Indien-Reisebericht :Indien 3.0

Full day Trek Munnar

Der Einstieg in eine interessante Wanderung

Der Einstieg in eine interessante Wanderung

Tee,soweit das Auge reicht

Tee,soweit das Auge reicht

Arbeiter hacken die Wege frei

Arbeiter hacken die Wege frei

Fast oben

Fast oben

Da oben wollen wir hin

Da oben wollen wir hin

Junger Schwede oben

Junger Schwede oben

Auf und ab den ganzen Tag

Um 5.15h weckt,wie jeden Morgen, der blecherne religiöse fundamentalistische Terror von 2 Seiten.
Soll doch jeder aufstehen,wann immer er mag. Aber warum müssen alle mit wach werden? Das bleibt ein mich den Religionen entzweiendes Momentum.
Heute allerdings bin ich's zufrieden,möchte ich doch pünktlich 6.30h am Green View sein,denn von dort startet die Tagestour durch Tee-und Gewürzplantagen auf eine Anhöhe von immerhin 2100m.
Wir sind zu zehnt Ganesh,unser Tour Guide,eine Russin,2 Holländer,3 Briten,ein schwedisches Pärchen und ich. Internationale Truppe.
Ich laufe im halbdunkeln nach Green View,aber als wir nach einem Tee starten,ist es hell.
Zunächst geht es die Hauptstraße nach Süden,und dann wird der Fluss überquert,und in eine Teeplantage eingebogen. Ganesh,stets etwas verkrampft oberlehrerhaft,erzählt an kleinen Halten wissenswertes zur Historie des Tee-Anbbau's in Munnar. Über die Pflanze an sich und wie der Anbau vonstatten geht. Durchaus informativ.
Es geht immer leicht bergan,aber überschaubar. Es ist sehr sonnig und wird auch rasch wärmer. Beim 2. Stop entledige ich mich der langen Buxe,bin aber froh,meine Meinl anzuhaben. Leider habe ich ein Cape vergessen,das wird mir später einen massiven Schädeldeckensonnenbrand bescheren. Nach einigem Wandern zwischen Tee irgendwann ein Stich links rein und die Umgebung wechselt. Carex(Seggen)und wilde Kamille dominieren nun,und eine Steilpassage bringt mich außer Atem. Dann wieder flachere Abschnitte. Immer wieder grandiose Ausblicke. Nach einer weiteren saftigen Steilpassage über eiesige Felsblöcke erreichen wir gegen 11h unseren höchsten Punkt. Dort verbleiben und frühstücken wir. Ganesh hat alles mitgeschleppt. Tee,Toast,Omelette. Wir chillen jeder auf seine Art,bevor wir durch ein Carex-Feld den Abstieg beginnen.
VIEL steiler,als der Hinweg. Nach einer Weile tauchen wir in urwaldartigen Dschungel ein. Endlich etwas Schatten. Riesige indische Eichen,Gummibäume,Kardamon-Plantagen. Adler kreisen majestätisch. Es bleibt steil,und nach einer Kuchenpause mit Saft verabschiedet sich das Pärchen. Halbtagestour gebucht. Ich beneide sie zunächst,daß sie heimkutschiert werden,aber nicht lange. Es wird interessant. Muskatnussbäume,Kakaobäume,Purple Chili,Pfeffer,Jackfruit,Mandarinen,Koriander...es wird einiges geboten. Weiter geht es mega steil abwärts. Soviel sind wir doch gar nicht hoch?
Weitere kleine pausen folgen. Ich bin ganz schön geschafft,bekomme aber wie üblich die 2. Luft.
Den Holländern stehen die Strapazen am klarsten ins gesicht gezeichnet.
Gegen 15h erreichen wir eine Lodge,und es ist lecker Mittagessen für uns bereitet. Gierig schlingen wir es hinunter. Von dort geht es 11km mit dem Jeep nach Munnar,das wir gegen 4 erreichen. Was für eine fette lohnenswerte Tour. 1250 Rupien hat das gekostet. Etwa 15€.
Ich werde noch bis nach Hause gekarrt,wo ich mich auf meine heiße Dusche und mein Bett freue.
Vorher schreibe ich noch Bericht,und gehe im Dorf noch n Happen essen

Urwald mit Kardamonfeld

Urwald mit Kardamonfeld

Jackfruitbaum

Jackfruitbaum

Wo der Pfeffer wächst

Wo der Pfeffer wächst

Mag einer Ananas?

Mag einer Ananas?

Der Autor und Ganesh

Der Autor und Ganesh

© bernd scholz, 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Diesmal beginnt die Reise,wo die vorherige endete...in Kerala. Geplante Stationen sind Ooty,Munnar,Kanyakumari,Madurai,Chennai und möglicherweise Sikkim. Schaun mer mal.
Details:
Aufbruch: 17.02.2018
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 16.03.2018
Reiseziele: Indien
Der Autor
 
bernd scholz berichtet seit 34 Monaten auf umdiewelt.
Bild des Autors
bernd über sich:
ich bin 54 jahre,und reise schon immer für mein leben gern,früher in europa,später nordafrika
initiation für fernreisen war kalifornien 2000. Das hat mir gezeigt,das fernreisen richtig tiefe spuren hinterlassen...urlaub mach ich dann auf arbeit
ich kenne mich gut in ägypten und marokko aus,und seit geraumer zeit fahre ich einmal pro jahr richtig weit weg,immer abwechselnde kontinente
vietnam,kuba,südafrika war zuletzt...jetzt indien.