien
Griechenland
Mazedonien
Ungarn
Der Autor
 
Walter Thür berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
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Walter über sich:
Nach vielen Flugreisen will ich nun Europa mit dem eigenen Wohnmobil erkunden.