Hampi

Reisezeit: September 2006 - Juni 2007  |  von Thomas Marti & Marco Hurni

Suedwestindien (Kerala, Karnataka, Goa): Hampi

Zur Orientierung:

Weg von Panaji nach Hampi

Weg von Panaji nach Hampi

Um 9.00 Uhr setzen wir uns in den Bus nach Hampi. Wir fragen uns jetzt schon, wie wir die 10stuendige Busfahrt ueberstehen. Mindestens ist das Wetter super, ein bisschen bewoelkt und nicht zu heiss.
10 Minuten vor Abfahrt springen noch 2 Touristen auf den Bus auf. Mit einer halben Stunde Verspaetung (wir sind uns warten ja gewohnt) faehrt der Bus los und nimmt gleich zu Beginn die Bergkette von Karnataka in Angriff. Die Strasse: ungeteert, viele Schlagloecher, holper holper, staubig. Aber wir nehmen es eigentlich recht gelassen. Nach 5 Stunden ist der Berg endlich erklommen und es beginnt eine geteerte Strasse.
Der Boden hier scheint sehr ertragsreich zu sein. Wir sehen riesige Chillifelder, von denen das Ende des Feldes nicht zu sehen ist. Viele andere Straeucher sind auch noch da, leider kennen wir sie nicht.
Die anderen beiden Touristen sind auch noch im Bus. Wahrscheinlich wollen sie auch nach Hampi. Das wuerde uns natuerlich erfreuen, den zu viert reist es sich leichter (und guenstiger). Ich (Thoemi) spreche sie einmal an.....
Das Paerchen kommt aus Deutschland (Juhui, wir koennen Deutsch sprechen). Sie wollten eigentlich mit dem Zug nach Hospet, sind aber in den falschen Zug (nach Anweisung von einem Inder) gestiegen und sind so nach Vasco da Gama gefahren. Sie wollten unbedingt noch nach Hampi, haben darum den Bus von Vasco da Gama nach Panaji genommen und anschliessend eben dieser Bus.
Endlich sind wir in Hospet(Zeit: 20.45)! Fuer den letzten Part nehmen wir ein Rikscha. 4km vor Hampi halten die beiden Rikschas ploetzlich an. Ach, sie koennen nicht nach Hampi hineinfahren, weil da ein riesen Fest im Gange ist, aber das wussten sie natuerlich nicht schon in Hospet. Aber sie wissen da ein gutes Hotel in Hospet uns sie wuerden uns am naechsten Tag nach Hampi fahren (was fuer eine Verarschung). Wir nehmen es mit Humor....
Als wir beraten, was wir tun sollen (wir stehen neben der Strasse), macht Marco einen Schritt zur Seite und faellt mit dem linken Bein in ein Loch. Da war einfach ein Loch 30cm*30cm und ca. 1m Tief. Nichts abgesperrt...! Da das Loch so Tief ist, findet er keinen Halt und schlaegt mit dem rechten Knie auf dem Boden auf. Aber zum Glueck ist nichts weiter passiert.
Wir haben beschlossen zu Fuss weiter zu gehen. Es sind ja nur 4km, also maximal eine Stunde zu Fuss. Aber wir sind uns sicher, dass nach dem Tor schon bald ein Taxi kommt. Nach 300m ist auch schon eins gekommen und wir fahren noch bis zum Busbahnhof.

v.l.n.r. Katja, Chesheva, Mani, Christian

v.l.n.r. Katja, Chesheva, Mani, Christian

Wir (Thoemi und Marco) finden trotz des Festivals ein guenstiges Zimmer im Guesthouse Netra. Der Guesthousebesitzer (Mr. Mani) betreibt auch ein Restaurant und wir treffen uns mit Christian und Katja anschliessend in unserem "Guesthouserestaurant". Endlich koennen wir noch etwas zu Abend essen! Als wir uns die Speisekarte ansehen steht da Roesti mit Ei und Kaese drauf. Wir wissen also schon was wir zum Fruehstueck essen!
Mit vollen Baeuchen gehen wir zurueck aufs Zimmer und wollten eigentlich duschen. Wegen dem 3taegigen Festival gibt es aber kein Wasser...tja, wir warten auf morgen.

Roesti, das esch sgroessti!

Roesti, das esch sgroessti!

Bananen fuer die vielen Affen und Anderen...

Bananen fuer die vielen Affen und Anderen...

Da Katja und Christian uns von dem Matanga Hill vorschwaermeten, den sie bereits erklommen haben, packen wir kurzerhand unser Tagesrucksack und bezwangen den Huegel auch.

Katja und Christian

Katja und Christian

Auf dem Weg dorthin kamen wir am Virupaksha Tempel vorbei, der von einem ominoesen Mann "bewacht" wurde.

Virupaksha Tempel, den man von ueberall sehen kann

Virupaksha Tempel, den man von ueberall sehen kann

Im Virupaksha Tempel befindet sich auch die Polizeistation, wo man sich seit diesem Jahr als Tourist einschreiben muss, wenn man in Hampi naechtigt (das ist aber auch nur in Hampi so).
Im Polizeirevier haengen Fotos von einem Schweizer und einem Israeli, die beim Konsum von Drogen erwischt wurden und nun in Haft sind/waren. Auch einige Inder lachen einem von einem vergilbten Foto entgegen, die entweder gesucht oder bereist verhaftet wurden.
In Hampi sind Fleisch, Alkohol und Drogen verboten.....

Waechter himself

Waechter himself

Hier beginnt unser Aufstieg. Und man bekommt schon eindrucksvolle Steingebilde zu sehen.

Vor dem Aufstieg zum Matanga Hill

Vor dem Aufstieg zum Matanga Hill

Wir sind uns nicht sicher, ob die Steine von Menschenhand oder von der Natur so praezise aufeinandergeschichtet worden sind....

Einzigartige Felsbrocken

Einzigartige Felsbrocken

Die Kletterpartie...

Die Kletterpartie...

... sah in Wirklichkeit so aus.

... sah in Wirklichkeit so aus.

Wir sind doch noch ein bisschen ins Schwitzen gekommen. Die Aussicht ist einfach genial. Bei einer suessen Ananas, lassen wir die Umgebung auf uns wirken.

Geschafft, wir sind oben

Geschafft, wir sind oben

Wenn man von diesem Bild aus nach links schauen wuerde, saehe man Hampi, rechts sind die Ruinen.

Aussicht vom Matanga Hill

Aussicht vom Matanga Hill

Riesengrosse Ruinenanlagen. Wir fuehlen uns ein bisschen wie in einem IndianaJones Film auf einer Ausgrabungsstaette.

Ruinen

Ruinen

Nebst den vielen Affen, hausen auch einige Fledermaeuse in den dunklen Gaengen der Ruine.

Affe bei den Ruinen. E was guckst du?!

Affe bei den Ruinen. E was guckst du?!

Wenn uns jetzt jemand fragen wuerde, was musst du in Indien gesehen haben, wuerden wir Hampi sagen. Die Busfahrt dorthin dauert zwar ewigs, aber das Dorf mit den kleinen Huegeln, den Ruinen und alles drumherum ist einfach einzigartig. Man kann es gar nicht in Worte fassen.

Ruinen

Ruinen

Eigentlich wollten wir von hier aus unser Flug von Indian Airlines rueckbestaetigen. Nachdem wir alle Nummern, die wir von dieser Fluggesellschaft hatten, druchprobiert hatten, probierte auch der Inder noch ueber seine Kontakte an eine gueltige Nummer heranzukommen. Ohne Erfolg.
Irgendwann kam dann ein Freund von ihm, nahm unsere Ticketkopien mit und ging in sein Buero und hat dort die Fluege rueckbestaetigt. Wir hoffen jetzt einmal....

Unser Flugtickettbestaetigungs-, Bustour- und Telefonman

Unser Flugtickettbestaetigungs-, Bustour- und Telefonman

Mmmmm...

Mmmmm...

Tungabhadra River

Tungabhadra River

Auch eine Art, eine Kuh in der Naehe zu behalten

Auch eine Art, eine Kuh in der Naehe zu behalten

Wie wir Alice versprochen haben, besuchen wir auch das Mangotree.

Das Mango Tree Restaurant

Das Mango Tree Restaurant

Nebst gemuetlichem Sitzen und einer relaxten Aussicht gibt es auch eine Schaukel. Das Restaurant hat wirklich einen ganz eigenen Stil.
Ein WC gibt es mittlerweile auch....

Klein Thomas am spielen

Klein Thomas am spielen

Am letzten Tag ueberqueren wir dann doch noch den Fluss.

Tungabhadra River. Links hinten sieht man wieder den Virupaksha Tempel

Tungabhadra River. Links hinten sieht man wieder den Virupaksha Tempel

Das reife Reis wartet darauf, dass es gepflueckt wird.

Reisfelder ueber dem Fluss (Virupapuragadda-Gebiet)

Reisfelder ueber dem Fluss (Virupapuragadda-Gebiet)

So wird in Indien das Reis von der Pflanze getrennt...

Reispflueckmaschine

Reispflueckmaschine

Schafherde

Schafherde

Fuer die Busfahrt zurueck nach Panaji haben wir ein Nachtbusticket gekauft. Wir hoeren verschiedene Meinungen, die Einen konnten schlafen, die Anderen gar nicht.
Wir hatten ein Bett, 180cm lang (prima wir sind 177cm) und je 40 cm breit (och wird schon gehen). Da der Bus nicht ausgebucht war, hab ich (Thoemi) mich in ein anderes Doppelbett gelegt. So hatten wir mindestens genuegend Platz.
Ein bisschen konnten wir schlafen/doesen. Aber jedesmal, wenn wir keine Matratze mehr unter uns spuerten, weil der Bus zu schnell ueber die Schwellen fuhr und wir uns irgendwo zwischen Matratze und Dach befanden, waren wir wieder hellwach....(und das ist nicht uebertrieben!!!)
Schlussendlich fuhr der Bus dann auch nur bis Marago und da war zuerst einmal warten angesagt. Der Bus sei kaputt... Wir wurden das Gefuehl nicht los, dass sie einfach fuer 4 Leute nicht mehr bis nach Panaji fahren wollten. Nach langen diskutieren, erhielten wir je 20 Rps zurueck, damit wir den oeffentlichen Bus nehmen konnten.
Wir hatten allerdings keine Lust mehr, noch 1h laenger Bus zu fahren und haben uns darum ein Taxi nach Panaji genommen, wo wir zuerst einmal schlafen gingen.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Indien, Thailand, Laos, Vietnam, Kambotscha, Malaysia, Australien und Hongkong in 9 Monaten
Details:
Aufbruch: 09.09.2006
Dauer: 9 Monate
Heimkehr: 11.06.2007
Reiseziele: Indien
Palolem
Hampi
Thailand
Laos
Luang Prabang
Vietnam
Nha Trang
Kambodscha
Koh Tao
Malaysia
Singapur
Australien
China
Der Autor
 
Thomas Marti & Marco Hurni berichtet seit 18 Jahren auf umdiewelt.
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