Thailand zum 3.

Thailand-Reisebericht  |  Reisezeit: November / Dezember 2018  |  von Peter B.

Koh Samed - ein Besuch wert?

Die Frage ist ganz sicher, was man vom ZIelort erwartet, bei 7,5 km Länge und max. 2,5 km Breite sind die Möglichkeiten ganz sicher begrenzt.

Für Koh Samed spricht, dass es von Bangkok aus recht und günstig erreichbar ist, für Touris wie auch für Eimheimische. Koh Samed hat zweifelsfrei tolle Strände - teils wie auch dem Bilderbuch, feinsandig, sauber, klares Wasser,, nichts was objektiv stört.

Koh Samed ist in weiten Teilen ein Nationalpark und beim Betreten der Insel wird man gleich damit konfrontiert und um 200 Baht/Nase erleichtert - an jedem Strand ist ein Wächter positioniert., der entsprechend kassiert.

Über die Insel führt eine befestigte Straße, diese gehört vor allem Mopeds und eine paar Bemos, die gegen Fixpreise von A nach B chauffieren - vergleichsweise teuer. Ganz viel passiert übers Wasser, so dass der Straße keine allzu große Bedeutung zukommt. Die Zufahrten zu den Strände sind meist unbefestigt und sehr ausgefahren.

Es gibt auf der Insel eine Vielzahl von Hotelanlagen, glücklicherweise keine Klötzer sondern Bungalowanlagen, wenige noble Etablissements, mehr MIttelklasse und teils deutlich darunter. Der Pflegezustand weist auch große Spielräume auf.

Jeder Strand ist ein wenig anders, die im Norden und Osten hat der Massentourismus bereits voll ergriffen, je weiter südlich man kommt, um so ruhiger wird es, es gibt sogar noch ein paar Ecken, wo einfache Hütten am Strand zu finden sind. Der einzige Strand im Westen (Ao Phrao) ist eine Idylle für den Sonnenuntergang - dort sind aber nur 3 Hotels angesiedelt, sehr gepflegt, aber das Umfeld fehlt (mir zumindest).

Dort, wo die Masse bereits gewonnen hat, übertönt eine Kneipenmucke die andere, zumindest gegen Abend. Das schließt leider auch schon Ao Wong (Ostseite, MItte) mit ein. So schön, wie der Strand dort ist - das ist schon zu viel.

Wir haben uns für den Ao Cho (auch Ostseite, MItte) und das Hotel Ao Cho Grandview Hideaway Resort entschieden, eine mittelgroße Bucht mit einigen Anlagen und einigen Kneipen. Auch Musik, aber ein angenehmes Maß. Für uns die richtige Entscheidung.

Das Hotel selbst sehr gepflegt, mit Bungalows unterschiedlicher Ausstatung und Preisklassen. Die SUP-Kategorie 3** entsprechend, die nobleren Hütten wohl stilvoller. .aber um Längen teurer. Geplfgter Strand, kein Pool ,Frühstück mäßig, Essen überteuert (aber ausreichend Angebote im Umfeld).

Rückblickend haben wir uns schon gut entschieden.

Ao Cho - ungefähr die Hälfte der Beach zu sehen.

Ao Cho - ungefähr die Hälfte der Beach zu sehen.

Kleine Bar am Ao Cho mit Jamaica-Feeling

Kleine Bar am Ao Cho mit Jamaica-Feeling

Von Bucht zu Bucht kann man auf keinen Wegen ganz gut laufen (Licht muss man meist selber mitbringen), so sind wir heute von Ao Cho bis Ao Wai noch mit Abstecher zum Sunsetpoint getrabt, in einer knappen Stunde...alles keine Entfernungen.

Aber es gibt aucn wirklich Negatives: Die Insel nennt sich Nationalpark. Aber was außerhalb der durchaus sauberen Strände an Müll zu finden ist, das geht gar nicht. Die Insel ist in Teilen regelrecht vermüllt und den Namen "Nationalpark" nicht wert. Wenn die Natianalparkeinnahmen in die Entmüllung der Landschaft fließen würden, dann wäre das der richtige Weg.

Für 5 Tage Seele baumeln lassen, die herrlichen Stränden und das türkisblaue Wasser genießen, dafür ist das schon richtig. Für längere Aufenthalte oder Erlebnisurlaub, bitte wonanders weitersuchen.

Hier noch ein paar optische Eindrücke:

Ao Phrao an der Westküste

Ao Phrao an der Westküste

ein passendes Bild zum 1. Advent

ein passendes Bild zum 1. Advent

Sonnenuntergang am Ao Phrao - wie aus dem Bilderbuch

Sonnenuntergang am Ao Phrao - wie aus dem Bilderbuch

Ao Wong, bis zum Nachmittag noch recht schön, wenn man die Vielzahl weißer Plastemöbel vernachlässigt.

Ao Wong, bis zum Nachmittag noch recht schön, wenn man die Vielzahl weißer Plastemöbel vernachlässigt.

© Peter B., 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Einfach wieder mal raus in die Welt, reichlich 2 Wochen Zeit und eine geeignete Mischung aus Erleben und Erholen finden - so fiel die Wahl (wieder einmal) auf Thailand.
Details:
Aufbruch: 20.11.2018
Dauer: 17 Tage
Heimkehr: 06.12.2018
Reiseziele: Thailand
Der Autor
 
Peter B. berichtet seit 4 Jahren auf umdiewelt.