Reise ans Ende der Welt: Neuguinea,von Walhaien und Steinzeitmenschen...

Indonesien-Reisebericht  |  Reisezeit: Juli / August 2016  |  von Thalia&Christine R

04.08.2016: Jayapura

Also, heute morgen mußte dann Thalia wieder zur Bank, Geld holen und dann ins Krankenhaus zum bezahlen.
Alles lief glatt, wir haben nun eine Rechnung und auch eine Quittung.
Zum Abschied mußten wieder 1000 Fotos gemacht werden.
Und die nette Schwester, sie wird Susi genannt, wird uns morgen mit nach Sentani nehmen.

Eins der 1000 Fotos mit einem großen Teil der Nurses..

Eins der 1000 Fotos mit einem großen Teil der Nurses..

Gegen Mittag wollen wir dann zum Base-G Strand. Das ist laut tripadvisor eines der wenigen Highlights hier.
Wir gehen zum gegenüberliegenden Bike-Treff. Hier stehen immer unzählige Fahrer mit ihren bikes. Dort nehmen wir uns je 1 Ojek zum beach für je 20.000 IRP
Ein Taxí dorthin soll 150.000 IRP kosten.
Ach, das macht doch mal wieder Spaß, so durch die Stadt zu rauschen.
Jetzt sehe ich endlich mal etwas von Jayapura.
Der Weg ist ganz schön weit , etwa 10km..?
Jedenfalls geht es bergauf und bergab.
Wir lassen uns am Eingang absetzen und gehen nach links.

Jayapura ist von hohen Bergen eingekesselt

Jayapura ist von hohen Bergen eingekesselt

Was das wohl sein soll? Alles aus Blech und etwas vergammelt....

Was das wohl sein soll? Alles aus Blech und etwas vergammelt....

...und kein Mensch da,....

...und kein Mensch da,....

Spaziergang den Strand rauf und runter

Spaziergang den Strand rauf und runter

Das Wasser kommt anscheinend nie ans Ufer

Das Wasser kommt anscheinend nie ans Ufer

Wieder mal Fotos...

Wieder mal Fotos...

Immer schön von einer Seite...

Immer schön von einer Seite...

Aber glasklares Waser

Aber glasklares Waser

Immer wieder sind Einheimische zu beaobachten die irgendwas sammeln--ich denke Muscheln zum essen..

Immer wieder sind Einheimische zu beaobachten die irgendwas sammeln--ich denke Muscheln zum essen..

Leider gibt es hier auch nirgends einen Kiosk oder so wo man  was zu trinken kaufen könnte

Leider gibt es hier auch nirgends einen Kiosk oder so wo man was zu trinken kaufen könnte

Wir gehen zurück und finden dann einen Warung. Der ältere Mann spricht etwas Englisch und er fragt uns das Übliche und sagt er käme aus Bali.Bald steht wieder die ganze Familie da.
Wir schlürfen unsere Cola und dann wollen wir weiter.Da kommt ein junger Mann mit Moped. Der gehört auch zur Familie. Wir fragen ob er uns als Ojek nicht fahren kann. Klar-macht er für 25.000 IRP pro Ojek. Ist uns recht. Ich würde zwar gern noch etwas laufen und schauen was da noch so zu sehen ist, aber ich darf ja nicht übertreiben.
Und so telefoniert er nach einem Kumpel der auch fahren kann.
Jetzt kommt wieder der indonesische Geck:
Kurze Zeit später kommt einer angedüst. Er wird aber wieder weggeschickt, mit den Worten er solle einen Helm mitbringen. Der andere junge Mann hat 2 Helme, einen für sich und einen für mich.
Es dauert und die Mama pflückt uns in der Zeit Mangos vom Baum und schält sie uns. Mmmmhh....
Endlich kommt der andere Fahrer wieder. Und was soll man sagen, er hat einen Helm mit--EINEN--den er auf dem Kopf trägt. Wo denn nun der 2 . für seinen Sozius ist???
Das hatte er wohl so nicht verstanden.... Augenverdrehhh...
Jetzt muss uns das eine Mädel ihren Helm leihen...

Mama schält uns Mangos. Die Hühner die da rumlaufen, sind megaschlank...

Mama schält uns Mangos. Die Hühner die da rumlaufen, sind megaschlank...

Leider zerfressen uns da auch schon wieder die Mücken...

Leider zerfressen uns da auch schon wieder die Mücken...

Auf der Rückfahrt versucht sich mein Fahrer etwas als Reiseleiter. Er zeigt mir das Haus des Gouverneurs und ich erzähle ihm, dass ich den kenne. Er war im Krankenhaus und hat mein Bein getätschelt...
Das Fußballstadion, an dem wir vorbeifahren sieht sehr gut aus.

Wir lassen uns an der mall absetzen, denn da möchte ich auch noch mal reinschauen.
Die ist echt riesig.

Wir lassen uns an der mall absetzen, denn da möchte ich auch noch mal reinschauen.
Die ist echt riesig.

Jayapura liegt eigentlich sehr schön. Eingekesselt von Bergen. Leider sehr viele Slum-ähnliche Häuser in den Bergen und auf den Hügeln.

Jayapura liegt eigentlich sehr schön. Eingekesselt von Bergen. Leider sehr viele Slum-ähnliche Häuser in den Bergen und auf den Hügeln.

Das ist gegenüber unseres Hotels. Bunt beleuchtete Lichterketten. Auf dem Boden Verkäufer für Obst und viiiele die das komische Kauzeugs verkaufen

Das ist gegenüber unseres Hotels. Bunt beleuchtete Lichterketten. Auf dem Boden Verkäufer für Obst und viiiele die das komische Kauzeugs verkaufen

Weil ich großen Appetit auf Cumi habe, essen wir heute im Hotel.
Da setzt sich die Chefin mit an unseren Tisch. Sie fragt auch wieder woher wir kommen und was wir denn in Papua machen.
Die meisten verstehen hier nicht, dass Frauen alleine reisen...
...und das auch noch gerne tun..!
Sie ist Muslime und trägt auf ein Kopftuch.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir nehmen nun die lange Anreise nach Papua auf uns.Für Thalia erfüllt sich der Traum beim Tauchen mit Walhaien zu kuscheln und ich freue mich auf einen Besuch beim Volk der Dani im abgelegenen Baliem Tal in West Papua.
Details:
Aufbruch: 06.07.2016
Dauer: 5 Wochen
Heimkehr: 09.08.2016
Reiseziele: Indonesien
Der Autor
 
Thalia&Christine R berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
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