Oman zum Zweiten und ....

Oman-Reisebericht  |  Reisezeit: Dezember 2006 - Januar 2007  |  von Herbert S.

Muscat (Nachträge) und Umgebung

Donnerstag, 21.12.2006 - 1. Reisetag
Es wird ein Tag der Verspätungen werden. Heinz bringt uns um 5.30 Uhr zum Bahnhof, dort angekommen sehen wir einen RE der schon 20' früher losfahren soll. Wir setzen uns rein und dann erscheint die Meldung 10' Verspätung , diese wird sogar noch durchgesagt. Nach 10' erscheint die Meldung 20'. Doch dann soll unserer regulärer Zug am gleichen Bahnsteig abfahren. Daher meinen wir, dass wir warten können. Als dann jedoch 30' angezeigt werden, schauen wir nach, ob unser RE nicht auf einen anderen Bahnsteig verlegt ist. Tatsächlich: wir rennen hechten fluchen und erreichen ihn, nur um zu erfahen dass auch dieser noch 10 min warten muss. Die Umsteigezeit schrumpft, aber in Köln hat der zuvorkommende ICE nach Klagenfurt auch Verspätung, fährt dann aber 2 min vor Einlauf des unsrigen ab. Die reservierten Plätze liegen in der falschen Richtung, doch erstaunlicherweise ist der Zug fast leer. Wir sind pünktlich! um 8.30 in Frankfurt und können auf dem Bahnsteig ganz allein und ohne Wartezeit einchecken. Die Koffer losgeworden, ziehen wir an riesigen Schlangen vorbei und genießen einen Kaffee - einchecken erfolgt pünktlich, aber zur Abflugzeit heißt es, dass wir noch auf Passagiere aus Paris warten müssen. 1 Stunde!!! Ulrike hatte schon beim Einchecken gehofft, keine Quäkies in der Nähe zu haben, aber Pustekuchen. Nach 4.5 h Flugzeit landen wir dann in Bahrain, brauchen zwar nicht aussteigen, es bleiben nur ganz wenige im Flugzeug, aber dafür bekommen wir die Fütterung der Quäkies und die Reinigungskolonne mit. Aus angesagten 50' werden 90' und unsere Ankunft in Muscat auf 23.50 statt 22.50 verlegt. Am Sixtschalter fällt dann der Computer aus, und das Formular muss per Hand ausgefüllt werden und die Versicherungspolice für die Emirate kann nicht ausgestellt werden. Da wir uns ja schon auskennen, finden wir das Ramee recht schnell, dort ist jedoch ein grosses 'Festäng' im Gange und kein Parkplatz zu finden. Das Gerät zum Programmieren der Keycards ist ausgefallen und wir können keinen Schlüssel für unser Zimmer erhalten. Soll in der Nacht oder morgen früh klappen. Nach Ortszeit ist dann um 2.30 Uhr Nachtruhe angesagt. (3 Stunden Zeitverschiebung!) Wir sind also von 4.30 - 23.30 genau 18 Stunden unterwegs gewesen. Unterkunft Ramee-Hotel im Stadteil Qurum.

Ramee-Hotel - kein Superhotel, aber eines der etwas preiswerteren -  Zimmer in den unteren Etagen sind allerdings wegen Disko etc. weniger empfehlenswert.

Ramee-Hotel - kein Superhotel, aber eines der etwas preiswerteren - Zimmer in den unteren Etagen sind allerdings wegen Disko etc. weniger empfehlenswert.

Freitag, 22.12.2006 - 2. Reisetag
Trotz unserer Müdigkeit stehen wir kurz nach 7.00 Uh auf und schaffen den Abflug gegen 8.30 Uhr. Als erstes steht der Freitagsmarkt von Ruwi auf dem Programm. Doch vorher suchen wir das Bin Atiqh in der Nähe des Sheraton - es wird z.Zt. renoviert; gut dass PF mir noch ein anderes genannt hatte - am Highway an der Shell-Tankstelle. Der Markt bietet keine Gegenstände für Touristen! Daher ist er auch nicht von solchen besucht und man trifft nur Einheimische. Da kann man sich richtig am arabischen Flair sattsehen!

belebter 'Sonntags'-Markt - sonst ist am Freitag der Ruhetag der Woche

belebter 'Sonntags'-Markt - sonst ist am Freitag der Ruhetag der Woche

Turban als Freisprecheinrichtung

Turban als Freisprecheinrichtung

skeptische Damen beim Einkauf

skeptische Damen beim Einkauf

interessant aufgemachter Verkäufer

interessant aufgemachter Verkäufer

Da wir schon in Richtung Osten unterwegs sind, fahren wir zu einem landschaftlich toll gelegenen - aber sündhaft teuren - Shangri-Las Barr Al Jissah Resort Spa. Wir laufen einfach durch die Rezeption mal an den Strand und werden dort direkt von einem Boy mit einer Minz-Lemonade begrüßt.

Küste am Strand des Shangri-Resorts

Küste am Strand des Shangri-Resorts

Vom Hof zum Swimmingpool

Vom Hof zum Swimmingpool

Auf der Rückfahrt nach Muscat kommen wir wieder durch karges Gebirge mit unterschiedlich gefärbtem Gestein. Man wird erinnert an die Painted-Desert im Südwesten der USA.

Blick auf Muscat

Blick auf Muscat

painted desert

painted desert

der Sultanspalast - Zufahrt

der Sultanspalast - Zufahrt

der Sultanspalast - Vorplatz

der Sultanspalast - Vorplatz

Am Sultanspalast machen wir nur einen kurzen Stop, denn wir wollen noch einen umfangreicheren Rundweg über die Berge machen, von dem ich im Internet gelesen hatte. - den Ryam - Mutrah C38 walk Über den berichte ich im nächsten Kapitel.

© Herbert S., 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Olaf nennt es den Omanreisevirus - wer einmal da war, wird angesteckt. Daher steht schon seit Frühsommer die Planung: Schwerpunkt Musandam (hoher Norden) und Dhofar (Tiefer Süden)
Details:
Aufbruch: 21.12.2006
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 07.01.2007
Reiseziele: Oman
Vereinigte Arabische Emirate
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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