Indonesien: Vertrautes Land

Indonesien-Reisebericht  |  Reisezeit: Dezember 2018 - Januar 2019  |  von Thalia&Christine R

31.12.2018: Wamena, Trekkingtour

Eine fürchterliche Nacht liegt hinter uns. Gegen Mitternacht randalierte und gröhlte ein Mann und ab 4 Uhr fing einer im Nebenzimmer laut an zu schnarchen.

Heute beginnen wir unsere 3-tägige Tekkingtour. So mies das Hotel ist, das Frühstück im netten Cafe nebenan ist inklusive

Heute beginnen wir unsere 3-tägige Tekkingtour. So mies das Hotel ist, das Frühstück im netten Cafe nebenan ist inklusive

Kanak ist pünktlich zur Stelle, Allerdings allein. Also ohne Porter, das wundert uns etwas. Er erklärt uns in seinem merkwürdigen Englisch, dass wir noch zu ihm fahren müssen, und er noch den Porter holen muss.
Man kann ihn wirklich schlecht verstehen-sein Englisch ist nicht sehr gut-und evtl kommt noch eine schlechte Aussprache wegen der fehlenden Zähne dazu.
Er hat augenscheinlich nur noch einen oben und unten fehlen auch einige .

Für die Fahrt zu ihm ordert er wieder Ojeks. Das finde ich etwas umständlich und teuer.

Unser Hotel mit dem netten Cafe nebenan

Unser Hotel mit dem netten Cafe nebenan

Wieder mit Ojeks (Mopedtaxi) die paar Meter bis zu seinem Haus

Wieder mit Ojeks (Mopedtaxi) die paar Meter bis zu seinem Haus

Nochmal schnell einen Flieger bei derr LAndung fotografiert..

Nochmal schnell einen Flieger bei derr LAndung fotografiert..

Unser Gepäck lassen wir in Kanaks Haus und nun ist auch unser Porter Adi da

Unser Gepäck lassen wir in Kanaks Haus und nun ist auch unser Porter Adi da

Von hier gehts mit dem Bemo (Sammeltaxi-Kleinbus) bis zu unserem Startpunkt

Von hier gehts mit dem Bemo (Sammeltaxi-Kleinbus) bis zu unserem Startpunkt

Hier ist Markt und mächtig was los

Hier ist Markt und mächtig was los

Wieder gibt es viel zu sehen, sodass wir zum Bemo kommen, als es schon voll ist

Wieder gibt es viel zu sehen, sodass wir zum Bemo kommen, als es schon voll ist

Aber voll heißt hier ja dass immer noch was geht...ich muß mich noch hinten reinquetschen, sodass auf den 7 Plätzen schließlich 16 !!! Menschen (inkl Kinder) sitzen

Aber voll heißt hier ja dass immer noch was geht...ich muß mich noch hinten reinquetschen, sodass auf den 7 Plätzen schließlich 16 !!! Menschen (inkl Kinder) sitzen

...und die Männer kommen zum Gepäck aufs Dach...

...und die Männer kommen zum Gepäck aufs Dach...

Es wird immer wackeliger.

Es wird immer wackeliger.

Von oben hat man gute Sicht—diese Krippe habe ich da unten nicht gesehen...

Von oben hat man gute Sicht—diese Krippe habe ich da unten nicht gesehen...

Nach ca 20 Minuten steigen die ersten aus und ich darf nach vorne

Nach ca 20 Minuten steigen die ersten aus und ich darf nach vorne

Auf halber Strecke gab es einen Erdrutsch und wir werden tüchtig durchgeschüttelt..

Auf halber Strecke gab es einen Erdrutsch und wir werden tüchtig durchgeschüttelt..

Endlich ist auch für uns die Fahrt zu Ende

Endlich ist auch für uns die Fahrt zu Ende

Endstation

Endstation

Jetzt beginnt unser Fußmarsch...

Jetzt beginnt unser Fußmarsch...

Eine wackelige Brücke, die bei uns schon lange gesperrt wäre..

Eine wackelige Brücke, die bei uns schon lange gesperrt wäre..

Der tobende Baliem-River

Der tobende Baliem-River

Erste Hütten sind zu sehen.

Erste Hütten sind zu sehen.

Hier machen wir kurzen Stop

Hier machen wir kurzen Stop

Kinder baden hier und begrüßen uns aufgeregt

Kinder baden hier und begrüßen uns aufgeregt

Die Landschaft ist wunderschön..

Die Landschaft ist wunderschön..

Wir begegnen vielen Leuten und jedesmal werden Hände geschüttelt..

Wir begegnen vielen Leuten und jedesmal werden Hände geschüttelt..

Die Papuaner lieben Körperkontakt, manchmal ist es sogar eine herzliche Umarmung

Die Papuaner lieben Körperkontakt, manchmal ist es sogar eine herzliche Umarmung

Wir verlassen „Baliem Valley“ und befinden uns in „Mohi Valley“

Wir verlassen „Baliem Valley“ und befinden uns in „Mohi Valley“

Wir müssen über unzählige solcher Steinmauern klettern. Leider wissen wir nicht genau wozu die gebaut wurden. Wir merken schon, dass die Guide-Qualitäten von Karnak sehr bescheiden sind

Wir müssen über unzählige solcher Steinmauern klettern. Leider wissen wir nicht genau wozu die gebaut wurden. Wir merken schon, dass die Guide-Qualitäten von Karnak sehr bescheiden sind

Adi hat viel zu schleppen: Unser Wasser, Verpflegung und noch Gepäck. Das Schwerste trägt er auf dem Kopf

Adi hat viel zu schleppen: Unser Wasser, Verpflegung und noch Gepäck. Das Schwerste trägt er auf dem Kopf

Am späten Nachmittag erreichen wir das Dorf „Ugem“, hier soll unsere erste Übernachtung sein.
Auch dieses Dorf ist von einer Steinmauer umgeben

Am späten Nachmittag erreichen wir das Dorf „Ugem“, hier soll unsere erste Übernachtung sein.
Auch dieses Dorf ist von einer Steinmauer umgeben

Unsere Hütte

Unsere Hütte

..mit Bank davor...

..mit Bank davor...

Abends sitzen wir am offenen Feuer in der Küche

Abends sitzen wir am offenen Feuer in der Küche

Immer wieder kommen Alte, Junge und Kinder herein. Und immer werden die Hände geschüttelt

Immer wieder kommen Alte, Junge und Kinder herein. Und immer werden die Hände geschüttelt

Der alte Herr trägt einen traditionellen Kopfschmuck aus Hühnerfedern.
Auch unterwegs haben wir davon einige gesehen

Der alte Herr trägt einen traditionellen Kopfschmuck aus Hühnerfedern.
Auch unterwegs haben wir davon einige gesehen

Wasser für Tee und Kaffee wird gekocht

Wasser für Tee und Kaffee wird gekocht

Die Jugendlichen spielen Spiele zu Zweit am Handy

Die Jugendlichen spielen Spiele zu Zweit am Handy

Einmal kommt ein älterer Mann herein und reicht dem kleinen Kind einen ca 10x10 cm großen Klumpen Schweinespeck -der dann später aber aufgeteilt wird

Einmal kommt ein älterer Mann herein und reicht dem kleinen Kind einen ca 10x10 cm großen Klumpen Schweinespeck -der dann später aber aufgeteilt wird

Über den Speck freuen sich alle, das scheint etwas ganz besonderes zu sein

Über den Speck freuen sich alle, das scheint etwas ganz besonderes zu sein

Später wird Reis in einem Topf gekocht. In einer Art Wok bereitet Adi aus viel Knobi und Zwiebeln, Kohl und den gekauften Dosenthunfisch ein leckeres Gericht zu.
Es ist so viel, dass alle LEute die da sind und noch dazukommen davon satt werden.

Später wird Reis in einem Topf gekocht. In einer Art Wok bereitet Adi aus viel Knobi und Zwiebeln, Kohl und den gekauften Dosenthunfisch ein leckeres Gericht zu.
Es ist so viel, dass alle LEute die da sind und noch dazukommen davon satt werden.

Du bist hier : Startseite Asien Indonesien Indonesien-Reisebericht
Die Reise
 
Worum geht's?:
Ja--es geht wieder in mein Lieblingsland. Da waren doch noch Orte die ich sehen wollte: Unter anderem die Orang Utans im indonesischen Teil von Borneo und die Steinzeitmenschen auf Papua im Baliem-Valley. Als Abschluss steht noch die Insel "Biak" auf meinem Plan. Etwas ist neu: meine Reisebegleitung........
Details:
Aufbruch: 20.12.2018
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 13.01.2019
Reiseziele: Indonesien
Italien
Ägypten
Der Autor
 
Thalia&Christine R berichtet seit 7 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/17):
Ad Rappange 1547164251000
Hallo. Ich ver­mu­te, dass das Asana Biak Papua Hotel das frühere KLM-Ho­tel "Het Rif" ist. Stimmt dies? Falls ja, dann habe ich dort über­nach­tet in 1956 aufm Weg nach Holland und in 1992 mit meiner Frau. Zuf­älle! Was ist die fol­gen­de Bes­tim­mung? In jedem Falle Selamat Jalan.
Hanna 1547163236000
Hi ihr Beiden, danke für den wun­der­schönen Rei­se­bericht. Ich ver­fol­ge alles ganz ges­pannt. Man bekommt wir­klich ein gutes Gefühl wie es auf dieser Insel zugeht. Hier in Vietnam ver­mis­se ich diese zu­ge­wan­dte Herz­lich­keit, wie ich sie von In­do­nesi­en kenne. Mir scheint hier geht es den Menschen mehr darum, ihr Gesicht zu wahren, wenn sie kein En­glisch sprechen. Alles Liebe, Hanna
Hanna 1547163230000
Hi ihr Beiden, danke für den wun­der­schönen Rei­se­bericht. Ich ver­fol­ge alles ganz ges­pannt. Man bekommt wir­klich ein gutes Gefühl wie es auf dieser Insel zugeht. Hier in Vietnam ver­mis­se ich diese zu­ge­wan­dte Herz­lich­keit, wie ich sie von In­do­nesi­en kenne. Mir scheint hier geht es den Menschen mehr darum, ihr Gesicht zu wahren, wenn sie kein En­glisch sprechen. Alles Liebe, Hanna