N E P A L Adventure

Reisezeit: Februar / März 2005  |  von Alexander Gisep

Kreuz und quer durch Nepal, vom gebirgigen Norden bis zum tropischen Süden, allein, mit Fahrer und Führer, Riesenglück mit dem Wetter, 9 Achttausender gesehen.

N E P A L Adventure

Anfangs Februar entschloss ich mich kurzfristig zu einer Himalaya - Reise. Das Wetter ist um diese Jahreszeit ideal. Da ich keine lange Vorbereitungszeit hatte, improvisierte ich halt etwas auf Gut Glück. Ich durchforstete das Web und kontaktierte einige lokale Reiseagenturen. Da obwohl Hochsaison in Nepal wegen der Maoisten-Krise touristisch gesehen ziemlich Ebbe herrschte, wurde ich mit Angeboten überhäuft. Eine besonders gute Offerte machte mir Janardan Mudbari, Inhaber der Travel-Agency Sanctuary-Treks in Kathmadu.Abholung am Airport, 20 Tage lang quer durch Nepal mit Privatauto und Fahrer, Janardan als Führer, sämtliche Hotels und Lodges im gehobenem Komfort für umgerechnet 800 Euro. Der Flug Mailand-Kathmandu mit KLM/Martinair kostete umgerechnet 700 Euro. Ich hatte also innert kürzester Zeit eine für mich massgeschneiderte Reise zusammengestellt.Eine Reise, die alle Erwartungen übertraf und über eine hiesige Agentur gebucht gut und gerne 3000 - 4000 Euro gekostet hätte. 2 Tage später ging es dann schon los.

Himalaya, tibetisches Hochplateau

Himalaya, tibetisches Hochplateau

Früh abends kam ich ein Kathmandu an, wurde pünktlich abgeholt und zum Hotel gefahren. Am Abend kam gleich Janardan, Geschäftsinhaber und gleichzeitig mein Führer für die nächsten 20 Tage zu mir und bei einem Everest - Bier wurde das wichtigste schon besprochen. Am nächsten Tag stand folgendes auf dem Programm. Stadtausflug Kathmandu mit verschiedenen Sehenswürdigkeiten und ein Rundflug, um erste Eindrücke vom Himalaya zu bekommen.

Sie Stupa von Swyambhunath, Wahrzeichen von Kathmandu

Sie Stupa von Swyambhunath, Wahrzeichen von Kathmandu

Saddhus bei der Arbeit, meditieren und Gras rauchen.

Saddhus bei der Arbeit, meditieren und Gras rauchen.

Erste Blicke auf die 7 und 8 Tausender

Erste Blicke auf die 7 und 8 Tausender

Die Rundflüge mit Buddha Airways dauern eine gute Stunde, man fliegt von Kathmandu der Himalaya-Kette entlang nach Osten am Everest vorbei bis zum Makalu. Dann wieder auf dem gleichen Weg zurück, jeder Passagier darf auch mal ins Cockpit um den höchsten Berg der Welt frontal zu fotografieren. Dannach geht es wieder zurück nach Kathmandu. Weil der Everest wetterbedingt nicht immer zu sehen ist, obwohl die andern Bergriesen frei sind, kriegt man einen Gutschein für einen Gratisflug für ein anderes mal, und zwar für soviele Flüge, bis man den Mount Everest gesehen hat!Man zahlt nur ein Flugticket, ca umgerechnet 60 Euro. So war es auch bei mir der Fall. Ganz nach dem Motto, das Beste wird für Schluss aufbewahrt. Die Rundreise ging am nächsten Tag weiter nach Daman

Fahrt nach Daman. Dies ist eine Hauptverbindungs-Strasse in Nepal und nicht immer geteert.

Fahrt nach Daman. Dies ist eine Hauptverbindungs-Strasse in Nepal und nicht immer geteert.

Daman liegt auf einer Höhe von ca 2500 müM gegenüber der Himalaya - Kette. Man hat eine grandiose Aussicht , links im Blickfeld der Daulaghiri bis ganz rechts Mount Everest. Die Sichtdistanzen betragen 200 bis 300 km und doch scheinen die Bergkolosse nah. Man braucht aber gutes Wetter dazu. In vielen Lodges war ich allein, wegen der Anfangs erwähnten Maoisten -Krise. Man stelle sich vor, die ganze Hotel Infrastruktur wurde wegen mir in Gang gehalten , mit Personal und allem Drum und Dran.

Direkt von meiner Lodge-Terasse erstreckte sich der Himalaya

Direkt von meiner Lodge-Terasse erstreckte sich der Himalaya

Sicht aus dem Schlafzimmer

Sicht aus dem Schlafzimmer

Eine unglaubliche Aussicht auf die 8000 er von meinem Balkon aus.

Eine unglaubliche Aussicht auf die 8000 er von meinem Balkon aus.

Obwohl bei mir immer etwas "laufen" muss, bei solchen Ausblicken vergingen die 2 Tage im Fluge, man konnte sich nicht sattsehen an diesem Panorama, wie für mich bestellt.
Noch einmal Sonnenuntergang und Sonnenaufgang, dann gings weiter nach Süden, zur Indischen Grenze, zum Chitwan National Park

© Alexander Gisep, 2006
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 18.02.2005
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 10.03.2005
Reiseziele: Nepal
Der Autor
 
Alexander Gisep berichtet seit 18 Jahren auf umdiewelt.
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