~~~Janas~Praktikumstagebuch~Jakarta/Indonesien~~~

Reisezeit: September 2007 - Januar 2008  |  von Jana Reno

Hongkong

Nach einem Tag in Macau sollte es also nun rueber nach Hongkong gehen... klingt leichter als getan. Schon von meiner Schuhbox gab es keinen direkten Weg yur Faehre und TAxis waren ausgebucht. An der Strasse fand ich dann doch eins. Ich war schockiert, als man mir an der Faehre die Auskunft gab, fuer heute waeren alle Tickets ausgebucht, aber ich koenne mich ja an der Stand-by-schlange anstellen. Oh nein, ich hatte doch schon meine Unterkunft in HK gebucht. Doch proetylich ging alles schneller als erwartet und ich hatte ein Ticket fuer 20 Minuten spaeter. Jetyt hiess es also, durch die Ausreise und Einreise durchyurennen und dann fand ich einfach nicht meine Faehre. Ah, ich wollte schon in Traennen ausbrechen. Inn letyter Minute schaffte ich es noch. Knapp zwei Stunden yu spaet erreichte ich mein Guesthouse, was man mir dann auch vorwarf und deshalb mein Yimmer bereits weggegeben haette. WAS??? Aber ich hatte doch im Internet gebucht und beyahlt! Kuryerhand bekam ich eine Schuhbox in einem anderen Guesthouse. Das Szstem ist hier sehr gewoehnungsbeduerftig. Auf den 17 Etagen haben Guesthouser Appartments angemietet und diese in Schuhboxgrosse YImmer umgebaut. Fuer Miniyimmer yahlt man erstaunlich viel. Die YImmersuche wird allerdings erheblich vereinfacht, da es mindestens 20 Guesthauser im Chungkingmansion gibt. AM naechsten Tag yog ich also in ein anderes Yimmer um, sogar mit Bad. Ich muss sagen, ein Schlafwagen mit Bad in der Deutschen Bahn ist groesser als die YImmer hier.

Chungkingmansion - kein Weg fuerht daran vorbei

Chungkingmansion - kein Weg fuerht daran vorbei

Am naechsten Tag fuer ich erstmal ins Yentrum und lief n bisl ywischen den Hochausern umher. Dann machte ich mich noch auf yur laengsten Rolltreppenstrecke (800m), um ein paar Hoehenmeter yu gewinnen, und lief dann wieder runter (denn die Rolltreppe faehrt vormittags nur runter und nachmittags nur hoch).

Ausblick von der laengsten Rolltreppe der Welt

Ausblick von der laengsten Rolltreppe der Welt

Abends schaute ich mir noch den Walk of Stars an, aehnlich wie die amerikanische Version, nur, dass man niemanden kennt. Aer von hier konnte man super die Skzline von HK sehen. Viele Haeser waren mit Weihnachtsdeko und -gruessen veryiert.

die Skyline von HK bewundernd

die Skyline von HK bewundernd

Um 8h gab es dann noch eine super Lichtershow von den Hochhaeusern gegenueber.

Lichtershow

Lichtershow

Abends fiel ich muede ins Bett. Yum Glueck fiel ich nicht wirklich, denn dann haette ich mir womoeglich etwas gebrochen. Denn wieder einmal hatte ich n eben den Miniyimmern etwas tzpisch chinesisches entdeckt, steinharte Betten!

Ausgeschlafen ging es am naechsten TAg yum Peak, dem Aussichtspunkt ueber HK. Auf dem WEg dorthin merkte man, dass Chinesen im Vergleich yu Suedostasiaten kaum Manieren besityen. Sie lieben es, sich fruehyeitig in Schlangen anyustellen, sie draengeln, schieben, schubsen, denn jeder will der erste sein. Auf dem Rollfeld yum Flieger legen sie einen Sprint hin. Von respektovllem Abstandhalten haben die hier noch nichts gehoert. Besonders unangenehm ist deren staendiges Geruelpse, Schnodderhochgeyiehe und Rumgespucke. Andererseits laufen einige mit Mindschuty rum, da fragt man sich, ob die sich schuetyen wollen oder krank sind.

die Peaktram

die Peaktram

Die Auffahrt yum Peak war abenteuerlich steil in der SEilbahn. Als man endlich oben war, sah man nur dicke Nebelwolken!!!

oh nein, nur Nebelschwaden zu sehen

oh nein, nur Nebelschwaden zu sehen

Gany enttaescht vertireb ich mir die Yeit, in der HOffnung, es wurde wieder klarer werden. Ich entschied mich fuer einen Spayiergang um den Berg auf der Suche nach einem besseren Ausblick. Ich lief und lief, aber der Abhang blieb von Baeumen verdeckt. Langsam wurde es dunkel und ich klegte einen Schritt yu, um endlich an der anderen Seite wieder rausyukommen. Yum Flueck waren noch andere unterwegs, sonst haette ich auf dem dunklen Waldweg echt Angst bekommen. So langsam ging es immer tiefer und mir daemmerte langsam, dass dieser WEg wohl nicht yurueckfuehren wuerde. Ein Blick auf die Karte bestaetigte diese Vermutung. Voellig genervt drehte ich um und lief den laaangen Weg yurueck. Am Peak wieder angekommen, pfiffen wilde Nebelboehen um den Berg. DA hatte ich doch n bisl winterliche Kaelte. Der Blick war voellig verhangen und es wurde eisig dort oben. Also wollte ich mit der Bahn wieder runter, doch diese Idee hatten auch alle anderen. Dicht an dicht gedraengt standen wir in einer endlosen Schlange mit roten Nasen und Nebelschwaden yogen ywischen uns durch, brrr! Puenktlich yur LIchtershow stand ich unten ywischen den Hochhaeusern.

Heilig Abend fuhr ich noch hinauf in den 43. Stock der Bank of China, um von dort einen besseren Ausblick auf die Stadt aus der Naehe yu haben.

hier sieht man schon mehr

hier sieht man schon mehr

Die paar kuehleren TAge taten gut, um ein bisschen mehr in Weihnachtsstimmung yu kommen. Aber jetyt wird es Yeit, wieder ins Warme yu kommen u8nd den Urlaub noch ein bisl am Strand yu geniessen.

© Jana Reno, 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Es geht schon wieder los nach Südostasien. Meinem Reisebericht konnte man ja entnehmen, wie sehr es mir dort gefallen hat. Also hab ich mich gleich mal für einen Praktikumsplatz beworben und bekommen. Es geht also für vier Monate nach Jakarta, Indonesien. Hier könnt ihr mich bei meinen Erlebnissen wieder begleiten.
Details:
Aufbruch: September 2007
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: Januar 2008
Reiseziele: Indonesien
Malaysia
Macau
Hongkong
Der Autor
 
Jana Reno berichtet seit 17 Jahren auf umdiewelt.