Indien / Rajasthan Rundreise....

Reisezeit: Juli 2018  |  von Margit Brühl

18.07. /20.07. Udaipur

Diesmal war die Anreise nach UDAIPUR ein richtiges Abenteuer.

Wir mussten das Aravali-Gebirge durch, bzw. überfahren.
Die ersten 2 1/2 Stunden Fahrt verliefen ohne große Vorkommnisse.

Wir machten nur einen Stop In Ranakpur und besichtigten den 1000 Jahre alten Adinath-Tempel, der durch die Vielzahl filigraner architektonischer Details beindruckt.
Via Audio Guide erfuhren wir alles wissenswerte über den Jainismus, einer Religion, die nur in Indien zu finden ist.

Dann ging es weiter nach Udaipur.
Die Landschaft hatte sich gewandelt und wir waren jetzt in einer Gebirgslandschaft mit üppig grüner Vegetation gelandet.
Wunderschön...

Wir fuhren langsam den Berg hinauf, enge "indische" Straßen, und jedes mal wenn uns ein Auto entgegen kam hielten wir den Atem an.
Würden wir da überhaupt vorbeikommen ?
Unser Fahrer Singh Negi schaffte dies aber wie immer ohne Probleme.

Dann setzte jedoch der Monsun Regen ein...es goss wie aus Kübeln.

Irgendwo im "Nirgendwo" stoppten wir bei einem "Resteraunt" und wollten etwas abwarten bis sich der Regen etwas beruhigt hat.
Wir tranken einen köstlichen Bananen Lassi. Die Banane dafür wurde frisch von der Bananen Staude gepflückt.

Dann ging es weiter …
Über eine Pass, ein Tal, wieder hinauf usw.

Das Regenwasser schoss nur so die Straßen hinunter und verwandelte die Straßenmulden in kleine Seen, welche wir mit unserem Auto "durchschwammen".
Wir brauchten zwei weiteren Stopp`s, weil man bei der Windschutzscheibe nicht mehr hinaus sah...
Ich machte vor Angst die Augen zu und bin dann irgendwann eingeschlafen.

Negi schaffte alles und wir kamen gesund in Udaipur an.

Hotel The Lavitra..ein modernes, angenehmes Haus

20.07. Besichtigung von Udaipur

Udaipur, die ehemalige Hauptstadt Mewars wurde 1567 südwestlich der alten Königsstadt Chittorgarh gegründet. Der günstigen Lage an den Ufern zweier Seen – Lake Pichola und Fateh Sagar- verdankt die Stadt ihren Titel „Venedig des Ostens“.

Ein deutschsprachiger Guide erwartete uns um 9 Uhr vor dem Hotel.
Mit ihm besichtigten wir den Stadtpalast der Herrscher von Udaipur, wo die königliche Familie immer noch lebt.

Als sich im Schlosshof die Einheimischen vor einem Auto verneigten erklärte uns der Guide, dass im Auto der Prinz säße . (35 Jahre alt, verheiratet,
1 Tochter)

Der Palast erzählte uns wieder einmal von dem unermesslichen Reichtum der alten Maharadschas.

Eine Bootsfahrt auf dem PICHOLA-See.... zum Sommerpalast mitten im See.. machten wir dann auch noch...es war nett die Stadt auch von der Seeseite aus zu sehen.

Ein starker Monsunregen unterbrach unser Pogramm, und nach einer kurzen Pause in einem modernen Resteraunt gingen wir zu unserer letzten Besichtigung...

Dem Sahelion Ki Bari Garten, auch Garten der Jungfrauen genannt.

Sahelion Ki Bari wurde für eine Gruppe von 48 jungen Frauen, die die Begleiterinnen einer Prinzessin nach Udaipur waren, als Teil ihrer Mitgift gelegt. Die unter dem Damm des Fateh Sagar Sees gesetzte Garten verfügt über Marmorpavillons, Lotusteiche und Elefantenstauen-Brunnen. Die Brunnen werden vom Wasser des Sees gespeist. Jeder Wasserkanal hat angeblich seinen eigenen unverwechselbaren Klang.

© Margit Brühl, 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Farbenfrohes Rajasthan und Taj Mahal Paläste in Rajasthan - Jaisalmer und Udaipur - Jaipur und Taj Mahal
Details:
Aufbruch: 10.07.2018
Dauer: 16 Tage
Heimkehr: 25.07.2018
Reiseziele: Indien
Der Autor
 
Margit Brühl berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.
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