Lust auf Zug

Südafrika-Reisebericht  |  Reisezeit: August / September 2019  |  von Herbert S.

Drakensberge - Potholes

Um 7.00 Uhr stehen die Busse bereits am Bahnhof von Hazyview bereit – wir befinden in ca. 500 m Höhe und da am Sabie Fluss eine Fülle von Macadamiaplantagen sind, empfiehlt uns Mario welche zu kaufen. Reklame wird allerdings auch für Elefantencompost an der Straße gemacht. Wir fahren auf der R535 Richtung Graskop, vorbei an Bananenplantagen mit blauen Mülltüten, die die Fruchtstände schützen sollen, damit die Blätter bei Wind nicht gegen die Früchte schlagen sollen.

Macadamia-Plantagen

Macadamia-Plantagen

Bananenplantage

Bananenplantage

Grüne Berghänge, die in größeren Höhen in Feldplateaus übergehen, sind charakteristisch für die Drakensberge. Die Bergkette der Drakensberge liegt in der Grenzregion von Südafrika zum Bergkönigreich Lesotho. Ein 2430 Quadratkilometer großer Teil der Basaltberge ist Nationalparkgebiet und wurde im Jahr 2000 als Ukhahlamba-Drakensberg Park zum UNESCO Welterbe ernannt. Die Drakensberge besitzen mit dem 3482 Meter hohen Thabana Ntlenyana den höchsten Gipfel im südlichen Afrika.

Es geht mächtig bergauf und die Straße ist gesäumt von Eukalyptuswäldern, die wegen des schnell wachsenden Holzes (12 Jahre bis zum abholzen) breiten Raum einnehmen. Sie werden z.T. sogar wegen des enormen Wasserverbrauchs zum Entwässern von Sumpfgebieten genutzt/ gepflanzt. Schnell sind wir auf ca. 1200 m Höhe – die Hochebene von Graskop liegt auf 1500 m und die höchsten Erhebungen erreichen 1900 m. Hier wächst auch der Baumfarn.

Eukalyptus-Pflanzungen (Rodungen und Neupflanzungrn der Holzwirtschaft)

Eukalyptus-Pflanzungen (Rodungen und Neupflanzungrn der Holzwirtschaft)

Unseren ersten Stop machen wir den an den Bourke´s Luck Potholes bei Moremela, die - wie ich mich erinnern kann -1980 noch mit tobendem Wasser gefüllt waren. Heute liegen sie z.T. nach einer langen Trockenperiode weitgehend trocken.

Am Zusammenfluß von Treur und Blyde River hat die Kraft des Wassers faszinierende zylindrische Löcher in den gelben Dolomitstein geschliffen. Die im Wasser mitgeführten Kiesel wirken wie Schleifmaterial und haben die Löcher in Tausenden Jahren geschaffen. Es gibt hier inzwischen einen riesigen Parkplatz und einen Rundweg, auf dem man immer neue Blickwinkel vorfindet. Den besten Blick hat man aber von einer der beiden Brücken , welche über den Fluß führen.

für ungeübte Fotografen gibt es bisweilen 'Hilfsrahmen', damit sie das richtige Motiv finden oder damit man dort die personen 'hinstellen' kann.

für ungeübte Fotografen gibt es bisweilen 'Hilfsrahmen', damit sie das richtige Motiv finden oder damit man dort die personen 'hinstellen' kann.

hier zwei Bilder aus meinem Super-8-Film von 1980

hier zwei Bilder aus meinem Super-8-Film von 1980

wo das wasser noch 'sprudelte'

wo das wasser noch 'sprudelte'

auch eine Art von 'Selfie'

auch eine Art von 'Selfie'

© Herbert S., 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Die Welt per Zug entdecken? … oder was eine Schienen-Kreuzfahrt von einer Bahnfahrt unterscheidet. Nach unseren Erfahrungen mit der Transsib haben wir uns entschlossen eine weitere Schienenkreuzfahrt in Afrika von Simbabwe nach Südafrika zu unternehmen.
Details:
Aufbruch: 19.08.2019
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 02.09.2019
Reiseziele: Simbabwe
Südafrika
Mosambik
Swasiland
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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