Thailand by bike

Thailand-Reisebericht  |  Reisezeit: Dezember 2018  |  von Bernhard Lo

Time to say "Goodbye"

Mein Flug mit Oman Air ging um 9:15 von Flughafen weg - dachte ich!

Da ich keine Lust hatte mich durch den morgendlichen Stau zu qualen, beschloss ich die Nacht vor dem Abflug in dem netten Boutique-Hotel "At Residence Suvarnabhumi" am Flughafen zu verbringen. Es dauerte eine weile, bis ich einen Taxifahrer fand, der bereit war, zu einen akzeptablen Preis mich dorthinzufahren. Beim vierten Anlauf fand ich ihn. Als ich hin mein Handy vor die Nase gehalten habe mit der Adresse, hat er erst mal seine Brille herausgesucht. Ich sagte zu ihm, er soll zum Flughafen fahren, was er auch tat. Irgendwann habe ich dann mein Navi auf Thai umgestellt und die Richtungsangaben ihn ans Ohr gehalten. Aber er hat es nicht verstanden! Also zeigte ich ihn, wie er fahren sollte und es hat funktioniert.

Das Hotel erwies sich als absoluter Glücksgriff mit Pool und war liebevoll eingerichtet. Ich buchte incl. "Minibar". Als ich den Kühlschrank erwartungsvoll öffnete, lachten mich zwei Wasserflaschen an!

Wird mein Lebensmotto

Wird mein Lebensmotto

Mein Zimmer

Mein Zimmer

Um 6:30 in der Früh fuhr ich zum Flughafen und stellte ich in die Reihe von Oman Air. Der Flug verspätete sich von 9:15 auf 11:00 Uhr. Als ich dann am Schalter war, stand 13:00 Uhr auf der Anzeigentafel und ich fragte höflich, ob ich denn meinen Anschlußflug nach München noch erreichen würde? Die Lady meinte: " we have many passengers to Munich..."

Nachdem ich tiefenentspannt war, störte es mich nicht weiter. Ich bekam einen Essensgutschein und genoss zum letzten mal die thailändische Küche. Als der Flieger von Muskat eingetroffen war, stellten sich die Damen mit Schildern in einer Reihe auf und informierten die Passagiere über Ihre Anschlußflüge. Fakt war, dass der Flieger um 14:30 Uhr abhob, d.h. 5h Verspätung! Als Puffer in Muskat war genau 1,5h Umsteigezeit einkalkuliert, aber ich hatte ja die Worte von der Lady in den Ohren.

Irgendwie malte ich mir in meinen Gedanken aus, dass dann in Muskat auch jemand steht und mich mit so einen Golf-car zum Flieger bringt. Mein Gepäck würde mir dann schon hinterhergesendet werden.

In Muskat angekommen bin ich als einer der ersten aus den Flieger und - nix!
Kein Namensschild, kein Glof-car!
Ich ging zur Anzeigentafel und mein Flug stand da schon noch drauf, jedoch mit den Hinweis, dass um 22:00 Uhr eine Aussage darüber getroffen wird.
Ich bekam auch wieder einen Essensgutschein und irgendwie vergingen die 5 h bis 22:00 schon. W-LAN gabs am Flughafen, jedoch musste man seinen Pass scannen um ein Passwort dafür zu erhalten. Um 22:00 erschien dann tatsächlich die Anzeige, dass der Flug um 1:30 Uhr in der Früh stattfinden sollte!

Über Sachen, welche man nicht ändern kann, soll man sich nicht aufregen. Ich suchte mir eine grüne Bank und versuchte etwas zu dösen.

Die Araber sind hart im nehmen - wie kann man auf so einer Wellenbank schlafen?
Ich habe mir die orange im Hintergrund in grün herausgesucht und den Designer verflucht. Lang genug war die schon, aber viel zu schmal!

Die Araber sind hart im nehmen - wie kann man auf so einer Wellenbank schlafen?
Ich habe mir die orange im Hintergrund in grün herausgesucht und den Designer verflucht. Lang genug war die schon, aber viel zu schmal!

Dass Asiaten mit Mundschutz heraumlaufen kann man ja noch verstehen, aber warum er das hier am Flughafen machte?

Dass Asiaten mit Mundschutz heraumlaufen kann man ja noch verstehen, aber warum er das hier am Flughafen machte?

Der Flieger nach München war nur zu 60% voll und ich schnappe mir eine 4er Reihe, zwei Schlaftabletten und schaffte es 5 von den 7h zu schlafen. Zu Hause verhandelte ich mir der Regierung, ob ich nun um 6:00 Uhr in der Früh vom Flughafen abgeholt werde o. nicht? Wie das Ausging lasse ich hier offen!

© Bernhard Lo, 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Mit dem Fahrrad von Hua Hin Richtung Süden (soweit die Beine tragen...)
Details:
Aufbruch: 04.12.2018
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 22.12.2018
Reiseziele: Thailand
Der Autor
 
Bernhard Lo berichtet seit 22 Monaten auf umdiewelt.
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