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Once upon a time, in a country not so far away...
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... eben noch in Marokko und schon wieder auf dem Sprung, um das nächste Fleckchen Erde zu entdecken.
Die Wäsche noch schnell gewaschen und dann geht es Montag morgen nach Venedig, um auch noch diesen Teil Italiens vor meiner Abreise aus der Schweiz kennenzulernen. Kerstin und ich treffen uns am Flughafen Marco Polo und fahren dann zur Piazzale Roma, um mein Auto dort in einem Parkhaus abzustellen. Mich überkommt ein komisches Gefühl, als wir gebeten werden die Schlüssel im Wagen stecken zu lassen, aber nachdem wir gesehen haben, dass das anscheinend so üblich ist - und wir keine andere Wahl hatten - habe ich mich schweren Herzens von meinem Autoschlüssel getrennt.
Vollbepackt mit Tasche und Trolley verzichten wir auf ein Vaporetto, sondern machen uns zu Fuß auf nach Dorsoduro, um unser Bed & Breakfast aufzusuchen - keine leichte Aufgabe bei der hohen Luftfeuchtigkeit und gefühlten 39°C!
Das erste Mal in Venedig - und ich bin begeistert! Noch begeisteter bin ich, dass es trotz der hohen Temperaturen nicht stinkt.....
Kitsch pur
Auf der Rialtobrücke mit Blick auf den Canal Grande
Und überall verstecken sich wunderschöne Gebäude..
Der Campagnile und die Basilica di San Marco
Etwas überladen, aber trotzdem wunderschön
...das Warten auf den Einsatz...
Postkartenidylle
DITO
Wir zwei Hübschen
Ponte dei Sospiri
Das legendäre Caffè Florian - Kenner behaupten, man müsse hier unbedingt einen Kaffee trinken und das Treiben auf der Piazza beobachten, denn ohne dieses Erlebnis sei der Venedigbesuch nicht vollständig..... wir haben es nicht getan und sage und schreibe 10 € gespart!
Die Rialtobrücke
Bötchenfahrt auf dem Canal Grande - wir geniessen die kühle Brise
Sehr grotesk - ein Totenschädel aus Sektkühlern.....die Leber wächst mit ihren Aufgaben??
Eine Bootsfahrt die ist lustig..
Meine geliebten Balkone..
Wie es wohl ist hier Karneval zu feiern? Oder lieber doch Kölle Alaaf?
Hübsches Schneckenhaus von 1500 - Palazzo Contarini del Bovolo
Und natürlich darf auch etwas Kultur nicht fehlen
Das Peggy Guggenheim Museum
... und das Gran Teatro La Fenice
Der Theatersaal
Das Theater "La Fenice" brannte in der Vergangenheit bereits 2x komplett ab und wurde in liebevoller Kleinstarbeit wieder aufgebaut. Daher stammt auch der Name "La Fenice" - wie der Phönix aus der Asche.
Wir geniessen die Zeit hier in vollen Zügen
Yummy
Und wenn es Abend wird am Kanal
Wie romantisch!
Resumé: eine tolle Stadt, fantastische Gebäude, verwinkelte Gassen und kleine Kanäle. Ich werde sicher noch einmal hier herkommen, allerdings dann im Herbst oder Winter, wenn die Stadt nicht so extrem von Touristen überschwemmt wird und viel von ihrem Charme verliert.
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©
Katja V. H.,
2007
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