Wir setzen unsere Reise durch die Welt mit dem Ziel Südostasien fort!

Myanmar-Reisebericht  |  Reisezeit: Januar / Februar 2020  |  von Gundula Henkel

Wir beginnen in Myanmar, Yangon. Eine Rundreise schließt sich an, die am Meer enden wird. Danach fliegen wir über Bangkok nach Siem Reap, um uns die Tempelanlage Angkor Wat anzusehen. Im Anschluss geht es auf eine Rundreise durch Vietnam. Wir werden in Hanoi starten, fahren dann mit Bus und Bahn bis nach Ho Chih Minh Stadt, dem alten Saigon. Vier Wochen Wärme und sicher Sonne satt liegen vor uns. Wir werden eintauchen in neue und unbekannte Kulturen. Das gilt vor allem für Myanmar.

In gespannter Erwartung

Noch zuhause

Bei dieser Reise werden wir eintauchen in neue und uns unbekannte Kulturen. Das gilt vor allem für Myanmar. Auf dieses Land sind wir ganz besonders gespannt. Natürlich haben wir uns belesen und informiert. Die Trilogie von Jan-Philipp Sendker zum Beispiel gehörte zur Vorbereitung auf unsere Reise in das ehemalige Burma, das sich jetzt Myanmar nennt. Es war bei der Lektüre nicht immer leicht, den Zugang zu den Menschen und ihren Lebensumständen zu finden. Vor allem das letzte Buch „Das Gedächtnis der Herzen“ hat auf mich einen sehr widersprüchlichen Eindruck vom Seelenbefinden der Menschen und dem Entwicklungszustand der Gesellschaft in dem Land gemacht. Wir erinnern uns an den englischen Film „The Lady“ aus dem Jahr 2011 über das bewegte Leben der Aung San Suu Kyi, einst Verfolgte, Kämpferin für Demokratie und Freiheit, heute Außenministerin in einem Land, das erst vor kurzem die Militärdiktatur überwunden hat. Als Staat zumindest, ob auch als Gesellschaft? Und wie gehen die Menschen mit dieser Vergangenheit um. Fragen, die wir uns immer wieder stellen, auch wenn wir die letzten Berichte aus dem Land über die Verfolgung der Rohingyas verfolgen.

Bei der Organisation und Vorbereitung der Reise durch Myanmar haben uns ein Studienfreund von EastAsia Tours und Soe aus Yangon unterstützt. Soe und ihre Familie werden uns auch bei unserer Fahrt durch das Land begleiten. Wir kennen Soe seit 2015, als sie in Magdeburg an einem Trainingskurs der GIZ teilnahm und u.a. längere Zeit bei Siegmund im Büro gearbeitet hat. Kurz danach war Siegmund für eine Woche dienstlich in Yangon und wurde dort von ihr und ihrer Familie herzlichst aufgenommen. Seit dieser Zeit planen wir einen längeren Aufenthalt in dem Land.

Die Weiterreise nach Angkor Wat und Vietnam ergab sich dann einfach bei der Reiseplanung. In meinem Fokus waren diese Länder eher nicht, auch weil ich bei Reiseberichten aus Vietnam und Kambodscha immer wieder das mir sehr bekannte Straßenbild südchinesischer Städte vor Augen hatte. Doch Verwandte und Freunde dementierten immer häufiger, diese Länder haben sich gerade in die letzten Jahren sehr und anders als China entwickelt und bieten einen sehr eigenen Charme. Wir werden sehen. Auf jeden Fall freue ich mich auf das wuselige Treiben in Straßen und Gassen, das immer wieder auf`s Neue alle Sinne in den Bann zieht. In Vietnam werden ebenfalls von Einheimischen begleitet, allein beim Erkunden der Tempelanlage Angkor Wat sind wir ganz auf uns allein gestellt.

Und dann fällt mir bei der Feinplanung der nächsten vier Wochen auf, dass wir genau zur Zeit des Frühlingsfestes in Südostasien sein werden. Das wichtigste Fest der Menschen in einem großen Teil Asiens, das das neue Jahr nach dem Mondkalender einleitet. Das Fest wird zwar in Myanmar nicht gefeiert, aber für die Chinesen werden die freie Tage vor allem zum Reisen genutzt. Und was liegt näher, als die südostasiatischen Länder quasi vor der Haus zu bereisen. Da wir Hotels und Flüge bereits gebucht und bezahlt haben, können uns unsere chinesischen Freunde lediglich beim Besuchen der sights ein wenig auf die Pelle rücken.

© Gundula Henkel, 2020
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 15.01.2020
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 14.02.2020
Reiseziele: Myanmar
Kambodscha
Vietnam
Der Autor
 
Gundula Henkel berichtet seit 17 Monaten auf umdiewelt.
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