Fernweh...endlich wieder auf Tour: diesmal durch Myanmar und Südthailand

Reisezeit: Mai 2015  |  von Peter B.

Khao Sok - Ratchaprapha-Tour

Unser zweiter Tag in Khao Sok gehörte einer Ganztagestour auf den Gewässern des Ratchaprapha, den man mit seinen fjordartigen Buchten eher nach Norwegen stecken würde.

Früh kurz nach 8 ging es los mit Minibus in einer 10-köpfigen Gruppe inkl.Guide an den Staudamm des Ratchaprapha, denn dies ist ein künstlicher See, der erst vor einigen Jahrzehnten entstanden ist und jetzt großartige Kulissen bietet. Die Busanreise dauerte ca. 45 min. - die Bootsstaion ist in der Nähe des Staudammes gelegen.

Dann per Longtail aufs Wasser, eine Stunde, gehalten wurde nachfolgend an einem kleinen urigen Hüttendorf, wo man auch nächtigen kann - jedoch ohne jeglichen Komfort. Nach Lunch (oberlecker) und Baden oder Kajak im See gings weiter.

Nach nochmals 5 min. per Boot dann eine intensivere Wanderung durch den Dschungel. Festes Schuhwerk Grundvoraussetzung. ein bissel Kletterei, Durchquerung von Flüssen.und dann waren wir am Höhleneingang - Höhlen gibt es hier in großer Zahl, eben ein Karstgebirge.

Die besagte Höhle war ein großes Höhlensystem mit duchaus Anspruch. Eine Stunde ging es über Felsen, Geröll, erfrischend kaltes Wasser (Frau: eiskalt), bis zu 2 m tief, tolle Tropfsteine fast wie im Märchenland. Für alle war das ein herrliches Erlebnis und Raphael ging mutig voran und war voll dabei - war aber an einigen Stellen schon grenzwertig für ihn. Aber jederzeit wieder - das lohnt sich wirklich. In Deutschland wäre eine solche Tour gänzlich unmöglich. Und es gab auch schon Höhlenunfälle im Khao Sok.

Wer diese Tour auch machen möchte, sollte allerdings beachten, dass zumindest diese Höhle von Juni bis November wegen der Regenzeit und den damit einhergehenden Wassermassen gesperrt ist.

Hier die Bilder von der Tour:

das Hüttendorf

das Hüttendorf

der Höhleneingang - nicht zu vermuten, was dort für Schätze lauern.

der Höhleneingang - nicht zu vermuten, was dort für Schätze lauern.

Es war ein recht anstrengender und schöner Tag. Wir waren erst nach 7 wieder im Khao Sok Village. Noch Abendessen...ja und dann noch den finsteren Weg durch den Fluss zu unserem Baumhaus mit einer mickrigen Taschenalampe.

Meine Frau machte Spektakel *g*, wollte sich schon im Ort einquartieren oder zumindest ein Taxi nehmen. Raphael fand es cool und so machten wir uns dann doch zu dritt auf den Weg. durch die Dunkelheit, vorbei an streunenden und knurrenden Hunden, hin zum Fluss - zu allem Überfluss war auch in unserer Herberge schon jegliches Licht ausgeknippst - auf jeden Fall sind wir angekommen und Frau war dann auch einigermaßen besänftigt und so ging es zur dritten und letzten Nacht im Baumhaus.

Würde ich diese Behausung nochmals wählen? Es war schon kultig und abenteuerlich und letztlich auch nicht unkomfortabel, aber alles schon gewöhnungsbedürftig und in den 3 Tagen wurde auch nichts trocken. Alles war irgendwie klamm. Der Preis war mit 1.200 Baht/Nacht+Frühstück halbwegs OK.

Wer noch ekine Alternative sucht - an der Stichstraße gibt es noch das Tree houses - das macht von außen zumindest einen chiceren Eindruck. . .

© Peter B., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
3 Wochen Myanmar (Mandalay, Bagan, Inle-See) und Südthailand (Krabi, Khao Sok NP, Koh Phangan) zum Erleben, Erholen und Seele baumeln lassen
Details:
Aufbruch: 05.05.2015
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 27.05.2015
Reiseziele: Myanmar
Thailand
Der Autor
 
Peter B. berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.