Lust auf Zug

Südafrika-Reisebericht  |  Reisezeit: August / September 2019  |  von Herbert S.

Krüger-Nationalpark

Der Krüger-Nationalpark im Nordosten Südafrikas ist eines der größten Wildschutzgebiete in Afrika. In dem dicht mit Wildtieren besiedelten Reservat leben neben den "Big 5" – Löwen, Leoparden, Nashörner, Elefanten und Büffel – noch Hunderte weitere Säugetierarten sowie verschiedene Vogelarten, darunter Geier, Adler und Störche. Berge, Buschsavannen und Tropenwälder prägen das vielseitige Landschaftsbild.

südwestlicher Eingang des Parks (25,02°S / 31,24°O)

südwestlicher Eingang des Parks (25,02°S / 31,24°O)

Dort werden wir auf Geländewagen verteilt und warten ellenlang auf die Permits zur Einfahrt. Wir haben einen 'wilden' Ranger erwischt, kurzhösig, voll tätowiert und brutal beim Autofahren. Das wird sich allerdings erst am näöchsten Tag positiv zeigen, denn wenn es etwa zu sehen gibt, schafft er es, den günstigsten Platz zu erwischen.

Wasserbüffel am Wasserloch

Wasserbüffel am Wasserloch

Trockenheit macht auch hier den Bäumen zu schaffen

Trockenheit macht auch hier den Bäumen zu schaffen

diese Giraffe ist männlich - erkennbar am Puschel der Hörner

diese Giraffe ist männlich - erkennbar am Puschel der Hörner

Plötzlich sehen wir mitten auf dem Weg eine Elefantenfamilie - wir beobachten sie und sind plötzlich fast umringt von einer großen Herde. Unser Ranger macht das was sein Name auch schon sagt - er 'rangiert' den Geländewagen unter steiger Beobachtung der Tiere in sicheren Abstand.

auch das Kleinwild ist mitten in die Herde gelangt

auch das Kleinwild ist mitten in die Herde gelangt

Am Wasserloch erkennt man (besser gesagt wir) zunächst nichts.

ist es ein Krokodil, oder ein alter Reifen ?....

ist es ein Krokodil, oder ein alter Reifen ?....

nein: ein Flußpferd mit mehr als 20 Schildkröten auf dem Rücken!

nein: ein Flußpferd mit mehr als 20 Schildkröten auf dem Rücken!

und hinter dem Wasser auch noch eine Giraffe

und hinter dem Wasser auch noch eine Giraffe

Die nächste Giraffe sehen wir dann am Horizont einer langen Geraden. Wir fahren näher und näher ... erst kurz bevorwir sie erreichen geruht sie den Weg freizumachen.

Kurz vor Einbrechen der Dämmerung machen wir noch einen kurzen Halt auf einem Hügel, an dem wir den Jeep gefahrlos verlassen können.

schöner Rundblick auf das Lowfield

schöner Rundblick auf das Lowfield

Danach geht es dann zur Lodge -

die Arbeiter haben Feierabend und werden abgeholt - afrikanischer Personentransport

die Arbeiter haben Feierabend und werden abgeholt - afrikanischer Personentransport

Die Zimmer des Protea-Hotels aus der Marriot-Kette sind riesig und verfügen über zwei Kingsize-Betten, sie können offensichtlich wie in den USA auch mit vier Personen belegt werden. (vgl. Kaffeetassen) Über Holzstege in luftiger Höhe gelangt man durch eine Art Urwald zu den Zimmergebäuden.

Abendessen findet dann in einem großen Rondell statt, das mit Sandboden versehen ist, aber eine Überdachung hat. Mit vier Schweizern sitzen wir am Tisch und lassen uns von dem üppigen Buffet verwöhnen. Man kann aber auch an einem Wokstand mit zwei freundlichen dunkelhäutigen Damen sich ein Hühnergericht mit ausgewählten Zutaten (chin. Art) zubereiten lassen. Die kalten Vorspeisen sind hervorragend, das grilled pork toll gewürzt, so dass man wieder einmal zu viel nimmt, d.h. auch noch ein wenig Käse und dann noch ein Eis - Diät hin oder her.

© Herbert S., 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Die Welt per Zug entdecken? … oder was eine Schienen-Kreuzfahrt von einer Bahnfahrt unterscheidet. Nach unseren Erfahrungen mit der Transsib haben wir uns entschlossen eine weitere Schienenkreuzfahrt in Afrika von Simbabwe nach Südafrika zu unternehmen.
Details:
Aufbruch: 19.08.2019
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 02.09.2019
Reiseziele: Simbabwe
Südafrika
Mosambik
Swasiland
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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