Ungarn-Reisebericht :Schwarzmeerrunde 2015

Wallern (Österreich) - Karcag Ungarn) 398 km

Heißer Ritt durch die Puszta, Überschreitung der 1. Zeitzone + 1 Std.

Die ganze Nacht hat es geregnet und bei unserem Start um 09:15 Uhr, wie soll es auch anders sein, hat der Himmel die Schleusen geschlossen. Ganze 4 km und schon waren wir an der ungarischen Grenze (s. Foto). Auf den Landstraßen waren wir zügig unterwegs (Durchschnitt 77,3 km/h) einige mobile Blitzer aus dem Streifenwagen heraus - wie einfallslos! - die aber immer von den freundlichen Einheimischen frühzeitig angezeigt worden sind. Beim Durchfahren einer größeren Stadt (Komarom) hat Matthias eine Oldtimer- Ausstellung entdeckt und wir haben sofort angehalten. Norbert hatte Tränen in den Augen, waren doch eine ganze Reihe von Trabbi's, Simson und Java Motorräder (Zweitakterdröhnung). Mittagsstopp haben wir in Budapest eingelegt, eine wirklich quirlige Großmetropole, mit riesigen Touristenströmen aus aller Welt -> hauptsächlich Asiaten. Aufgrund der unpassenden Parkmöglichkeiten, wir wollten die Kisten im Blick haben, sind wir in die Fußgängerzone gefahren. Siehe da, der kleine Mittagsimbiss hat doch die Kleinigkeit von EUR 52,00 gekostet - die Tourifalle hat zugeschlagen. Nach Budapest nur noch plattes Land und kerzengerade Straßen, aber Belagtechnisch i.O. Kurzer Abstecher direkt an die Donau und dann Attacke Richtung Rumänien. Kurz vor unserem Tagesetappeziel fing es an zu regnen und eine weitere große schwarze Regenfront tat sich vor uns auf. Was für eine göttliche Fügung! War da doch ein Hinweisschild auf ein 4* Hotel, dem wir nicht widerstehen konnten. Was für ein Glück, es war nur noch die Weddingsuite frei und nach zähen Verhandlungen, konnten wir uns die Zimmerrate leisten. Ab in die Sauna und dann frisch gebügelt und gelegt ins hoteleigene Restaurant.
Norbert konnte leider nicht mit in die Sauna. Er musste das unbedingt notwendige Zubehör (Navigation) wieder an der KTM befestigen.

Das ist kein Meer, ist nur die Breite Donau!

Das ist kein Meer, ist nur die Breite Donau!

Das war das Foto vom gestrigen Tage, mit dem Restauranttip "beste Haxen der Welt" Hochladen von Fotos, ist so eine Sache, trotz bester Wifi- Verbindung !

Das war das Foto vom gestrigen Tage, mit dem Restauranttip "beste Haxen der Welt" Hochladen von Fotos, ist so eine Sache, trotz bester Wifi- Verbindung !

Georg und ich warten auf Norbert, der hatte sich zum Pinkeln abgemeldet und dann eine andere Richtung eingeschlagen. Ungewollter Zwischenstopp 51 km nach Budapest auf der Landstraße.

Georg und ich warten auf Norbert, der hatte sich zum Pinkeln abgemeldet und dann eine andere Richtung eingeschlagen. Ungewollter Zwischenstopp 51 km nach Budapest auf der Landstraße.

Da kommt er, wie gesagt aus der anderen Richtung und überholt hatte er uns nicht.

Da kommt er, wie gesagt aus der anderen Richtung und überholt hatte er uns nicht.

Unverkennbar Budapest am Donauufer.

Unverkennbar Budapest am Donauufer.

Norbert wollte in alter Verbundenheit die KTM gegen die MZ ES 250 Trophy eintauschen, der Verkäufer lehnte jedoch ab. Die KTM roch schlechter aus dem Auspuff.

Norbert wollte in alter Verbundenheit die KTM gegen die MZ ES 250 Trophy eintauschen, der Verkäufer lehnte jedoch ab. Die KTM roch schlechter aus dem Auspuff.

Auch der Trabibesitzer lehnte dankend ab.

Auch der Trabibesitzer lehnte dankend ab.

Ehemaliger Eiserner Vorhang, nur noch verlassene Grenzgebäude! Freie Fahrt für freie Bürger!

Ehemaliger Eiserner Vorhang, nur noch verlassene Grenzgebäude! Freie Fahrt für freie Bürger!

© Matthias B., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir fahren mit vier Motorrädern von Offenbach über München durch 16 Länder zum Kaukasus und zurück. Dauer 38 Tage, ca. 10000 km.
Details:
Aufbruch: 30.04.2015
Dauer: 6 Wochen
Heimkehr: 07.06.2015
Reiseziele: Deutschland
Österreich
Ungarn
Rumänien
Moldau
Bulgarien
Türkei
Georgien
Armenien
Griechenland
Mazedonien
Albanien
Montenegro
Bosnien und Herzegowina
Kroatien
Slowenien
Italien
Der Autor
 
Matthias B. berichtet seit 30 Monaten auf umdiewelt.