2 Homies around the World

Reisezeit: Oktober 2014 - September 2015  |  von Lara + Chris L.

Indien: Bundi

"Knock knock" jemand zu Hause?

"Knock knock" jemand zu Hause?

Bundi - 10.-13. August 2015

Von Udaipur aus sind wir mit dem Zug – dieses Mal mit der guenstigen Sleeperclass (3 Betten uebereinander mit offenen Fenstern) – Richtung Bundi gefahren. Bundi ist ein kleiner nicht all zu touristischer Ort. Als wir nachts um 23 Uhr angekommen sind, musste unser Tuktuk Slalom zwischen den 100ten Kuehen und Hunden fahren die ueberall auf den Strassen lagen und geschlafen haben. Die Hauptbazarstrasse, durch die wir zu unserem Hostel gefahren sind, war komplett ueberflutet und glich einem Fluss, weil der See komplett voll war, da es die letzten 15 Tage nur geregnet hatte. Deswegen wurden erhebliche Mengen an Wasser aus dem See abgelassen und die Strasse hinab geleitet.

Hauptbazarstrasse, die noch immer einem Fluss glich

Hauptbazarstrasse, die noch immer einem Fluss glich

Die erste Nacht haben wir im Elephant Guesthouse verbracht, dessen Gebaeude frueher mal Elefantenstaelle des Palastes waren. Da in unserem Zimmer allerdings ueberall riesige Ameisen und andere Tiere herumgekrabbelt sind und das Bad kein Wasser hatte, haben wir das Hostel nach der ersten Nacht gewechselt und hatten in einem alten Haveli (alte indische Villen) eines der schoensten Zimmer unserer ganzen Reise mit riesigen Fenstern und Sitznischen mit Blick auf den See und die Berge fuer nur 3,20 Euro die Nacht pro Person. Das einzige Manko an dem Zimmer war die laute Umgehungsstrasse auf der anderen Seite des Sees, auf der vor allem nachts LKWs mit lauter Bollywoodmusik entlang gefahren sind.

Unser schoenes Zimmer im Uma Megh Haveli

Unser schoenes Zimmer im Uma Megh Haveli

Unser Haveli und der Garten am See ist auf der linken Seite des Bildes. Im Hintergrund der Bundi Palace, den der Schriftsteller Joseph Rudyard Kipling als Werk von Goblins beschrieben hat, weil er so wirkt als ob er direkt aus dem Berg gebaut worden ist.

Unser Haveli und der Garten am See ist auf der linken Seite des Bildes. Im Hintergrund der Bundi Palace, den der Schriftsteller Joseph Rudyard Kipling als Werk von Goblins beschrieben hat, weil er so wirkt als ob er direkt aus dem Berg gebaut worden ist.

Der Garten unseres Hostels direkt am See

Der Garten unseres Hostels direkt am See

Affen im Garten unseres Hostels, wie ueberall in der Stadt

Affen im Garten unseres Hostels, wie ueberall in der Stadt

Weil uns Bundis entspannte Kleinstadt-Atmosphaere mit den gruenen Bergen, die die Stadt und den See umgeben haben, als auch unser Zimmer so gut gefallen haben, haben wir beschlossen einen Tag laenger zu bleiben. Wir haben uns den schon sehr verfallenen Palast angeschaut, bei dem grosse Teile leider nicht mehr zugaenglich sind. Im oberen Stockwerk, vor allem in dem Bereich in dem damals die Frauen des Maharaja gelebt haben, sind beeindruckende tuerkise und goldene Wandmalereien, deren Farbe leider zunehmend verblasst. Von den Balkonen des Palasts hat man einen wunderschoenen Ausblick auf die Stadt mit den blauen Haeusern.

Ueberall im Palast sowie in der Stadt sind Affen herumgesprungen, die teilweise auch beissen. Viele Rooftop-Restaurants sind deshalb wie eine Art Kaefig gebaut, damit die Affen nicht hereinkommen koennen.

Ansonsten sind wir durch die kleinen Gassen gewandert und haben in dem Garten von unserem Hostel am See gesessen, die Atmosphaere genossen, Chai getrunken, den besten „Expresso“ (sic!) der ganzen Reise getrunken, unser Tagebuch geschrieben, die vergangenen 11 Monate reflektiert und bewusst die letzten Tage unserer Reise genossen.

Blick vom Palast auf die Stadt

Blick vom Palast auf die Stadt

Palast-Tor Bundi Palace

Palast-Tor Bundi Palace

Bundi Palace

Bundi Palace

Malereien im Palast

Malereien im Palast

Lord Krishna mit heiligen Kuehen

Lord Krishna mit heiligen Kuehen

Alltagsszenen in Bundi

Alltagsszenen in Bundi

Typischer kleiner Strassenshop

Typischer kleiner Strassenshop

Hamburger Gaengeviertel-Street Art in Bundi

Hamburger Gaengeviertel-Street Art in Bundi

© Lara + Chris L., 2014
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nach 4 Bachelorabschlüssen, 10 Nebenjobs und unzähligen Impfungen ist es endlich soweit und wir erfüllen uns unseren Traum in 11 Monaten einmal um die Welt zu reisen. Beginnend in Kolumbien reisen wir immer den Wellen hinterher durch Südamerika und fliegen von Chile aus nach Neuseeland, dann nach Hongkong, Seoul (ein Essens-Zwischenstopp :-) und Kuala Lumpur. Von dort aus gehts weiter nach Bali und Borneo. Unser letzter Stopp ist dann Indien.
Details:
Aufbruch: 06.10.2014
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: September 2015
Reiseziele: Kolumbien
Ecuador
Peru
Bolivien
Argentinien
Chile
Neuseeland
Hongkong
Südkorea
Malaysia
Indonesien
Philippinen
Indien
Der Autor
 
Lara + Chris L. berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.