Meraner Höhenweg und Texelgruppe

Reisezeit: Oktober 2016  |  von Thorbjörn Held

Tag 0: Die Anreise

...und los geht's!

Bei der Anreise per Auto habe ich mich für die Strecke über das Timmelsjoch entschieden, da ich meine Tour in Pfelders/Zeppichl starten wollte. Für die kurze Dauer genügt natürlich die 10-Tages-Vignette für Österreich (8,50 €) und für auch für die Passstraße über das Timmelsjoch gibt es eine „Kombi-Ticket“ für Hin- und Rückfahrt innerhalb eines Monats (21 €).

Talabschluss am Timmelsjochpass. Perfektes Reise- und Fotowetter begleitet mich ab dem ersten Tag.

Talabschluss am Timmelsjochpass. Perfektes Reise- und Fotowetter begleitet mich ab dem ersten Tag.


Das Timmelsjoch bietet an einigen Stellen die Möglichkeit etwas über den Pass und die Gegend zu erfahren.

Diese von außen wirklich nicht sehr ansprechenden "Kunstwerke" erzählen innen von der Geschichte der Timmelsjoch-Passstraße.

Diese von außen wirklich nicht sehr ansprechenden "Kunstwerke" erzählen innen von der Geschichte der Timmelsjoch-Passstraße.

Südlicher Teil des TImmelsjoch.

Südlicher Teil des TImmelsjoch.

Für die gesamte Anreise ab Villingen-Schwenningen war ich inkl. Pause an der Mautstelle am Timmelsjoch und am eigentlichen Pass ca. 6,5 Stunden unterwegs. Um 16:30 Uhr stand ich mit meinem Auto vor Pfelders. Die Betonung liegt dabei auf vor. Denn Pfelders ist ein verkehrsberuhigter Naturparkort. Für mich bedeutet das, ich stehe vor einer Schranke mit Code-Feld und komme nicht weiter.

Immerhin gibt es bereits hier ein nettes Bild. Das kleine Shettland Pony kam neugiereg an den Zaun und beobachtete mein Tun.

Immerhin gibt es bereits hier ein nettes Bild. Das kleine Shettland Pony kam neugiereg an den Zaun und beobachtete mein Tun.

Eine Infotafel klärt unwissende wie mich darüber auf, dass nur Einwohner und Übernachtungsgäste der lokalen Unterkünfte mit dem Auto nach Pfelders fahren dürfen. Also parke ich auf dem kostenlosen Parkplatz und rufe beim Gasthof Zeppichl, meiner ersten Übernachtungsmöglichkeit, an. Nach fünf erfolglosen Versuchen beschließe ich zu Fuß die letzten 2 km zum Gasthof zu laufen und das Wetter und das schöne Passeiertal zu genießen.

Blick nach Zeppichl.

Blick nach Zeppichl.

Dort bekomme ich auch den Zugangscode für die Schranke, eine „Berechtigungs-Vignette“ für Pfelders und einen Parkplatz im Carport des Gasthauses. Zurück an der Schranke muss ich feststellen, dass der Code wohl nicht mehr aktuell ist und ich wieder niemandem im Gasthof erreiche… ärgerlich. Dann sehe ich, dass meine Pfelders-Vignette nur für die beiden Tage meiner An- und Abreise gültig ist und ich mein Auto ohnehin nicht für 4 Tage in Pfelders stehen lassen kann. Also packe ich meinen Rucksack, ziehe meine Wandersachen an und gehe wieder zu Fuß los. Ich bin ja auch zum Wandern hergekommen. Im Gasthof Zeppichl kann ich mir mein Bett im Bettenlager (26 €, inkl. Frühstück) aussuchen, denn ich bin alleine. Zum Abendessen gibt es eine Grießnockensuppe und anschließend Hausgemachte Steinpilzravioli. Das Essen ist südtiroltypisch super lecker. Ich schaue mir noch kurz die morgige Etappe auf der Karte an, lese etwas und gehe dann schlafen. Im Bettenlager hängt ein Schild mit dem Hinweis auf die Frühstückszeit, 7:30 Uhr bis 9:00 Uhr.

© Thorbjörn Held, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Im Oktober 2016 habe ich spontan beschlossen 4 Tage in Südtirol wandern zu gehen. Ich bin den nördlichen Teil des Meraner Höhenwegs gewandert und habe die Texelgruppe überquert um wieder an meinen Ausgangspunkt, Pfelders, zu kommen.
Details:
Aufbruch: 03.10.2016
Dauer: 5 Tage
Heimkehr: 07.10.2016
Reiseziele: Italien
Der Autor
 
Thorbjörn Held berichtet seit 7 Jahren auf umdiewelt.
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