Überwintern in Indien 2013/2014

Reisezeit: November 2013 - April 2014  |  von Manfred L.

Indien ist das Land, in dem ich den Winter verbringe.
Einen günstigen Flug gesucht, gebucht ... und dann sehen wir mal, wohin es mich treibt ;)

Nur an einem Ort zu verweilen, mir viel zu eintönig. Ich bleibe, solange es mir gefällt, dann geht es weiter. Das Land hat ja sooooo viel zu bieten.

Mit Aeroflot nach Delhi

Ich bin aus dem Gedränge des Umzuges auf ein Roof-Top-Restaurant geflüchtet und bekomme dort mein Bier aus der Tasse.

Ich bin aus dem Gedränge des Umzuges auf ein Roof-Top-Restaurant geflüchtet und bekomme dort mein Bier aus der Tasse.

Ich bin ohne Probleme in Delhi angekommen. Die beiden Flüge waren pünktlich - ja ich war sogar vor der Zeit in Delhi.
Die Formalitäten der Einreise wegen der indischen Bürokratie dauern wohl am längsten auf der Welt aber damit konnte ich ja rechnen.

Das Hotel hatte mir eine Abholung geschickt, die ich auch sofort gefunden habe. Ich kam also noch vor 5 Uhr Ortszeit im Hotel an und die haben mir erst mal ein Zimmer oben auf dem Dach gegeben. Keine Fensterscheiben in den Fenstern und nicht so recht sauber.
Habe ich meine eigene Bettwäsche benutzt. Es war allerdings recht frisch ... die Temperaturen kaum über 20 Grad.

Jetzt war ich zu Fuß in Delhi unterwegs, hatte ein Frühstück (Toast, Omelette und Kaffee). Noch nicht die Sehenswürdigkeiten, die hebe ich mir für das Wochenende auf, nur so das lebhafte Treiben zu beobachten, Bettler abzuwehren und mich in der Wärme wohlfühlen.
Endlich wieder spazieren gehen an der "frischen" Luft. Lärm, Dreck und Gestank allgegenwärtig. Das wusste ich aber vorher ... gewöhnen kann ich mich nicht daran.
Bis Montag habe ich hier gebucht, inzwischen bewohne ich ein nettes Zimmer im 1. Stock und diese Unterkunft ist geeignet für meine Ansprüche. Eine feste Planung habe ich ja nicht aber mir schwebt für Montag als Reiseziel Fathapur-Sikri vor. Da war ich letztes Mal nur sehr kurz und es hatte mir ausnehmend gut da gefallen. Das ist eine Ruinenstadt, Weltkulturerbe und heute mehr ein großes Dorf, in dem es auch nur 2 Gasthäuser gibt. Also raus aus dem Großstadttrubel und ländliche Idylle da wo um 22 Uhr die Türen verschlossen werden und morgens die Hähne krähen. Um dahin zu kommen, nehme ich den Bus nach Agra und steige dort um. Die Fahrzeit ist - realistisch eingeschätzt - an die 6 Stunden.

Am Wochenende ist auch ein richtig großes Festival mit Umzug durch die Straße, die nahe meiner Unterkunft vom Bahnhof Neu Delhi in die Innenstadt führt.
Insgesamt sind es wohl mehr als eine Million Teilnehmer ... vor allem durch das unentgeltliche Essen und Trinken angelockt.
Es ist eng in der Umgebung wie in der sprichwörtlichen Sardinenbüchse und nach indischer Art läßt dieses Fest massenhaft Dreck und Abfall zurück. Love Parrade ist nicht allzu oft. Festival in Indien ist täglich.

Dieses Festival wurde von den Sigh organisiert, etliche Kapellen in farbigen Uniformen und Trachten, Reite auf Pferden mit kiloschweren Turbanen auf dem Kopf erkenne ich im Umzug.
Leid tun mir nur die Musikanten, die kaum Bewegungsfreiheit haben, ihr Instrumente zu bedienen.

In Alt Delhi bei einer Stadtführung.

In Alt Delhi bei einer Stadtführung.

Schulklassen stehen vor dem Eingang des "Roten Forts" an - Geschicjhtsstunde.

Schulklassen stehen vor dem Eingang des "Roten Forts" an - Geschicjhtsstunde.

Der Fuhrpark eines christlichen Kindergartens

Der Fuhrpark eines christlichen Kindergartens

© Manfred L., 2014
Du bist hier : Startseite Asien Indien Indien: Mit Aeroflot nach Delhi
Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 20.11.2013
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 16.04.2014
Reiseziele: Indien
Der Autor
 
Manfred L. berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors