Rezzo - mein Leben in SOA, Teil 2: Jakarta, Indonesien

Reisezeit: August 2008 - Juni 2015  |  von Ralph Granzow

2009: Chinese Wedding und Chinese New Year

Wir waren vor kurzem bei einer chinesischen Hochzeit eingeladen, Joanna und Sugi (zwei Bekannte von Magda) heirateten. Eingeladen waren ca. 500 Leute, wir waren - wie von den beiden gewuenscht - rechtzeitig um 18 Uhr im Restaurant.
Damit waren wir einer der wenigen die puenktlich erschienen. Ich habs ja gleich gewusst, aber Magda setzte sich natuerlich durch, so dass wir den Weihnachtsmarkt im Aryaduta Hotel bereits gegen 17 Uhr verliessen...schade, es war richtig schoen dort.

Anyway, das Essen war wie so oft bei solchen Feiern ok, aber nichts besonderes.

Hervorzuheben ist vielleicht noch, dass ich Schwierigkeiten hatte, als ich ein Bier bestellen wollte. Wie gesagt, es war eine chinesische Hochzeit, somit eigentlich kein Problem mit Alkohol ,aber die Bedienung machte mich darauf aufmerksam, dass ich das Bier bezahlen muesse. Kein Problem zahl ich mein Bier halt selber... als ich ein weiteres Bier bestellte, wollten sie sogar, dass ich ihnen das Geld im voraus gebe, was ich allerdings ablehnte.
Magda sprach mit der Bedienung, so dass ich am Schluss mein Bier zuerst bekam und dann zahlte!
Hier kann man schon einen Unterschied zu den malayischen Hochzeiten erkennen, dort werden wesentlich weniger Leute eingeladen, dafuer wirds dann in einem teuren Hotel gefeiert, wo meistens viel Allohol im Spiel ist.
Vielleicht liegts aber auch nur daran, wer einlaedt!
(Anmerkung: Die Hochzeit fand in 2008 statt!)

Da Magda chinesischer Abstammung ist, ist dieser Feiertag nicht ganz unwichtig. Am Sonntagabend waren wir zum Essen in einem chinesischem Restaurant eingeladen.

Im Restaurant waren wir mit den Eltern, ihrer Schwester mit Anhang und mit ihrem Bruder mit Anhang an einem Tisch. Typisch chinesische Kueche...da alles bereits vorher bestellt war, kamen die Gerichte ohne vorheriges Bestellen. Wer schon mal bei so einem Essen dabei war, weiss, dass man keine unglaublichen Gaumenschmausen erwarten kann, aber es schmeckte ganz gut und nach mehreren Gerichten war ich auch gut satt.
Bei einer Verlosung gewann die kleine Tata (Nichte von Magda) noch einen Reiskocher.
Waehrend wir assen, wurden wir lautstark von einem Entertainer, der bis auf die Haarspitzen gay war, unterhalten, naja mit chinesischen Liedern, die definitiv fuer meine westlichen Ohren zu laut daher kamen, den restlichen asiatischen Gaesten ist das nicht aufgefallen. Spaeter trat sogar noch ein Transvestit auf...nicht das ich irgendwas gegen solche Leute haette, aber es ueberraschte mich doch, dass er bei Indonesiern auftreten durfte...cool!
Am naechsten Tag sind wir dann nochmal zu ihren Eltern nach Hause...mir gings aufgrund eines Schnupfens nicht so gut, so dass mich Magda nach 2 Std wieder heimfuhr, um dann nochmals bei ihren Eltern vorbei zuschauen.

Magda und Yoana

Magda und Yoana

Smile!

Smile!

© Ralph Granzow, 2008
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wer haette das gedacht, bin immer noch in Asien...vor 11 Jahren hat es mich nach SOA verschlagen und im Moment sieht es fast so aus, als wuerde ich hier noch eine Weile bleiben.
Details:
Aufbruch: August 2008
Dauer: 7 Jahre
Heimkehr: 08.06.2015
Reiseziele: Indonesien
Malaysia
Singapur
Thailand
Vietnam
Frankreich
Italien
Deutschland
Australien
Niederlande
Belgien
Der Autor
 
Ralph Granzow berichtet seit 19 Jahren auf umdiewelt.
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