Vietnam 2014

Vietnam-Reisebericht  |  Reisezeit: Oktober / November 2014  |  von 1000 Baht

Tag 5 - 19.10.2014: Ankunft in Da Nang und Weifahrt nach Hoi An

Durch die Bahnhofshalle durch kommen wir auf den Vorplatz. Von dort läuft man an der Lokomotive vorbei.

Um zur Bushaltestelle (Bus Da Nang - Hoi An) zu kommen läuft man einfach die Straße in Verlängerung vom Bahnhof geradeaus bis zur Kreuzung Le Duan. Es ist nicht weit, nur ein paar Hundert Meter. Dort biegt man an der Ampel links ab und geht auf die gegenüber liegende Straßenseite.

Nach ca. 50 Metern kommt die Bushaltestelle, die man an dem blauen Schild erkennt.

Nach ein paar Minuten Wartezeit kommt der gelbe Bus Nr. 1, von Da Nang nach Hoi An.

Wir steigen hinten ein, legen unsere großen Rucksäcke dort ab und setzen uns hin. Es sind noch 2 weitere Touristen (Pärchen) im Bus. Sie haben auch noch nicht bezahlt und ich sehe, wie beide der Schaffnerin jeweils 50.000.- Dong geben. Ich richte mir 20.000.- Dong, da ich weiß, dass der reguläre Preis 18.000.- Dong beträgt. Jürgen hält ihr 2 Zehntausender hin und ich einen Zwanzigtausender. Sie sagt, wir müssten 50.000.- pro Person bezahlen wegen des Gepäcks. Ich will nicht streiten und gebe ihr 100.000.- Dong, wenn es auch eine Frechheit ist, den Touristen deutlich mehr abzunehmen. Aber das ist in Asien (hauptsächlich bei Eintrittsgeldern) halt üblich.

Nach einigen Minuten steigen 3 Mädels (Touristinnen ohne Gepäck) ein und wollen auch nach Hoi An. Die Schaffnerin diskutiert mit ihnen herum, da sie nur 18.000.- Dong bezahlen wollen. Die 3 sitzen auf der Rückbank und lassen sich auf nichts ein. Als die Schaffnerin 80.000.- Dong für alle 3 als Angebot nennt, weigern sie sich auch. Sie bestehen darauf nur die 18.000 pro Person zu bezahlen. Letztendlich gibt die Schaffnerin nach, kassiert das Geld und würdigt die 3 keines Blickes mehr.

Nach ca. 40 Minuten Fahrt kommen wir am Busbahnhof, etwas außerhalb von Hoi An an.

Auf dem Platz warten die Mopedfahrer schon wie die Geier, Taxen sind weit und breit nicht zu sehen. Wir stellen uns kurz zur Seite neben die Mopeds, da werden wir gefragt, wo wir hin wollen. Hoi An Pacific Hotel sage ich. Beide Fahrer kennen es und sagen, dass sie uns Beide für 100.000.- (Strecke ca. 5km) fahren. Ich sage 50.000.- sei für uns ok, daraufhin bekommen wir 80.000.- genannt. Ich sage ihm, dass 60.000.- das Maximum sei, dass wir für Beide bezahlen. Er nennt dann 70.000.- und ich schüttle den Kopf. Die beiden Fahrer laufen weg zu ihren Mopeds und kommen kurze Zeit später in unsere Richtung gefahren und geben uns Zeichen, dass sie uns fahren.

Nach knappen 10 Minuten Fahrzeit sind wir an der Adresse, an der unser Hotel befinden soll. Sowohl mein Fahrer, als auch ich bemerken gleich, dass sich der Hotelname geändert hat. Das Hotel heißt jetzt Hoi An Grand Royal, scheinbar erst vor ein paar Wochen geändert. Als ich 60.000.- für uns Beide übergebe, versuchen die 2 noch etwas mehr herauszuschinden! Ich schüttle den Kopf und lächele. Letztendlich lächeln sie dann auch und fahren davon.

In der Lobby ist eine riesen Baustelle und überall Baustaub, angeblich soll man in unserem Zimmer von den Bauarbeiten nichts hören und man wirbt ausdrücklich um unser Verständnis für die Situation.

Der Bellboy bringt uns zu unseren beiden Poolvillen, gebucht bei Booking.com für ca. 400.- US$ (3 Nächte).

50 Quadratmeter bieten ausreichend Platz.

Das Badezimmer ist schön groß, mit Dusche und extra Badewanne, für die die das in Südostasien brauchen.

Und es gibt vom Balkon wirklich Poolblick, mit dem Pool in Reichweite.
Alles in allem macht das Hotel, abgesehen von der Baustelle in der Lobby, auf mich einen recht ordentlichen Eindruck. Der Innenhof, mit dem Pool, ist ruhig und schön. Die Zimmer gefallen mir auch gut.

Ich ziehe mich sofort aus und ab in den Pool. Nicht besonders kalt, aber doch erfrischend. Nach der anschließenden Dusche und dem Anziehen frischer Kleider, treffen wir uns auf ein eiskaltes Bier. Leider kein Saigon und geschmacklich davon weit entfernt.

Wie wir bei der Ankunft bereits erfahren haben, gibt es mehrmals täglich einen Hotel Shuttle Service ins Zentrum von Hoi An und an den Strand und jeweils wieder zurück.

Wir nutzen den Service gleich um 16 Uhr und werden an der Hoang Dieu Straße heraus gelassen. Hier ist dann auch wieder der Abfahrtspunkt für die Fahrten zum Hotel. Vom Hotel sind es etwa 3,5km bis hierher. Zur Japanischen Brücke sind es dann zu Fuß noch etwa 900 Meter.
Bereits nachdem wir wenige Minuten gelaufen sind, haben wir bemerkt, dass hier alles sehr touristisch aufgemacht ist. Ein Souvenirladen neben dem Anderen und auch bei den Restaurants gleicht Eines dem Anderen.
Da ich heute Abend keinen Rucksack und auch keinen Foto dabei habe, gibt es Bilder von einem der nächsten Tage, wenn Sightseeing angesagt ist.

Zum Abendessen landen wir in einer großen Markthalle, mit einzelnen Essensständen, mitten im Zentrum von Hoi An.

Wir werden regelrecht an den Tisch gezerrt und suchen uns auf der Karte einiges raus.

Als Erstes müssen wir Banh Xeo probieren. Dünne Crepes die aus Reismehl gemacht und mit Kurkuma gefärbt werden, sind mit Schweinefleisch und Garnelen belegt. Alles wird in einen heißen Pfännchen nahezu fritiert. Im Anschluß legt man das Crepes auf eine Lage Reispapier, belegt alles mit Salat, Kräutern und einer Scheibe getrocknete Bananen und rollt es zu einer Rolle. Im Anschluß wird es in eine Dipsauce getunkt und gegessen.
Natürlich wird uns erst alles gezeigt, wie wir es zu machen haben. Da es uns Beiden schmeckt, bestellen wir noch einige dieser Teile.

Jürgen bestellt sich noch das für Hoi An berühmte Gericht Cao Lau.
Spezielle Nudeln mit Schweinefleischscheiben, einer dunklen Soße,
Sojabohnensprossen, Kräutern und Teig-Croutons. Eine Nudelspezialität die es nur in Hoi An geben soll!

Ich bestelle mir zunächst einen Papayasalat, der ähnlich wie in Thailand gemacht wird. Für die entsprechende Schärfe muß ich dann extra sorgen, scharfe Chilisauce steht auf dem Tisch. Außerdem probiere ich noch ein paar kleine fritierte Frühlingsrollen.

Alles in Allem bezahlen wir 140.000.- Dong (etwas mehr als 5.- €) für Alles (keine Getränke), sind super satt und es war auch alles lecker.

Nach dem Essen finden wir noch einen Laden, in dem es Saigon Green Lager gibt. Der Abschlußtrunk findet heute in der Altstadt von Hoi An statt.
Um 21:30 Uhr nehmen wir den letzte Shuttle zum Hotel, laufen ist dann doch ein bisschen weit.

Morgen werden wir einen Strandtag einlegen und verabreden uns um 8:30 Uhr zum Frühstück.

© 1000 Baht, 2014
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Die Reise
 
Worum geht's?:
2 Wochen Vietnam von Süd nach Nord ..... ..... und dann noch ein paar Tage Bangkok
Details:
Aufbruch: 15.10.2014
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 02.11.2014
Reiseziele: Vietnam
Visa on arrival
Thailand
Der Autor
 
1000 Baht berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.
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