Weltreise-Bericht Teil 2: Südostasien, Fiji, USA, Dom.Republik und Kuba

Laos-Reisebericht  |  Reisezeit: Januar - Juni 2010  |  von Emanuel Reindl

Laos: Vang Vieng

Wir flogen mal wieder mit Air Asia von Kuala Lumpur nach Vientane, von dort aber nahmen wir gleich einen Bus nach Vang Vieng - die 4 Stunden Busfahrt waren ganz ok. In Vang Vieng angekommen mussten wir uns mal orientieren, in Laos sind die Busstationen immer irgendwo ausserhalb der Städte oder Dörfer...
Schließlich haben wir dann eine günstige und gute Unterkunft (Tipp vom Lonely Planet) auf der anderen Seite der Stadt gefunden, was im Nachhinein aber total blöd war, denn wir mussten jedesmal über eine Maut-Brücke um in die Stadt zu kommen - noch dazu war das relativ weit zum Gehn!
Das Wetter war auch gewöhnungsbedürftig - es war richtig kalt! Leider hatten wir nur 1,5 Tage für Vang Vieng und am 2. Tag verschliefen wir den ganzen Vormittag und so verzichteten wir aufs Tuben, da am Abend um 8 unser Bus nach Huay Xay starten sollte.

da fährt er wieder - unser Bus, auf dem Dach die Motorräder...

da fährt er wieder - unser Bus, auf dem Dach die Motorräder...

die Maut-Brücke

die Maut-Brücke

schönes Laos

schönes Laos

so sieht hier ein Stau auf der Strasse aus

so sieht hier ein Stau auf der Strasse aus

die üblichen Traktoren hier

die üblichen Traktoren hier

Um den Nachmittag noch zu nutzen mieteten wir Mountain Bikes (die aber in sauschlechtem Zustand waren!) und erkundeten die Gegend in Richtung der blauen Lagune. Wir bestiegen einen Berg, was echt verdammt anstrengend war, aber der Ausblick war es wert! Elli war fix und fertig, also ging ich alleine einen kurzen Weg weiter um auf eine kleine Hütte auf dem höchsten Punkt des Berges zu treffen - hier gaben es einen atemberaubenden Ausblick - und diese Stille - einer der besten Plätze wo ich bisher war!

on the Road

on the Road

das linke Mädchen hatte sich von Elli das Haarband ausgeliehen und gab es dann aber nicht mehr zurück...

das linke Mädchen hatte sich von Elli das Haarband ausgeliehen und gab es dann aber nicht mehr zurück...

atemberaubender Platz hier oben!

atemberaubender Platz hier oben!

Blick ins Tal

Blick ins Tal

diesen Berg haben wir erklommen, ganz oben sieht man die kleine Hütte

diesen Berg haben wir erklommen, ganz oben sieht man die kleine Hütte

Danach radelten wir noch etwas weiter, kamen zur angeblichen Blue Lagoon - lt. Einheimischen zumindest, aber das war sie bestimmt nicht! Da eine Höhle gleich in der Nähe war, machten wir uns auf den Weg dorthin, wo sich ein kleiner Junge als Guide versuchte (aber ohne Bezahlung), aber die Höhle war für nix.

die angebliche Blue Lagoon, nach der richtigen haben wir dann nicht mehr gesucht - hatten keine Zeit mehr

die angebliche Blue Lagoon, nach der richtigen haben wir dann nicht mehr gesucht - hatten keine Zeit mehr

der Kleine war unser Guide, war sehr lustig drauf und hatte eine viel bessere Kondition als wir... wir waren total fertig als wir bei der Höhle ankamen und der Kleine hat nicht mal geschwitzt!

der Kleine war unser Guide, war sehr lustig drauf und hatte eine viel bessere Kondition als wir... wir waren total fertig als wir bei der Höhle ankamen und der Kleine hat nicht mal geschwitzt!

der kleine Laote wollte unbedingt dass ich mit seiner Steinschleuder schieße, sowas lass ich mir natürlich nicht entgehn

der kleine Laote wollte unbedingt dass ich mit seiner Steinschleuder schieße, sowas lass ich mir natürlich nicht entgehn

Am späteren Nachmittag machten wir es uns in einem Restaurant gemütlich und sahen uns Friends an (wird hier den ganzen Tag gezeigt!) - wir wären noch gerne ein paar Tage länger hiergeblieben!
Aber wir waren unter Zeitdruck, für die "Gibbon Experience" gibt es teilweise monatelange Wartezeiten und wir hatten bereits fix gebucht.
13 Stunden sollte die Nachtfahrt nach Huay Xay dauern, um halb 8 wurden wir dann abgeholt und zur Busstation gebracht, um 8 sollte der "VIP-Bus" kommen, tja - im Endeffekt ist der blöde Bus erst um 10 gekommen, hatten schon gar nicht mehr damit gerechnet! VIP Bus war es auch keiner - ein normaler öffentlicher Bus, wir die einzigen Touristen und mit Ach und Krach noch 2 Plätze frei für uns. Elli in der vorletzten Reihe und ich in der letzten in der Mitte - der beschissenste Platz überhaupt! Ich dachte nur, das wird eine verdammt lange Nacht... schlafen konnte ich überhaupt nicht, Elli ging es nicht besser... irgendwann in der Nacht sind dann zum Glück Leute ausgestiegen und ich konnte einen normalen Sitzplatz ergattern. Es war die bis dahin schlimmste Busfahrt ever! Der Busfahrer spielte immer die gleiche laotische CD und dass verdammt laut (in der Nacht lauter als am Tag!), die holprige Fahrt ging über Berge und Täler an winzigen Dörfern vorbei, als wir dann zu Mittag anhielten fragte ich mal, wann wir in Huay Xay denn ankommen würden, nur irgendwie konnte keiner englisch, auch nicht der Busfahrer, nach langem Hin und Her und bis einer endlich checkte wo wir hinwollten, deutete er auf 6 Uhr abends! Shit, noch 6 Stunden in diesem verdammten Bus - wir hofften nur, dass wir auch wirklich in Huay Xay ankommen würden, den irgendwie sagten sie immer nur Bokeo sei die Endstation - und Bokeo ist die Provinz. Wir überstanden auch den Rest der Fahrt und nach 21 Stunden kamen wird dann doch endlich an unserem Ziel an! Die Erleichterung war riesig!! Total erschöpft besorgten wir eine Unterkunft und meldeten uns für die tags darauf startende 3 Tages Gibbon-Tour an.

© Emanuel Reindl, 2010
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Ab Thailand haben sich die Wege von Kathi und mir getrennt, bis zum 7. April wo es wieder gemeinsam weitergeht. Für die Zeit in Südostasien werde ich nun von Elli begleitet. Länder dieser Reise: Thailand, Malaysia, Bali, Laos, Kambodscha, die Philippinen und ein Teil Mikronesiens - Palau! Danach gehts zum Teil wieder mit Kathi weiter, die letzten 2 Monate bin ich alleine unterwegs.
Details:
Aufbruch: 14.01.2010
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 22.06.2010
Reiseziele: Thailand
Indonesien
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Malaysia
Laos
Kambodscha
Philippinen
Palau
Der Autor
 
Emanuel Reindl berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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