Thailand - wieder einmal

Thailand-Reisebericht  |  Reisezeit: Januar / Februar 2018  |  von Stefan Böhm

Nach der anstrengenden Chinarundreise bin ich gute drei Monate später schon wieder unterwegs. Es geht wieder einmal nach Thailand, einem meiner Lieblingsländer. Ich werde mir zwar auch dieses Mal den einen oder anderen Tempel anschauen, aber der Schwerpunkt liegt auf der Erholung. 4 Wochen mit nicht all zu vielen Wechseln.

20./21.01. Anreise

Nach dem Verkehrschaos der letzten Tage hat sich heute zum Glück wieder alles beruhigt und mein Zug steht bereits 15 Minuten vor der Abfahrt um 11:24 bereit. Dumm nur, dass jede Menge grölender Fußballfans den Zug entern und deshalb die Bahnsicherheitsbeamten mitsamt einer Gruppe Polizisten ausgerechnet pünktlich zu unserer Abfahrt meinen, sie müssten jetzt einschreiten. Zum Glück blieb es bei 5 Minuten Verspätung. Royal Jordanien nutzt für seine Business Class Gäste die recht schicke Japan Airlines Lounge. Außer mir sind hier so lange ich warte gerade einmal 8 Besucher anwesend. Ich fliege zum ersten Mal in meinem Leben Langstrecke in der Business Class und genieße es bereits vor dem Abflug.
Pünktlich zur Boardingzeit bzw. 5 Minuten vorher habe ich mich auf den Weg gemacht um dann festzustellen, dass ich doch zu früh dran bin, weil sich das Boarding etwa um eine halbe Stunde verzögert hat.
Im Flugzeug frägt mich die Stewardess, ob es möglich wäre, dass ich mit der Dame in der ersten Reihe tausche. Sie fliegt mit Ihrem Mann, der den Sitz neben mir hat. Natürlich stimme ich dem zu, obwohl ich dann doch feststellen muss, dass die Sitze in der ersten Reihe in der Business für mich eher die schlechtesten Plätze sind. Hier kann ich die Beine am wenigsten ausstrecken. Natürlich reicht der Platz trotz allem zumal dieser Flug ja nur knappe vier Stunden geht.
Die Stewardess nimmt mir meine Jacke ab und hängt sie auf. Dann gibt es gleich einen Gewürztee und Apfelsaft. Beim Entertainment zeigt sich dann das Alter. Wir bekommen zwar richtig gute Kopfhörer ausgeteilt, aber es gelingt mir nur einen Film zu starten. Immerhin war das mit „42“ ein recht guter Film.
Die verteilte Menükarte unterscheidet sich erst einmal nicht viel von anderen Karten, die ich auf meinen Economy Flügen bekommen habe. Mit dem Unterschied, dass es drei Hauptgänge zur Auswahl gibt, darunter gegrillter Lachs. Ich entscheide mich trotzdem für Jordanisches Lamm Mansaf. Dann geht es aber los. Erst wird eine Tischdecke aufgelegt. Dann kommt die Vorspeise mit Salat, dem üblichen Brötchen, Butter und Marmelade, was ich stehen lasse. Was hier schnöde als „Appetizer“ angekündigt wird, sind zwei Scheiben Pastete in Blätterteig, ein Mürbteig Törtchen mit leckerer heller Creme, und zwei marinierten Garnelen.

Pünktlich zur Boardingzeit bzw. 5 Minuten vorher habe ich mich auf den Weg gemacht um dann festzustellen, dass ich doch zu früh dran bin, weil sich das Boarding etwa um eine halbe Stunde verzögert hat.
Im Flugzeug frägt mich die Stewardess, ob es möglich wäre, dass ich mit der Dame in der ersten Reihe tausche. Sie fliegt mit Ihrem Mann, der den Sitz neben mir hat. Natürlich stimme ich dem zu, obwohl ich dann doch feststellen muss, dass die Sitze in der ersten Reihe in der Business für mich eher die schlechtesten Plätze sind. Hier kann ich die Beine am wenigsten ausstrecken. Natürlich reicht der Platz trotz allem zumal dieser Flug ja nur knappe vier Stunden geht.
Die Stewardess nimmt mir meine Jacke ab und hängt sie auf. Dann gibt es gleich einen Gewürztee und Apfelsaft. Beim Entertainment zeigt sich dann das Alter. Wir bekommen zwar richtig gute Kopfhörer ausgeteilt, aber es gelingt mir nur einen Film zu starten. Immerhin war das mit „42“ ein recht guter Film.
Die verteilte Menükarte unterscheidet sich erst einmal nicht viel von anderen Karten, die ich auf meinen Economy Flügen bekommen habe. Mit dem Unterschied, dass es drei Hauptgänge zur Auswahl gibt, darunter gegrillter Lachs. Ich entscheide mich trotzdem für Jordanisches Lamm Mansaf. Dann geht es aber los. Erst wird eine Tischdecke aufgelegt. Dann kommt die Vorspeise mit Salat, dem üblichen Brötchen, Butter und Marmelade, was ich stehen lasse. Was hier schnöde als „Appetizer“ angekündigt wird, sind zwei Scheiben Pastete in Blätterteig, ein Mürbteig Törtchen mit leckerer heller Creme, und zwei marinierten Garnelen.
Dann wird nach einer Weile der nächste Gang serviert. Das Hauptgericht sieht sehr schlicht aus. Vier Stücke Lammfleisch, Basmatireis und eine helle Soße. Es schmeckt aber ganz ausgezeichnet. Mein Nachbar hat den Lachs, der ebenfalls seeeehr gut aussieht.
Zum Nachtisch fährt die Stewardess mit einem Servierwagen herum und frag ob man ein Karamelltörtchen (aus leckerem Biskuit) haben möchte und serviert Tee oder Kaffee.

In Jordanien angekommen werden erst die Businessklasse Passagiere mit einem Bus mit Sitzplätzen abgeholt. Erst als wir weg sind, kommt der nächste Standardbus. In Frankfurt war das Boarding über die Landungsstege. Es gibt nur einen und deshalb sind hier die Businessklasse Gäste als letztes zum Boarding aufgerufen worden.
Obwohl ich mich in Amman nur im Transitbereich bewege, muss ich gleich wieder durch eine Handgepäckskontrolle. Die Lounge ist hier kein abgeschlossener Bereich, sondern zieht sich Balkonförmig oberhalb vom Duty Free Bereich entlang. Es gibt zwar ein Buffet, aber nachdem ich ja gegessen habe und das nächste Essen bald kommt, nehme ich nur Kaffee und bediene mich am Nebenbuffet mit leckeren kleinen süßen Stückchen.
Vier Stunde Wartezeit sind zwar auch hier lange, aber bei weitem nicht so lange wie ich das gewohnt bin, wenn man sich alles zu teuren Flughafenpreisen kaufen muss und dazu noch keine wirklich bequemen Sitzgelegenheiten hat. Es gibt auch eine Bar mit Alkohol, aber dort ist niemand. Nachdem ich sehe, wie sich ein Gast selbst bedient, schaue ich mir die Bar genauer an. Eine Flasche Gin ist das interessanteste, was ich Reichweite steht. Also hole ich mir Orangensaft und mixe mir Gin-Orange.
Zwischen 22:00 und Mitternacht ist es ziemlich ruhig, dann wird es plötzlich voll und sehr betriebsam, Das Buffet ist auf einmal belagert.

Dieses Mal sind wir relativ pünktlich beim Boarding. Es gibt keine Reihenfolge für das Einsteigen was daran liegt, dass sich der Eingang zwischen Business und Economy befindet. Wir fliegen tatsächlich mit einer Boeing 787 Dreameliner. Bevor ich mich setze muss ich erst einmal Fotos machen – so kann man also auch fliegen. Dumm ist allerdings, dass ich wohl ausgerechnet den Loosersitz erwischen muss. Erst funktioniert der Kopfhörer nicht, allerdings bei mehreren anderen Gästen auch nicht. Der Ersatzhörer ist auch nicht viel besser. Jetzt haben sie keine mehr und ich bekomme einen aus der Economy. Der ist zwar viel einfacher, funktioniert aber dafür. Dann fällt der Film aus, den ich angefangen habe zu schauen. Die Bildqualität wird so katastrophal schlecht, dass ich ihn nicht mehr weiter schauen kann. Dabei habe ich mich gefreut, dass sie Atomic Blond im Programm haben, den ich im Kino verpasst haben. Also bin ich auf einen der zweiten Wahl umgeschwenkt. Die Stewardess fragt, was man trinken möchte. Ich frage nach einem Bier und einem Whiskey, ich kann aber nur entweder oder bekommen, weil jetzt zum Essen ein antialkoholisches Getränk angeboten wird. Ist das Business Service? Ich könnte mir vorstellen, dass es daran liegt, dass Jordanien eben doch auch ein Muslimisches Land ist. Zu guter Letzt hat die die Elektronik in meinem Sitz versagt. Er bewegt sich keinen Millimeter. Der Chef Stewart versucht, die Elektronik neu zu starten, es funktioniert aber nicht. Es ist nur noch ein Fensterplatz frei, an den ich aber nicht will. Dort verfrachtet er dann einen weiteren Gast hin, der das gleiche Problem hat. Kurz darauf kommt er wieder und meint, ich solle den Platz mit dem eine Reihe weiter hinten tauschen. Der „Gast?“ dort, muss auf meinen Platz. Auf dem neuen Platz, fast zum Bett umgeklappt kann ich tatsächlich richtig fest ein paar Stunden schlafen. Natürlich erst, nachdem ich den „Mitternachtssnack“ gegessen habe, drei Scheiben Brot mit unterschiedlichen sehr leckeren Belägen, einen Salat dazu und ein Mini Schoko Brownie. Ich wache etwa 5 Stunden später auf, als das Licht angeht und kurz darauf das Frühstück serviert wird. Das Omelett steht mit Pilzen und Käse gefüllt auf der Karte, kommt aber mit Paprikastreifen. Schmeckt aber trotzdem gut.

Dann wird es auch schon Zeit zur Landung. In Bangkok steht eine Flughafenangestellte am Flugzeugeingang und verteilt uns Karten „Priority Line“. Diese erweisen sich als sehr nützlich. Man wird am Zoll zu extra Schaltern gleitet für Visa on Arrival. Zwei Schalter sind geöffnet an denen jeweils so 6-8 Leute anstehen. Dem vor mir dauert das schon zu lange und er geht Richtung normale Schalter, da werden auch schon zwei weitere Schalter geöffnet. 10 Minuten später bin ich durch den Zoll. Üblich ist die 3-4fache Zeit. Bis ich mein Kofferband (mit Nr 23 das letzte in der Halle) finde kommt kurz darauf auch schon mein Koffer angerollt. In der kurzen Zeit unterhalte ich mich mit einem Paar, das seit Frankfurt mit den gleichen Maschinen unterwegs ist. Sie meinen, dass die Businessklasse nicht so das Wahre sei. Da sind sie besseres gewohnt. Ich meine, „naja, für mich ist es das erste Mal“. Da ist das schon recht gut im Vergleich zu den früheren Flügen.
Leider fährt mir der Flughafenzug vor der Nase weg, aber der nächste kommt bereits nach 15 Minuten. Die Fahrt kostet gerade einmal 45 B für 26 Minuten bzw. rund 40 Kilometer. Das ist echt geschenkt. Dann steige ich in den Sky Train um, hole mir gleich wie immer eine Prepaid Karte und lade 100 B auf. Eine Haltestelle später steige ich aus und laufe erst einmal die falsche Richtung. Die geht von dem Punkt wo ich auf die Straße herunter komme nicht hinter, sondern vor dem Hotel Asia rein. Eine Dame erklärt mir aber, dass ich zurück muss und dann finde ich es auch. Allerdings zieht es sich doch ein ganzes Stück, bis das Diamond City Hotel endlich kommt.

Es handelt sich um ein relativ kleines, völlig überladenes Hotel. Freundlich könnte man es auch als Boutique Hotel bezeichnen. Empfangen werde ich nett in einer kleinen Lobby mit „industrial style“ Decke. Dunkelgrauer Sichtbeton und offen liegende Rohre, direkt daneben der offene Frühstücksraum mit zwei langen Tischen und im Hintergrund der „Pool“ mit 4x5 Metern wenn es so viel sind, im Dunklen, nur von einer Riesen Tiffany Lampe erhellt.

Das Zimmer wirkt etwas renovierungsbedürftig, aber ok, hat ein großes, bequemes Bett und eine gut funktionierende Aircondition. Im Frühstücksraum kann man sich den ganzen Tag über bei Kaffee, Orangesaft – und Popcorn - bedienen.
Inclusive Frühstück zahle ich etwa 90 € für drei Tage. Da kann man nicht meckern. Leider zieht es ich doch ein ganzes Stück, bis man an der Hauptstraße mit der Hochbahn ist. Dafür wiederum entschädigt meiner Meinung nach die Umgebung. Ich fühle mich etwas in das Bangkok zurück versetzt, wie es in den 50ern und 60ern gewesen sein muss. Ein bisschen wie Hanoi heute noch. Kleine Häuser mit allen erdenklichen Läden. Die Gehwege vollgestellt mit Pflanzentöpfen. Das ist so zentral in Bangkok fast schon eine kleine Sehenswürdigkeit für sich.
Mein erster Weg führt mich zu Tom, meinem Schneider. Leider denke ich nicht daran, dass Sonntag ist und Tom im Gegensatz zu den meisten anderen Läden hier sonntags geschlossen hat. Dann zurück zum MBK. Inzwischen sind mir die ersten Dinge aufgefallen, die ich vergessen habe, so meine Hausschuhe und Batterien für meine Maus. Außerdem möchte ich mir einen neuen Wecker kaufen. Der Ersatzwecker aus China taugt leider gar nichts. Und nachdem ich schon wieder am dauerschwitzen bin, sollte ich auch gleich noch ein kleines Handtuch für unterwegs kaufen. Das habe ich ebenfalls vergessen. Ich schaue im Center Point vorbei, eine kleinen Mall, in der sich vor allem kleine Handy und Elektroshops angesiedelt haben. Hier findet kaum ein Tourist herein. Es ist allerdings auch nichts Besonderes. An einem Shop frage ich und der will für ein vierer Päckchen Batterien 100 B. Das erscheint mir zu teuer. Bis zum MBK bin ich glücklich, endlich wieder ins Kühle zu kommen und bleibe am Swensons (Eisdiele) hängen. Es ist wieder Erdbeerzeit. Prima, dann nichts wie her mit einem Erdbeereisbecher.

Im Tokyo, dem „Kaufhaus meines Vertrauens“, in dem ich immer wenn ich hier bin einkaufen gehe, zahle ich für ein Viererpäckchen Batterien dann 84 B. Immerhin. Dafür soll ein kleiner Wecker 300 B aufwärts kosten, was mir zu teuer ist. Ich werde bei einem der kleinen Läden im MBK fündig, wo ich für einen ganz ähnlichen Wecker 150 B zahle. Und ich finde tatsächlich solche Gummibadeschlappen Größe 46, die mir theoretisch zu klein sein müssten, aber doch einigermaßen passen.
Zum Abendessen gehe ich in das Ausgehzentrum direkt an der Hochbahnstation Ratchathewi. Nachdem ich einmal durch das Gelände gelaufen bin, bin ich in eine Art Steakrestaurant / Hamburgerladen, direkt an der Hauptstraße. Ich habe eine Maissuppe und ein Terijaki Hühnchensteak mit etwas Pommes und einer halben Scheibe Toast gegessen. Das Hühnerfleisch war typisch japanisch schön saftig aber leider nicht in der Terijaki Soße mariniert, sondern die kam dazu zum Dippen. Insgesamt nichts Besonderes.
Dann bin ich noch einmal durch das Gelände gelaufen und in das Chilling House Cafe. Ein ziemlich großer Laden, mit Livemusik der in erstere Linie durch Thais sehr gut besucht ist. Leider finde ich die Gruppe nicht besonders gut. Neben Chang und Singha gibt es hier vor allem Federbräu, ein deutsches Bier, dass ich bisher noch nicht gekannt habe. Schmeckt nicht einmal schlecht. Alles in allem ein Laden, in den ich wohl noch einmal kommen werde.

© Stefan Böhm, 2020
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 20.01.2018
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 18.02.2018
Reiseziele: Thailand
Der Autor
 
Stefan Böhm berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
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