Kreuz und quer durch China

China-Reisebericht  |  Reisezeit: Juni / Juli 2018  |  von Thalia&Christine R

17.07.2018: Langmusi: Horse Trekking

Wir wollen heute der Frau beim melken zusehen. Das beginnt um 8 Uhr und dauert bis 11 Uhr.
Unser Frühstück bereitet unser Guide für uns zu.

Hier schlafen die Jungs noch. Sie wurden auch noch angebunden, damit sie nicht rausrollen, oder damit die Decken nicht runterrutschen von dem schmalen Bett

Hier schlafen die Jungs noch. Sie wurden auch noch angebunden, damit sie nicht rausrollen, oder damit die Decken nicht runterrutschen von dem schmalen Bett

Dort war unser Bett

Dort war unser Bett

Oben unter der Decke hängt Yak-Fleisch zum Trocknen. Gersten wurde ein kleines Stück davon fürs Abendessen verwendet. Auch den Nudelteig hat sich langgezogen und in die Suppe getan.

Oben unter der Decke hängt Yak-Fleisch zum Trocknen. Gersten wurde ein kleines Stück davon fürs Abendessen verwendet. Auch den Nudelteig hat sich langgezogen und in die Suppe getan.

Die Frau nimmt sich eine Yak-Kuh nach der anderen vor. Ihre Kälbchen werden dabei immer angepflockt

Die Frau nimmt sich eine Yak-Kuh nach der anderen vor. Ihre Kälbchen werden dabei immer angepflockt

Wenn eine Kuh gemolken wurde, darf das Kälbchen erstmal ran und trinken und dann wird weitergemolken, danach darf wieder das Kalb dran

Wenn eine Kuh gemolken wurde, darf das Kälbchen erstmal ran und trinken und dann wird weitergemolken, danach darf wieder das Kalb dran

Es ist sehr viel Milch —ein großer Eimer voll

Es ist sehr viel Milch —ein großer Eimer voll

Die Jungs müssen Hausaufgaben machen. Ich denke fast es sind Zwillinge—sie haben diesselben Schulbücher. Hinten links ist übrigens das Depot für den Yak-Dung zum Heizen

Die Jungs müssen Hausaufgaben machen. Ich denke fast es sind Zwillinge—sie haben diesselben Schulbücher. Hinten links ist übrigens das Depot für den Yak-Dung zum Heizen

Sie sind ganz eifrig...

Sie sind ganz eifrig...

Unser Frühstück: wieder viel Gemüse mit etwas Ei und dazu Brot, was wie Stockbrot schmeckt

Unser Frühstück: wieder viel Gemüse mit etwas Ei und dazu Brot, was wie Stockbrot schmeckt

Für heute vormittag steht noch der Aufstieg zum “Huagai-mountain” auf dem Programm. Der ist ca 4200m hoch.
Unser Guide zeiggt uns den Weg—er kümmert sich um die Pferde,
Gegen 9 Uhr starten wir und sollen um 12 Uhr—zum Essen zurück sein.
Obwohl es sich erstmal nicht viel anhört, ist der Aufstoeg nicht zu unterschätzen. Die Luft ist dünn und wir sind am schnaufen.

Immer wieder staunen wir über die tolle Aussicht.
Wir sehen gnz viele Murmeltiere—die sind süß und knuffig—leider immer schnell und zu weit weg. Aber manchmal machen sie Männchen und schauen sich neugierig um, das sieht zu süß aus

Immer wieder staunen wir über die tolle Aussicht.
Wir sehen gnz viele Murmeltiere—die sind süß und knuffig—leider immer schnell und zu weit weg. Aber manchmal machen sie Männchen und schauen sich neugierig um, das sieht zu süß aus

Wie bizarr es aussieht—es gibt auch ganz viel Edelweiß!

Wie bizarr es aussieht—es gibt auch ganz viel Edelweiß!

Wir müssen oft stoppen und sind erst gegen 11 Uhr oben

Wir müssen oft stoppen und sind erst gegen 11 Uhr oben

Hurra...geschafft!!

Hurra...geschafft!!

Die Spitze des Berges ist traditionell geschmückt 
Ich glaube, dies ist auch einer der 8 heiligen Berge der Tibeter, den sie 1x in ihrem Leben besteigen müssen..

Die Spitze des Berges ist traditionell geschmückt
Ich glaube, dies ist auch einer der 8 heiligen Berge der Tibeter, den sie 1x in ihrem Leben besteigen müssen..

Der Beweis...jetzt können wir wieder runter...

Der Beweis...jetzt können wir wieder runter...

Noch ein Bild vom satten Grün-

Noch ein Bild vom satten Grün-

Da treffen wir die beiden Österreicher wieder! Sie machen eine Trekkingtour übrigens zu Fuß. Und sie sind auch am schnaufen!

Da treffen wir die beiden Österreicher wieder! Sie machen eine Trekkingtour übrigens zu Fuß. Und sie sind auch am schnaufen!

Der Abstieg ist für mich wieder schwerer als der Aufstieg.

Der Abstieg ist für mich wieder schwerer als der Aufstieg.

Und nochmal....besonders schön: 3-5 Adler kreisen über uns. Die stolzen Tiere lassen sich vom Wind tragen

Und nochmal....besonders schön: 3-5 Adler kreisen über uns. Die stolzen Tiere lassen sich vom Wind tragen

Wir sind erst um 12.45 Uhr zurück und alle sind fertig mit Essen.
Wir bekommen extra noch was gekocht

Wir sind erst um 12.45 Uhr zurück und alle sind fertig mit Essen.
Wir bekommen extra noch was gekocht

Aber erstmal wird die Milch zu Butter und Käse gemacht.
Rechts läuft die Butter raus und links Milch für Käse...?
Leider kann ich keinen fragen..

Aber erstmal wird die Milch zu Butter und Käse gemacht.
Rechts läuft die Butter raus und links Milch für Käse...?
Leider kann ich keinen fragen..

Unser Mittagessen: Gemüse, Kartoffeln, Reis und wie immer : Tee!

Unser Mittagessen: Gemüse, Kartoffeln, Reis und wie immer : Tee!

Das ist unsere junge Gastgeberin und die Mama der 2 Jungs

Das ist unsere junge Gastgeberin und die Mama der 2 Jungs

Gegen 14 Uhr brechen wir auf zu unserer nächsten Nomadenfamilie.
Übreigens hatten wir Glück, die Nomaden sind um den 15.7. Herum in ihr Sommerquartier gezogen. Sie wechseln wohl 4x pro Jahr den Standort.
Diese 3 Stunden Ritt hatten es in sich: es ging steil bergauf und bergab. Das ist für uns als Reiter auch anstrengend, ich. Muß immer aufpassen,nicht herunterzurutschen.
Dann ging es bestimmt 15x durch Flüsse, auch das ist nicht ohne, denn wie oft ist mein Pferd gerutscht. Außerdem ist der Abstieg zum Wasser immer steil, wie oft ist das Pferd gestolpert und ich mußte mich gut festhalten dann am anderen Ende die Uferböschung wieder hinauf...
Auch an Berghängen ging es entlang. Oft sind die Wege so schmal, dass ich micht wundere wie die Tiere da mit ihren 4 Beinen zurechtkommen.
Ich durfte garnicht zur Seite gucken, wo es hinunter geht und war immer froh wieder auf sicherem Boden zu sein.
2x weigerte sich mein Pferd ein besonders steiles Stück zu gehen, ich hatte gehofft, absteigen zu können, aber der Guide kam und trieb das Pferd zum weitergehen an.
Ich war einige Male nass vor Angstschweiss—Thalia nahm es gelassener.

Hier sind wir nun bei der 2 Familie. Sie lebt am Fluß und scheint noch jünger zu sein als das erste Paar.
Ringsum—am anderen Ufer befinden sich weitere Zelte mit Familien—insgesamt ca 4-5

Hier sind wir nun bei der 2 Familie. Sie lebt am Fluß und scheint noch jünger zu sein als das erste Paar.
Ringsum—am anderen Ufer befinden sich weitere Zelte mit Familien—insgesamt ca 4-5

Dann sind hier ausser den Yaks—noch hunderte von Ziegen und Schafen

Dann sind hier ausser den Yaks—noch hunderte von Ziegen und Schafen

Das Gemeckere und Geblöke erfüllt die Luft —ich habe noch nie so viele Schafe und Ziegen auf einem Haufen gesehen. Die ganzen Hügel waren voller weißer Punkte!

Das Gemeckere und Geblöke erfüllt die Luft —ich habe noch nie so viele Schafe und Ziegen auf einem Haufen gesehen. Die ganzen Hügel waren voller weißer Punkte!

Die Pferde freuen sich am Ziel zu sein—ich mich aber noch mehr!!

Die Pferde freuen sich am Ziel zu sein—ich mich aber noch mehr!!

Auch hier ist der Ofen wieder im Schlafzelt und wieder wird die ganze Zeit geheizt und gekocht.
Nach dem Abendessen gehen wir wieder zur “Toilette” und unsere Gastgeber und der Guide machen unser Bett.
Wir bekommen wieder viel Material unter und über—aber ich durchlebe den anstrengenden Ritt im Traum noch mehrmals und schlafe nicht so gut.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Dies wird wohl die schwierigste Reise unserer Laufbahn. Schwierig, weil China ein Land ist, welches es Backpackern schwer macht es zu erkunden. Zum einen durch das aufwändige, teure Visum, welches im Vorfeld beschafft werden muss, den Nachweis über jeden Aufenthaltsort, Meldepflicht wenn man sich länger als 24h an einem Ort aufhält (hallo...deren Ernst??) und nicht zuletzt die großen Entferungen...
Details:
Aufbruch: 29.06.2018
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 29.07.2018
Reiseziele: China
Der Autor
 
Thalia&Christine R berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
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