Griechenland-Reisebericht :Freeride to Asia

Griechenland:: 8.10.08: Nordgriechenland

Km 49'620

Kalimera gleich zum Zweiten

...von hier aus lassen sich die SMS, dass es in der Schweiz schon fast schneit, echt gut beantworten..

...von hier aus lassen sich die SMS, dass es in der Schweiz schon fast schneit, echt gut beantworten..

...das Wichtigste gleich mal vorne weg... ...Pssst, nicht Weitersagen, Griechenland ist in der Nebensaision der absolute Hammer...unser Wohnort irgendwo an der Nordküste...das Wasser ist hier aufm Festland wohl locker gleich klar wie auf den thailändischen Paradiesinseln....haben wir nicht gewusst, dass es so nah von zu Hause "Privatbuchten" dieser Klasse zu entdecken gibt!! Obwohl überal "no camping" Schilder rumstehen, wird unser Lifestyle von der Polizei und den Locals mit einem Lächeln geduldet!!

Wir sind superhappy uns für den Abstecher ins Land welches jedes Jahr pro Kopf der Bevölkerung 1.5 Touristen willkommen heisst entschieden zu haben. Obwohl die malerischschöne Küstenlandschaft sowie die vielen Kulturstätten schon seit Jahrzehnten Abermillionen von sonnenhungrigen Europäern anlocken, sind die Locals im Gegensatz zu vielen anderen bereisten Ländern nach wie vor enorm freundlich und gut drauf. Einfach freundlich beschreibt die Mentalität wohl noch nicht ausreichend, da darf man schon von charmant sprechen. Hinzu kommt, dass ein jeder Englisch zu sprechen scheint...cleveres Volk die Griechen!
Wir fragten zum Beispiel in Thessaloniki (immerhin 300'000 Einwohner) ne Griechin nach dem Weg, welche diese nicht wusste. Spontan zückte sie ihr Mobiltelefon und rief die Taxizentrale an, um uns den Weg weisen zu können. Wo gibt's denn sowas???Vielen Dank!!

Doch bevor wir in Thessaloniki dem europäischen Citylifestyle frönten, zogen wir von Bucht zu Bucht gen Westen.

.....hier waren wir mal nicht ganz alleine...wir hatten gute Gesellschaft dank Zeus...unserem lieben Strandhund..den wir fast mitgenommen hätten...

.....hier waren wir mal nicht ganz alleine...wir hatten gute Gesellschaft dank Zeus...unserem lieben Strandhund..den wir fast mitgenommen hätten...

Wir sogen die wärmenden Sonnenstrahlen so richtig in uns auf und brachten Haus und Crew wiedermal auf Vordermann..

Auf einer grösseren Halbinsel parkten wir dann unter europäischen "Lebensgeniessern", die meisten in Rente und seit Jahren für Monate in der Nebensaison campend in dieser Ecke unterwegs.

Unsere Reiseroute war für die Griechenlandspezialisten natürlich extrem exotisch und spannend, sodass wir sogar ne Diashow zum Besten gaben.

...schon noch gemütlich geraeumig so ein richtiges Alkovenwohnmobil! Auch wenn für ne Asienrundreise nicht wirklich brauchbar, um genüsslich in Griechenland zu stehen eindrücklich wohnlich!! Aber tauschen wollten wir trotzdem nicht!

...schon noch gemütlich geraeumig so ein richtiges Alkovenwohnmobil! Auch wenn für ne Asienrundreise nicht wirklich brauchbar, um genüsslich in Griechenland zu stehen eindrücklich wohnlich!! Aber tauschen wollten wir trotzdem nicht!

...liebe Leute hat Spass gemacht Euch hier anzutreffen!!

...liebe Leute hat Spass gemacht Euch hier anzutreffen!!

...nach paradiesischen Sonnenuntergängen (Superbus steht unserer Art entsprechend natuerlich gleich dort unten im Sand) und gemütlichen Stunden, zogen 
wir nach Thessaloniki, um auf dem Markt unsere Vorräte mit leckeren Griechischen Spezialitäten zu pimpen..

...nach paradiesischen Sonnenuntergängen (Superbus steht unserer Art entsprechend natuerlich gleich dort unten im Sand) und gemütlichen Stunden, zogen
wir nach Thessaloniki, um auf dem Markt unsere Vorräte mit leckeren Griechischen Spezialitäten zu pimpen..

Unsere Wohnorte in Griechenland standen nicht immer im Zeichen der Südseeromantik..Citycamping downtown in Thessaloniki.

Unsere nächste Etappe brachte uns zum Fusse des Olymp, um den höchsten Griechen und Haus der Götter zu besteigen...

...früh morgens oder besser gesagt zum Ende der Nacht zogen wir mit Stirnlampen bewaffnet durch dunkle Wälder los, um den Gipfel in einem Tag erklimmen zu können (unser Reisebuch meint der Berg wäre nur in 2 Tagen zu meistern)...Beim Sonnenaufgang leuchtete uns der Olymp (rechte Bildseite) in kitschroter Farbe entgegen..

...früh morgens oder besser gesagt zum Ende der Nacht zogen wir mit Stirnlampen bewaffnet durch dunkle Wälder los, um den Gipfel in einem Tag erklimmen zu können (unser Reisebuch meint der Berg wäre nur in 2 Tagen zu meistern)...Beim Sonnenaufgang leuchtete uns der Olymp (rechte Bildseite) in kitschroter Farbe entgegen..

...kurz vor dem Gipfel...

...kurz vor dem Gipfel...

...Lucy in "Siegespose" auf dem Gipfel, den wir völlig für uns alleine geniessen durften...

...Lucy in "Siegespose" auf dem Gipfel, den wir völlig für uns alleine geniessen durften...

...auch der Abstieg bot ein klein wenig Spannung...

...auch der Abstieg bot ein klein wenig Spannung...

...die wunderschönen Pfeiler des Olymp...da könnt man noch lange rumklettern...wenn man nicht so müde Muskeln gekriegt hätte..(so ne 10 Stunden Wanderung spüren wir nach 50’000km Autofahren doch ein klein wenig in den Gliedern)...

...die wunderschönen Pfeiler des Olymp...da könnt man noch lange rumklettern...wenn man nicht so müde Muskeln gekriegt hätte..(so ne 10 Stunden Wanderung spüren wir nach 50’000km Autofahren doch ein klein wenig in den Gliedern)...

Weil wir aber bereits die Fähre nach Italien gebucht hatten, drängte die auch auf Langzeitreise so schnell verlaufende Zeit wiedermal und wir cruisten gen Westen.

Im Landesinnern besuchten wir Meteora, ein weiteres Griechenlandhighlight:

Hier haben im 14 Jahrhundert unter der Gefahr der türkischen Invasion die damals schon seit über 1000 Jahren ansässigen Eremiten ihre Klöster unter für die Zeit eindrücklichen Kletterleistungen auf die umliegenden Steinpfeiler gebaut. Zum Schutze waren diese nur über einziehbare Strickleitern und Seile erreichbar, was sie vor der Zerstörung schützte.

...wohl ein wenig klein im Bild, aber auf einigen Pfeilern waeren dann diese Kloester positioniert...

...wohl ein wenig klein im Bild, aber auf einigen Pfeilern waeren dann diese Kloester positioniert...

Aber Achtung! In Meteora beeindrucken nicht nur die schönen Pfeiler und Klöster, nein auch die massive Tourismusinfrastruktur fällt arg auf. Gut waren wir in der Nebensaison hier, wo die meisten Ferienbunker brach liegen!

An der Westküste, nahe Igomenitsa wo wir heute Abend die Fähre nach Bari nehmen wollen, gab's dann wiedermal nen Lifestylechange... nach über 4 Monaten im Superbus waren wir in einem Hotel einquartiert!

Nein nicht weil uns unser Mobilheim zu eng geworden wäre, wir mussten noch bald verfallende Hotelgutscheine aus einem Wettbewerbsgewinn "loswerden".

Als wir Einfuhren fragten uns die Angestellten ob wir für Greenpeace im Einsatz wären...unser Auto entspricht wohl nicht wirklich den üblichen Gästeverkehrsmitteln.....Die Greenpeacefrage war übrigens neu für uns, meistens gehen staunende Zuschauer davon aus, wir wären von National Geographics, Geo, dem roten Kreuz, den "medcins sans frontières" oder einfach sonst irgendwie crazy!

...die Hotelbucht ... hat ihrem Namen „Mikros Paradisos“ nun wirklich nicht gestohlen....Vielen Dank Globetrotter Reisen Schweiz.....und speziel Iris für ihren Supersupport beim Buchen und Auswählen...

...die Hotelbucht ... hat ihrem Namen „Mikros Paradisos“ nun wirklich nicht gestohlen....Vielen Dank Globetrotter Reisen Schweiz.....und speziel Iris für ihren Supersupport beim Buchen und Auswählen...

Ihr müsst jetzt wohl alle denken, wir sehnten uns seit Tagen auf die Hotelabwechslung. Natürlich genossen wir die Infrastruktur stellten aber auch fest, dass es uns im Superbus echt an gar nix mangelt.

...Sonnenuntergang vom Hotel aus....fast so schön wie aus dem Superbus....

...Sonnenuntergang vom Hotel aus....fast so schön wie aus dem Superbus....

Morgen kriegen wir in Italien von unseren Freunden Schetty und Anke, die gerade im Büsliurlaub in Süditalien weilen, Besuch. Nach einigen Tagen mit Ihnen werden wir bereits von Eva, ner guten Freundin erwartet!
Wir freuen uns auf Euch!!

Wir sind jetzt mal gespannt ob wir nach Italien die Kurve in die Schweiz schaffen werden (unten am Stiefel gäbe es ja auch Fähren nach Afrika...) ... wir stecken ehrlich gesagt schon in nem ziemlichen Dilemma...auch wenn uns unsere Leben vor diesem Trip zu Hause super gefallen haben und wir natuerlich auch unsere Familie und Freunde gern wiedermal sehen wuerden, die Rumreiserei ist irgendwie einfach zu süss.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Aus Interesse für Natur, Kultur, Religion, Unplanbarem und vor allem unserer Selbst, sind wir mit unserem kleinen 4x4 Camper über den Iran, Pakistan und Indien nach Südostasien gereist. Weil wir noch nicht zurück wollen freuen wir uns jetzt riesig über den spontanen Versuch, quer durch Russland, die Mongolei und Kasachstan zurück nach Europa zu cruisen...hoppla hoffentlich hält das unser Bus aus.
Details:
Aufbruch: 15.07.2007
Dauer: 15 Monate
Heimkehr: 10.10.2008
Reiseziele: Schweiz
Kambodscha
Bulgarien
Griechenland
Türkei
Iran
Pakistan
Indien
Malaysia
Thailand
Laos
Japan
Russland / Russische Föderation
Mongolei
Kasachstan
Ukraine
Italien
Der Autor
 
Lucia Dettli / Berny Ackermann berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Lucia Dettli / sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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