Madagaskar - wo der Pfeffer wächst oder die Pest ausgebrochen ist

Madagaskar-Reisebericht  |  Reisezeit: Dezember 2014  |  von Herbert S.

Tulear und Westküste

Die Hafenstadt Tuléar ist neben Fort Dauphin die wichtigste Stadt im Süden und bedeutendes Handelszentrum. Sie wurde von französischen Architekten geplant und soll auch große Villen entlang breiter Alleen haben. Wir haben diese nicht gesehen, da die Stadt nicht zum Baden geeignet ist - bei Ebbe öffnet sich eine breite Sumpffläche am Strand aus - und wir deswegen nur hindurchfahren. Ansonsten macht die Stadt einen ungepflegten Eindruck - wie schon vorher geschildert, die meisten Behausungen am Rande der Stadt sind ärmlicher als im Norden des Landes und der am Straßenrand und zwischen den Bahausungen liegendeUnrat nimmt ebenfalls immer mehr zu.
Trotzdem gib es hier eine Klinik mit europäischen Standards und eine größere Ansammlung an Hotels.

noch sind die Straßen geteert

noch sind die Straßen geteert

Geschäftig ist es allemal in Tuléar -

Unser Ziel ist Ifaty - der Ort besitzt einen sanft abfallenden Strand (durch Korallenriff geschützt) und daher wohl auch zur Übernachtung ausgewählt. Er liegt etwa 25 km nördlich von Tuléar.
Sobald wir den Stadtbezuirk verlassen hört die Teerstraße auf. Die Küstenstraße nach Manombo ist zwar - wie Rina uns sagt - inzwischen als Sandpiste befestigt, verlangt aber den Reifen alles ab.

wie bereits auf Kuba beobachtet,  dienen LKWs als Bustransport

wie bereits auf Kuba beobachtet, dienen LKWs als Bustransport

die Behausungen sind unmittelbar hinter der Stadt wieder armselig

die Behausungen sind unmittelbar hinter der Stadt wieder armselig

trotzdem scheint die Piste für größere Transporte genutzt zu werden

trotzdem scheint die Piste für größere Transporte genutzt zu werden

der Fluß nördlich der Stadt führt tatsächlich noch etwas Wasser

der Fluß nördlich der Stadt führt tatsächlich noch etwas Wasser

kurz hinter der Brücke verlassen wir endgültig das Stadtgebiet - an der Kontrollstelle werden wir aber durchgewunken

kurz hinter der Brücke verlassen wir endgültig das Stadtgebiet - an der Kontrollstelle werden wir aber durchgewunken

Die Straße verläuft z.T direkt am Indischen Ozean entlang -

vorbei an Mangrovenwäldern

vorbei an Mangrovenwäldern

und kleinen Fischerhütten

und kleinen Fischerhütten

Gegen 16.30 Uhr erreichen wir das das Hotel Le Paradisier, - es liegt direkt am Meer, alles ist offen - auch die in einem Pinienhain gelegenen zweistöckigen Bungalows, gezimmert aus dicken Holzstämmen und Dächern mit dicken Bastgeflecht. Die Treppe zum oberen Stockwerk würde zwar deutschen Bauvorschriften absolut nicht genügen - Ulrike will aus diesem Grund nicht oben schlafen, obwohl das laue Lüftchen im oberen Stock besser durchweht.

© Herbert S., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Der Plan steht schon länger - in den zweitgrößten Inselstaat der Welt. Aber sollen uns die Moskitos stechen, hilft die Malariaprophylaxe? Nun ist auch noch die Pest ausgebrochen. Die USA haben aber Levofloxacin als Beulenpest-Medikament freigegeben. Die Entscheidung ist gefallen - wer was sehen will, muß fühlen? Außerdem geht es aus dem deutschen Schmuddelwetter raus.
Details:
Aufbruch: 12.12.2014
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 31.12.2014
Reiseziele: Madagaskar
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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