der Anfang ist gemacht.....

Indien-Reisebericht  |  Reisezeit: Januar 2012 - Dezember 2017  |  von Cathleen Stemmler

Diu - Mumbai - Nashik - Aurangerbad - Hampi

es gibt immer eine Alternative

namaste, da schreibt man und schreibt man und dnn stuerzt der Computer ab. Supi also nochmal. Bin schon seit 2 Wochen wieder von der Insel auf dem Festland. Vielleicht hat der ein oder auch andere es schon gemerkt - ich bin noch nicht zurueck - die Geldautomaten auf dem Airport Mumbai haben dann doch ein Einsehen gehabt mit mir und meiner Reise. Das soll nicht heissen das ich mich nicht ueberBesuch freuen wuerde.....
Das letzte Raetsel hat Claudia richtig beantwortet - ergo werde ich die naechste heilige Kuh fuer Dich streicheln.
Eine Erklaerung noch zu meinemletzten Bericht von Diu und den Schneckendeckeln - ich liebe Schneckendeckel und wermich kennt weiss wenn ich aus dem Tauchurlaub komme und ein oder zweiSchneckendeckel auf dem Meeresgrund gefunden habe bin ich happy und hier finde ich einen ganzen Strand voll mit diesen Schaetzen. Und schon war der Rucksack wieder etwas schwerer.

Nach 2 Wochen Diu hiess es wieder den Rucksack satteln und weiter. Danke an Juane und Friederike fuer dieletzten 3 Tage und die wunderbaren Gespraeche und die schoenen Abende. Eigentlich wollte ich ein paar Tage in Mumbai bleiben habe michaber nach diesem ruhigen Paradies gegen die laute Grossstadt entschieden. Das Ziel sollte eigentlich Aurangerbad sein da ich auf diesen Bus haette 8 Stunden warten muessen und man ja immer eine Alternative haben muss bin ich nach Nashik und habe die geplante Tour halt andersherum angefangen. 6 Stunden spaeter und mit einer vom Bus fahren gelockerten Beckenmuskulatur habe ich ein schoen gelegendes Hotel gefunden und habe mich in den Trubel gestuerzt. Nashik ist ein sehr heiliger Ort durch den der Gondavari fliesst und ueberall am Fluss Rituale statt finden. Es hat mich ein bisschen an Pushkar erinnert - die Nashiker oder auch Nashiklesen oder oder oder werden es mir verzeihen - Pushkar hat fuer mich noch mehr Ruhe und Kraft. Von hier aus habe ich viele Touren unternommen und verfolgt von frechen Affen und relaxten Ziegen einige Berge bezwungen. Wieder im Bus ging es weiter nach Aurangerbad - ein guter Ausgangspunkt fuer die Hoehlen von Ellora und Ajanta. Weltkulturerbe, man kann es nicht beschreiben noch nachvollziehen es ist einfach unglaublich wie die Pyramiden in Kairo. Von Menschenhand ist etwas wundervolles in Jarhunderten entstanden. Zwischendurch in netter Begleitung von Lisa, Lille und Jonas bin ich 8 Stunden an diesem Platz herum gelaufen. Abends ein schoenes Essen mit den dreien und Bye bye. Ich habe mich entschieden mir Ajanta nicht mehr anzuschauen - es waere einfach zuviel und diese jetzigen Eindruecke sollen bleiben.

Also am naechsten Tag weiter nach Hampi - mein Gott schon wieder Weltkulturerbe -. Dieses Land ist so gross - diese Entfernungen von einem Ort zum anderen. Von Aurangerbad bis Hampi 20 Stunden und umsteigen included. Dabei hat Sandy ( eine Franzoesin die ich in Aurangerbad kennengelernt habe ) 36 Stunden gebraucht. Aber............. es hat sich gelohnt. Hampi ist ein magischer Ort - hier vereint sich alles ( immer aus meiner Sicht ). Ein Fluss, riesige Steine, Gebirge, Tempel, Farben, Heiligkeit, Spiritualitaet, Menschen, gutes Essen und so vieles mehr. Nach den letzten Tagen voller Zweifel ob dieser Reise und dem alleine sein und vielen Traenen habe ich hier wieder Ruhe, Kraft, Gelassenheit bekommen. Der Druck ist weg das ich alles alles alles sehen muesste in diesem Land und das alles geschehen muesste wie ich mir das vorgenommen habe. Rom ist auch nicht aneinem Tag erbaut worden. Danke auch an die lieben Oestereicher mit denen ich so viele schoene interessante Gespraeche auf unserer wunderschoenen hoteleigenen Dachterasse fuehre. Mit Sandy die schon wieder weiter ist habe ich ein paar schoene Touren unternommen - auch eine mit dem Fahrrad nach Hospet ( 13 Kilometer )was hier wirklich soviel bedeutet wie in Berlin um 5 Uhr am Nachmittag im Kreisverkehr um die goldene Else zu fahren. Ich kann Euch sagen man wird echt aggressiv...... Schnell wieder zurueck an unseren Fluss. Also ganz relaxt die Tage angehen - hier scheint die Zeit zu stehen und diese habe ich nun mal. Ich werde nochein paar Tage hier bleiben und geniessen. Von hier ausmelde ich mich noch mal bevor ich weiter ziehe.......
und noch ein spritzige wennauch eklige Geschichte am Schluss - nachdem ich im Nachbus meinen Rucksack vorne beim Fahrer gelassen habe weil er am Sitzplatz zu sperrig ist und diesen nach 11 Stunden wieder erblickte hat mich fast der Schlaggetroffen - da wirklich alle Inder auch schon die kleinen Spucken Spucken Spucken und undefinierbare rote Sachen kauen ( meist Bethel mit Kalk ) sah der Rucksack von oben bis unten rot aus - bahhhhhhhhhh. Im Hotel schrubben war dann angesagt.....

Das heutige Raetsel koennt Ihr diesmal leider nicht googeln: Was ist passiert wenn man in Indien auf der Strasse unterwegs ist und man denkt es hat angefangen zu regnen ????? Ich bin gespannt auf Eure Antworten und gebe Euch 5 Tage Zeit bevor ich die Aufloesung schreibe....

Hier wird heute gefeiert - Shivafest....in diesem Sinne Namaste

Eure Cathleen

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Tränen, Abschiede, tanzen, Vorfreude, Angst, Neugier. Die Gedanken im Gefühlschaos..... Delhi und sich treiben lassen...
Details:
Aufbruch: 05.01.2012
Dauer: 6 Jahre
Heimkehr: 31.12.2017
Reiseziele: Indien
Der Autor
 
Cathleen Stemmler berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.