Trinidad und Tobago-Reisebericht :(M)ein Traum wird wahr .... Weltreise!

Umwege über Trinidad & Tobago

Von Venezuela bekamen wir keinen Direktflug nach Georgetown, Hauptstadt von Guyana, so dass wir mit Caribbean Airways in einer engen ATR 72-600 einen Umweg über Trinidad & Tobago machen mussten. Dort hatten wir einen ganzen Tag Aufenthalt, da der Weiterflug erst um 20.35 h war; um kurz vor 12.00 h verließen wir den Flughafen und der Tag lag vor uns.

Udo war noch nicht in Trinidad & Tobago, ich selber vor einem Jahr im Rahmen einer Kreuzfahrt für einen Tag in Port-of-Spain gewesen. Mit einem Taxi fuhren wir nach Downtown und ließen uns vor der Cathedral of the Immaculate Conception absetzen. Udo hatte bereits einen Kampfroutenplan ausgearbeitet, es standen uns einige Kilometer Fußmarsch bevor.

Schnell ging es aus der Innenstadt Port-of-Spains hinaus, das war gut so, denn hier tummeln sich die Alkohol- und Drogensüchtigen und überall wird vor Übergriffen gewarnt. Eine kleine Schleife zum Leuchtturm am Fähranleger, dann die Sehenswürdigkeiten am Rande der Innenstadt abgeklappert; diese sind in einem Stadtplan der örtlichen Tourismusbehörde schön übersichtlich angeordnet, so dass wir sie der Reihe nach ablaufen konnten. Kathedrale, Red House, Old Fire Station, Polizeihauptquartier, Nationalbibliothek, Public Library und dazwischen all die schönen Straßenzüge, die mehr oder weniger gut erhalten sind.

Wir laufen nordwärts in Richtung Queens Park Savannah und staunen nicht schlecht, als wir vor einem riesigen Edelstahl-Glas-Palast in Rundbauweise stehen! Die "National Academy for the Performing Arts Centre" hat hier ihren Sitz, ein hypermoderner Bau, der wegen des Abstandes zu den anderen Gebäuden und der folgenden Freiflächen aber sehr gut ins Stadtbild passt und das moderne Port-of-Spain markiert. Im engeren Umfeld befinden sich noch die National Museum&Art Gallery sowie der Memorial Parc, die in eher traditionellem britischen Stil gehalten sind.

Da wir die Präsidentenresidenz sehen möchten (nein, wir werden sie nicht fotografieren!), gehen wir weiter, doch der aktuelle Palast ist von Blicken abgeschirmt. Zu sehen ist nur das alte Gebäude, welches unter einem festen Schutzdach steht, um vor weiterem Verfall geschützt zu sein. Das Grundstück grenzt an den botanischen Garten, der Schatten verspricht - und diesen haben wir bitter nötig. Es ist über 30° C heiß, wir schleppen unser Bordgepäck mit (der Rest wurde bis Georgetown durchgecheckt), und wir haben Durst. Also rein in den Garten und etwas relaxen.

Die Maraval Road zieht sich im Halbkreis vom Botanischen Garten und Zoo zurück in die Stadt, wir laufen sie entlang und sehen weitere schöne, alte Gebäude wie Whitehall (dem ehemaligen Sitz des Premierministers), der Erzbischofsresidenz und dem Queens Royal College, eines schöner als das andere, die meisten gerade unter Renovierung. Dann zieht es uns zurück nach Downtown, Udo braucht noch eine Tasse und wir beide etwas zwischen die Zähne.

Beides ist schnell erledigt und so sind wir am frühen Abend fußmüde am Taxistand und lassen uns zum Flughafen zurückbringen. In einem Tag ist Port-of-Spain erkundet, alles Wichtige gesehen.

Doch wir werden noch einen Tag in Port-of-Spain haben, am 25.03.2014 fliegen wir nach Paramaribo in Surinam und aus unserem preiswerten Direktflug wurde nach einer Stornierung durch die Fluggesellschaft Surinam Airways ein frühmorgens beginnender Gabelflug in Georgetown/Guyana mit Zwischenstopp in Trinidad und abendlichen Weiterflug nach Paramaribo mit zwei Fluggesellschaften. Das Ganze wurde mit der Neubuchung auch noch teurer und nimmt uns einen Tag in Suriname und beschert uns eine lange Wartezeit, denn wir werden nicht erneut in die Stadt fahren, da unser Gepäck nicht durchgecheckt wird und wir es mit uns rumschleppen müssten. Mal sehen, wie wir die Zeit totschlagen...

Ergänzung: nix passiert, nix erlebt, nur Zeit abgesessen haben wir am Airport. Aus- und Einreise war unproblematisch, die Zeit haben wir für Tagebuch, um-die-Welt-Berichte und Internetrecherche über Ebola-Virus (und die Berichterstattung über Fortunas Niederlage in Fürth) genutzt. Die Zeit vergeht nicht!

Die ATR 72-600 der Caribbean Air vor dem Abflug nach Port-of-Spain/Trinidad&Tobago

Die ATR 72-600 der Caribbean Air vor dem Abflug nach Port-of-Spain/Trinidad&Tobago

Welcome to ...  Port-of-Spain / T&T

Welcome to ... Port-of-Spain / T&T

Cathedral of the immaculate Conception, mitten in Port-of-Spain

Cathedral of the immaculate Conception, mitten in Port-of-Spain

Dreieinigkeitskathedrale

Dreieinigkeitskathedrale

Die alte Feuerwache mit Turm, heute ein Wohnhaus

Die alte Feuerwache mit Turm, heute ein Wohnhaus

The Red House, das ehemalige Parlamentsgebäude

The Red House, das ehemalige Parlamentsgebäude

Polizeihauptquartier

Polizeihauptquartier

Brunnen aus dem Jahr 1842 im Woodford Square Park

Brunnen aus dem Jahr 1842 im Woodford Square Park

Die ehemalige Bibliothek

Die ehemalige Bibliothek

Obdachlose und Süchtige prägen manche Teile des Stadtbildes von Port-of-Spain

Obdachlose und Süchtige prägen manche Teile des Stadtbildes von Port-of-Spain

Die nationale Academy for the Performance Art Centre, ein riesieger Edelstahl-Glas-Bau

Die nationale Academy for the Performance Art Centre, ein riesieger Edelstahl-Glas-Bau

Im Memorialpark

Im Memorialpark

Am Eingang zum botanischen Garten von PoS

Am Eingang zum botanischen Garten von PoS

Luftwurzelbaum im botanischen Garten

Luftwurzelbaum im botanischen Garten

Whitehall, ehemaliger Sitz des Premierministers, zZ in Renovierung

Whitehall, ehemaliger Sitz des Premierministers, zZ in Renovierung

Straßenzug in der Stadtmitte Port-of-Spains, Samstag nachmittags

Straßenzug in der Stadtmitte Port-of-Spains, Samstag nachmittags

Auf dem Flughafen

Auf dem Flughafen

© Rolf Bilo, 2013
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