Quattro stazione

Kambodscha-Reisebericht  |  Reisezeit: Dezember 2019 - April 2020  |  von Maritta Wulf-Bauer I.

Reiseblues

In Kambodscha angekommen, habe ich das erste Mal einen Reise Blues.
Meine Stimmung ist ziemlich weit unten.

In Bangkok habe ich das erste Mal bewußt vom Coronavirus gehört, und daran gedacht,wie vielen Chinesen ich bisher begegnet bin. Insbesondere auf den Flughäfen, es war ja auch chinese new year.
Dass alle einen Mundschutz getragen haben, ist ja nichts neues. Aber dieses Mal rückt es für mich in bedrohliche Nähe. Eigentlich bin ich eher der leichtsinnige Typ, und nicht der ängstliche. Dieses Mal ist das anders.

Ich cancel das Hotel auf Koh Rong Samloem, in Sihanoukville, wo die Fähren auf die Inseln starten, sind Krankheitsfälle vom Coronavirus aufgetaucht.

Zudem kriege ich von zuhause mit, wie viel mein „Lieblingsmensch“ zu tun hat und zusätzlich noch mit dem Regeln von meinen Dingen beschäftigt ist.
Ich überlege, hier abzubrechen und nach Hause zu reisen.
Dann lasse ich mich überreden, noch ein paar Tage abzuwarten, und kann mich dann erst mehr auf Kampot einlassen.
Ich breche doch nicht ab.

Einen Riesendank an Dich – Du Lieber. Dafür, das Du mir den Rücken freihältst und mich unterstützt und auch noch zusätzlich meinen Kram erledigst. Ohne Dich wäre es für mich nicht möglich, so lange zu reisen.
Ich liebe Dich.

Schnitt

Erstmal ein paar Tage in Kampot runterkommen.
Die Glühwürmchentour war sehr schön, nur ohne Glühwürmchen. Dafür bin ich an dem Resort vom letzten Jahr vorbeigeschippert, und hab nochmal von Herzen bedauert, dass da keiner der 3 Bungis am Wasser frei war.

Hach - so schade. Der Mittlere war meiner.

Hach - so schade. Der Mittlere war meiner.

Ich buche einen Ausflug zum Bokor Hill, am Morgen Regen Nebel. Aussicht ca 10 m weit.
Soviel zur weiten Sicht über das Land.

keine 10 m weit die Sicht

keine 10 m weit die Sicht

die ehemalige Sommerresidenz des letzten Königs von Kambodscha, nichts mehr erhalten geblieben, ausser ..

die ehemalige Sommerresidenz des letzten Königs von Kambodscha, nichts mehr erhalten geblieben, ausser ..

einigen eindrucksvollen Graffitis auf - und in den alten Gebäuden

einigen eindrucksvollen Graffitis auf - und in den alten Gebäuden

die Aussicht und nasse Frau davor

die Aussicht und nasse Frau davor

Der Wasserfall hat sich als Pfütze herausgestellt, mit einem kleinen Rinnsal, aber der Weg dahin war wunderschön mit dem Nebel.

Ich miete mir einen Roller für die nächsten Tage, und das macht wieder richtig Spaß.
Ich fahre damit nach Kep zum Krabbenmarkt und besuche die Salzfelder, die allerdings gerade unter Wasser stehen.
Stimmung wieder besser.

das hebt die Stimmung doch beträchtlich

das hebt die Stimmung doch beträchtlich

Liebe Astrid, erinnerst Du Dich?

Liebe Astrid, erinnerst Du Dich?

vorher...

vorher...

nachher ... njam njam

nachher ... njam njam

Mein persönlicher Saftladen

Mein persönlicher Saftladen

heute mit Ausgang

heute mit Ausgang

der letzte Sonnenuntergang in Kambodscha. Es geht weiter !

der letzte Sonnenuntergang in Kambodscha. Es geht weiter !

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Sri Lanka, Borneo und Nepal, Bali und ein paar extra Zutaten. Verwöhnprogramm, Orang Utans und Gebetsmühlen. Treiben lassen. Wind, Regen und Sonne um die Nase
Details:
Aufbruch: 04.12.2019
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: April 2020
Reiseziele: Sri Lanka
Malaysia
Nepal
Thailand
Kambodscha
Indonesien
Live-Reisebericht:
Maritta Wulf-Bauer schreibt diesen Reisebericht live von unterwegs - reise mit!
Der Autor
 
Maritta Wulf-Bauer I. berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/21):
ines 1581065550000
schöner bericht! ich hoffe, der blues hat sich wieder gelegt und du kannst noch ein wenig un­besch­wert wei­ter­rei­sen. wäre schade um die schönen berich­te von dir. ich fand das klasse mit dem nebel! ist doch was aus­ser­gew­öhnliches und die at­mosp­häre ist immer ein wenig ge­heim­nis­voll!
ines 1580027243000
was für ein tolles a­ben­teu­er! un­glaub­lich, diese son­ne­nauf­gan­gsfahrt! das will ich auch noch sehen. das mit den tigern ist nicht schlimm. die sind noch sel­te­ner als die nas­hörner und lassen sich NIE blicken. aber wass soll das klagen? frei­le­ben­de PN ist schon ein ganz großes glück!! neid­neid­neid! gute und span­nen­de reise wei­ter­hin, meine liebe. wenn du weder da bist stoßen wir an: auf uns, auf den täglichen son­ne­nauf­gang und auf die wilden tier­e!­
kuss
Uschi 1579895976000
Liebe Ma­rit­ta,­
hab mir jetzt mal genü­ßlich deine kom­plet­te bis­he­ri­ge Reise am PC an­ge­se­hen. Mach das nor­ma­ler­wei­se über Handy, aber das macht echt keinen Spaß mehr - man wird zu­gemüllt mit Wer­bung. Nich­tdes­tot­rotz ist es nat­ürlich super, dass es die Plat­tform gibt und wir mit dir reisen können­.
Dei­ne Reise ist ja diesmal von den unter­schied­lichen Na­tu­rein­drücke noch viel­fälti­ger als sonst. Vom purem Verw­öhnprgramm bei an­ge­neh­msten Tem­pe­ra­tu­ren und wun­der­ba­ren Stränden über tolle, frei­le­ben­de Tiere (und viel Regen) bis zum Dach der Welt bei fros­ti­gen Tem­pe­ra­tur­ten mit un­fas­sbar tollen Ein­drücken. Gi­gantisch finde ich deinen Flug­trip über dem Hi­ma­la­ya. Her­vor­ra­gen­de Bilder! Freue mich schon sehr auf deinen Bericht.
Aber was machst du denn mit deinem Hals? Und dann auch noch so eine a­ben­teu­er­liche Jeep­-Fahrt .... aua, aua .... Of­fen­bar haben sich die Qualen gelohnt - bei dem Blick würde ich auch mal gerne die Füße hoch legen.
Wünsche dir weiter tolle Ein­drücke und nat­ürlich gute Bes­serung. Beg­lei­te dich weiter mit viel Freude auf deinen A­ben­teu­ern. Liebe Grüße Uschi