Solo für Fortgeschrittene

Thailand-Reisebericht  |  Reisezeit: November 2018 - April 2019  |  von Maritta Wulf-Bauer I.

Chiang Mai - Rüssel und ein Büttchen Buntes

Wir fahren zu einer Elephant Poo Paper Fabrikation.d.h. hier wir aus Elefantenschitte
Papier u.a gemacht. Ist natürlich eine Verkaufsveranstaltung - aber wird ja keiner gezwungen.

Da stehen sie, bzw. sie kommen uns entgegen, als sie die Körbe sehen, die wir mitschleppen. Wir sind schmuddelgerecht gekleidet. Auf den Strohhut habe ich wieder dankend verzichtet. Wir sind eingedeckt mit Bananenstauden, jede Menge. Und offensichtlich sind wir schon hungrig erwartet worden

Die Elefanten sind in einem Gehege, also nicht freilaufend oder gar angekettet. Unser Guide erklärt. Naturreservat heisst nicht, die Elefanten sind in Freiheit wie z.B. im Krüger Nationalpark, sondern in einem eingezäunten Gelände. Da sie jeden tag ein 10. ihres Körpergewichtes fressen, und einen Radius von 10 km haben, würden sie kurzerhand das gesamte Gebiet um das Reservat kahl fressen. Da hätten dann die Bauern keine Freude daran. Und so werden sie in den Teil des Reservates geführt mit den Touristen, wo sie sich frei bewegen dürfen.

Manche sind auch separiert von den anderen. Die Sozialverträglichkeit untereinander ist nicht besonders groß. Die Bullen würden die kleinen Elefanten töten, und sich untereinander auch bekämpfen. Zur Zeit des Hormonausstoßes , erkennbar daran, das aus einem kleinen Loch in der Nähe des Ohres eine Flüssigkeit austritt werden sie auch separiert, weil sie dann ebenfalls zu Aggressionen neigen (Wäre für uns vielleicht auch nicht schlecht, wenn man manchen Pubertierenden oder Testosterongebeutelten erkennen könnte an einer Flüssigkeit im Gesicht und denen so ganz schnell aus dem Weg gehen könnte.

Est einmal hat man uns warm gemacht mit den Tieren, in dem wir sie gefüttert haben. Ein witziges Gefühl. Noch im Gehege mit einem Zaun zwischen uns. Irgendwie machen einem diese Riesen ja schon gewaltigen Respekt. Ausserdem hören sie ausschließlich auf ihren „Keeper“, der für Sie zuständig ist. Eine 1 zu 1 Betreuung, rund um die Uhr 7 Tage die Woche.

Küsschen geben Iiiiiihhhhh, und wie das geschmatzt hat

Küsschen geben Iiiiiihhhhh, und wie das geschmatzt hat

Wir ziehen dann ins Gelände, 5 Gäste, der Guide und die Elefanten mit ihren Hütern.
Am Wegrand wird immer wieder genascht, und angekommen im Reservatgebiet (vorher sind wir durch fremdes Land gezogen) dürfen die Elefanten dann weiter frei laufen und fressen.

wir werden dann auch gefüttert

wir werden dann auch gefüttert

Das Highlight des Tages dann, als wir zu den Elefanten ins Wasser steigen, sie bespritzen und abschrubben dürfen. Dass da dann manchmal ein bischen Elefanten Poo im Wasser schwimmt, ist nicht wirklich schlimm. Am Ende erwartet uns denn dann eine saubere Dusche.

Bye bye

Bye bye

und jetzt noch das Büttchen Buntes hinterher

und nochmal - weil's so gut ist

und nochmal - weil's so gut ist

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eine Reise in 6 Kapiteln Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam und schaun'wirmal.
Details:
Aufbruch: 05.11.2018
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 16.04.2019
Reiseziele: Myanmar
Thailand
Laos
Kambodscha
Vietnam
Malaysia
Indonesien
Der Autor
 
Maritta Wulf-Bauer I. berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/92):
Nick H. 1563512849000
Toller und be­ein­drucken­der Rei­se­bericht, vielen Dank für's Tei­len!!
anonym 1556982502000
Habe gerade hier gest­öbert. Hochinte­res­sant und viele schöne Bilder. Das nächste Mal kommen wir mit­!
Ganz liebe Grüße, Margit
Karl 1555924862000
Liebe Ma­rit­ta,­
tol­le Reise, toller Bericht, tolle Bilder. Wenn ich mich nach Südos­ta­sien auf­mache, werde ich Deinen Bericht nochmal gründlich dur­chle­sen.­
Vie­len Dank und lG
Karl