Völlig verrückt - wir machen es trotzdem....

Reisezeit: Februar 2013 - August 2015  |  von Manuela A.

Sonniges Inselleben bis 11.5,13

Nach unserer heftigen Wasser-, nicht Feuertaufe in der Startphase, konnten wir anschließend die Spass-Phase eröffnen.
Ab nun lief es rund, wir hatten selten Regen und wenn, auch nur wenig.
So kam Freude auf beim Mopedfahren.
Landschaftlich sehr schön hier,viele Wasserfälle, Berge mit toller Rundum Aussicht, viele verschiedene Strände ,idyllische kleine Wege durch die Reisfelder. Nicht umsonst ist Langkawi (Archipel mit 104 Inseln) Asiens erster UNESCO Geo Park.
Die Augen gesättigt von beeindruckenden Panoramen, konnten wir unsere Mägen an den vielen Esständen und Obstständen entlang der Strassen sättigen. Leider konnten wir nicht bei jedem Stand halten, aber wir machten viele viele Stopps. Nur im Vorbeifahren roch es schon so verlockend, das Oliver immer reflexartig bremste.
Als wir wieder einmal etwas zu essen kauften kam ein Mann auf uns zu. Er hatte eine grosse Bananenstaude unter dem Arm und fragte, ob wir welche haben wollten. Wir dachten natürlich, er wäre ein Händler und fragten nach dem Preis. Er wollte sie allerdings nicht verkaufen,sondern hatte sie selbst gerade gekauft. Der Händler hatte kein Messer um einige abzuschneiden, also hat er das grosse Bündel genommen. Jetzt waren es ihm doch zuviel und er wollte welche abgeben. Unsere Essensverkäuferin folgte gebannt dem Gespräch zückte ratzfatz ein Messer und teilte die Bananenstaude. Der nette Mann drückte uns eine Hälfte in die Hand und wünschte einen guten Appetit.
Wir wollten die unerwartete Gabe natürlich bezahlen, wollte er aber nicht und meinte nur, hauptsache es schmeckt. Es hat geschmeckt!
Viel Spass machte es auch,einfach kleine Feldwege entlang zu fahren, die dann irgenwo im Nichts an kleinen Hütten endeten. Nach dem ersten Überraschungsmoment wurden wir immer freundlich begrüsst und es entwickelten sich nette Unterhaltungen.

Auch auf Langkawi waren alle Leute die wir trafen total nett und offen, wir waren immer nur am quatschen und lachen.
Einmal zeigte man uns einen völlig unscheinbaren Weg durch den Wald, kaum befahrbar, zu einem kleinen Wasserfall mit mehreren Wasserbecken in denen man im klaren kalten Wasser baden konnte.
Es waren ausser uns nur noch zwei einheimische Familien da und jeder hatte so seinen kleinen privaten Dschungelpool für sich.
Ein tolles Erlebnis im klaren kalten Wasser zu liegen und um einen herum der undurchdringliche Regenwald.
Ohne Sintflut - Atmosphäre unternahmen wir einen zweiten Anlauf um einen der schönsten Strände zu sehen.
Zum einen gibt es im Norden den Datai Beach, der schönste Strand überhaupt heisst es, aber: Hochsicherheitstrakt! Keine Chance für Normalos wie uns.
Dort ist ein sehr sehr sehr teures "Five Star "Hotel angesiedelt, man kommt weder auf dem Landweg noch auf dem Wasserweg (Sicherheitskräfte auf Jetski's-wirklich !!!!!) an den Sicherheitskräften vorbei. Eventuell könnte man einen Blick aus der Luft erhaschen, das war uns dann aber doch zu aufwendig.
Alternativ bietet sich der Tenjung Beach an. Auch dort ein teures Hotel, aber man passiert nur eine Sicherheitsschranke wo man registriert wird und ein 2 DIN A4 seitiges Regelwerk lesen, akzeptieren und unterschreiben muss bevor man weiterfahren darf.
Damit konnten wir leben, auch mit dem Hinweis, den Anweisungen des Sicherheitspersonals strikt Folge zu leisten.
Nach einem kurzen Waldweg erreichten wir diesen wirklich sehr schönen einsamen Strand und es gab eine zusätzliche Absperrung zum hoteleigenen Strandabschnitt.

Wir setzten uns in die Nähe der Absperrung, natürlich auf der öffentlichen Seite, und schwuppdiwupp kam schon ein Sicherheitsmensch aus dem Nichts, der uns bat nochmal ca. 50 m Abstand zu dieser einzuhalten.
Erschien uns etwas unlogisch denn der Hotelstrand war total leer, wir waren jenseits der "Trennlinie" , es war kein Mensch da den wir hätten stören können. Aber Pflicht ist eben Pflicht und wir hatten versprochen brav zu sein.
Der Strand war schön, das Wasser warm und klar, da war es uns egal auf welcher Strandseite,mit welchem Abstand, wir hier liegen.
Eine schöne Insel, eine schöne Untekunft, nach 10 Tagen merkten wir, wir wurden faul.Alarm, Alarm , wir werden sesshaft ! Keine richtige Lust mehr weiterzuziehen, spätestes jetzt war es Zeit geworden ein neues Ziel zu suchen.
Langkawi ist eine landschaftlich sehr reizvolle Insel. Es gibt schöne Strände und viel grüne (es hat ja auch genug geregnet ) wilde, beeindruckende Natur zu sehen.
Das Herumfahren mit dem Moped war völlig stressfrei und man kann sich schon ein paar Tage hier beschäftigen. Wichtig: hier herrscht Helmpflicht! Die Strafen sind empfindlich hoch und es wird viel und oft kontolliert.Die Einheimischen, oft ohne Helm unterwegs ,drehen gekonnt vor jeder Kontrolle um ,die genauso cool wirkend wollenden Touri's rauschen voll rein.Haben wir selbst erlebt, als ordnungsgemäße Helmträger sind wir aber durch die Polizeikontrolle durchgewunken worden.
Interessant ist vielleicht noch, Langkawi ist eine Freihandelszone, heisst: zollfrei einkaufen!
Parfüm, Elektowaren usw. und (viele Leute kommen nur deshalb) relativ günstig zu kaufender Alkohol, die Ausnahme schlechthin in Malaysia.
Uns fiel es schwer die Insel und die netten Leute die wir hier kennengelernt hatten, zu verlassen.
Aber wir sind ja keine Urlauber mehr die nach Hause müssen, wir können uns auf ein neues schönes Ziel freuen.

Blauer Himmel, weisser Strand, warmes Wasser, besser geht's nicht

Blauer Himmel, weisser Strand, warmes Wasser, besser geht's nicht

Immer wieder Reisfelder und wie man sieht wächst er nicht von selbst

Immer wieder Reisfelder und wie man sieht wächst er nicht von selbst

Essen kaufen war auch immer eine spassige Angelegenheit

Essen kaufen war auch immer eine spassige Angelegenheit

Zwischendurch nochmal Strand

Zwischendurch nochmal Strand

Wieder Zeit für eine Rast.....

Wieder Zeit für eine Rast.....

.....wobei die Wahl schwer fällt

.....wobei die Wahl schwer fällt

Die Strassen in Top-Zustand und mein Chauffeur in Easy Rider Stimmung

Die Strassen in Top-Zustand und mein Chauffeur in Easy Rider Stimmung

Es gibt nicht nur weissen, sondern auch schwarzen Strand hier (nein keine Umweltverschmutzung sondern mineralischen Ursprungs)

Es gibt nicht nur weissen, sondern auch schwarzen Strand hier (nein keine Umweltverschmutzung sondern mineralischen Ursprungs)

Der Durian Wasserfall, wunderschön mitten im Dschungel

Der Durian Wasserfall, wunderschön mitten im Dschungel

Jeder Stopp lohnte sich  (schicker Helm ,oder ? Bitte keine Antwort!)

Jeder Stopp lohnte sich (schicker Helm ,oder ? Bitte keine Antwort!)

Ein kleiner Fluss im Wald...

Ein kleiner Fluss im Wald...

...bot jedem...

...bot jedem...

...einen eigenen Pool

...einen eigenen Pool

Schöne Aussicht, die Regenwolke erwischte uns zum Glück nicht

Schöne Aussicht, die Regenwolke erwischte uns zum Glück nicht

"Bananen in Schlangenhaut", sieht nur so aus....

"Bananen in Schlangenhaut", sieht nur so aus....

...rein vegetarisch, eine köstliche Frucht

...rein vegetarisch, eine köstliche Frucht

Zum Abschied noch ein schöner Sonnenuntergang

Zum Abschied noch ein schöner Sonnenuntergang

© Manuela A., 2013
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir beginnen eine Reise (geplant) um die Welt und starten erstmal in Thailand. Der weitere Weg findet sich unterwegs, es gibt keinen festen Plan und das Ende ist hoffentlich noch in weiter Ferne
Details:
Aufbruch: Februar 2013
Dauer: 30 Monate
Heimkehr: August 2015
Reiseziele: Thailand
Malaysia
Singapur
Brunei Darussalam
Indonesien
Hongkong
Australien
Laos
Kambodscha
Myanmar
Deutschland
Der Autor
 
Manuela A. berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.