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Ende September 2008 soll unsere Reise losgehen. Mit unserem Womo, einem Steyr 680, wollen wir folgende Länder bereisen: Italien- Griechenland- Türkei- Syrien- Jordanien- Ägypten- Libyen- Tunesien. Wir haben dafür 5 Monate Zeit, wollen spätestens Ende Februar 2009 wieder in Österreich zurück sein. Wir freuen uns schon, euch über unsere Reiseerlebnisse berichten zu dürfen!
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14.10. - 15.10.2008
Von Touristen haben wir schon mehrmals gehört, dass Autofahren in Istanbul eine Katastrophe sein soll. Hat man einmal das Zentrum erreicht, dann findet man keinen Parkplatz und braucht einen ganzen Tag (!), um wieder aus der Stadt hinauszukommen.
Aus diesem Grund suchen wir uns am Stadtrand ein Hotel mit bewachtem Parkplatz und besuchen die Innenstadt per Bus und Bim. In den überfüllten Öffis wird Leonie und mir immer sogleich ein Sitzplatz überlassen. Die Türken sind sehr freundlich und hilfsbereit.
Im Stadtviertel Sultanahmet besichtigen wir die Hagia Sophia. Sie ist die einzige Moschee, die von Nichtmuslimen betreten werden darf. Danach bummeln wir durch den Großen Basar, den größten gedeckten Basar der Welt. Er ist 30 Hektar groß und hat 4400 Läden. Zu kaufen gibt's vor allem Teppiche, Leder, Stoffe und Schmuck. Mit der unterirdischen Standseilbahn fahren wir ins Stadtviertel Taksim. Wir schlendern die große Einkaufsstraße bergab, überqueren die Galata- Brücke und kehren dann mit den Öffis wieder zurück ins Hotel.
Hagia Sophia
Hagia Sophia
im Inneren der Hagia Sophia
Am nächsten Morgen strömender Regen. Im dichten Verkehr auf Istanbuls Schnellstraßen kommt Mario ins Schwitzen. Die türkischen Autofahrer drängeln, überholen von rechts und links und schneiden eng am Steyr vorbei. Manchmal vereinen sich plötzlich drei Fahrstreifen zu einem. Es wird gehupt. Dann erreichen wir den Bosporus. Vor der großen Brücke, die Europa mit Asien verbindet, bricht das große Chaos aus. Mindestens zehn Fahrstreifen verengen sich plötzlich zu drei!!! Kein Wunder, dass wir am anderen Ende der Brücke einige verbeulte Fahrzeuge antreffen. Wir haben Asien glücklicherweise ohne Schaden erreicht.
Vor uns eine Unmenge an Autos und die Bosporus- Brücke
©
Mario Paizoni,
2008
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