Solo für Fortgeschrittene

Vietnam-Reisebericht  |  Reisezeit: November 2018 - April 2019  |  von Maritta Wulf-Bauer I.

Hanoi - Alltag

Das Tet Festival ist fast vorbei, die Läden haben wieder geöffnet, und der normale Alltag ist eingekehrt.
Wir tun uns etwas schwer nach der idyllischen Halong Bucht im hupenden, kreischend lauten Hanoi wieder anzukommen.

Ein Erlebnis der besonderen Art: Der Zug, der durch Hanoi fährt. Manche Straßen sind so schmal, dass es gerade 20 cm bis zur Haustür sind.
Und man soll nicht meinen, dass es ein Bummelzug ist.

der normale Alltag zwischen den Gleisen. Die Menschen kennen die Uhrzeiten, zu denen der Zug hier durchbraust

der normale Alltag zwischen den Gleisen. Die Menschen kennen die Uhrzeiten, zu denen der Zug hier durchbraust

2 gewitzte junge Frauen haben hier die "Railway station" eröffnet. Bier auf Plastikstühlchen, die in Windeseile zusammengestellt werden, wenn der Zug kommt.
Die Kronkorken der Bierrflaschen (Sonderbrau übrigens, mit Chili) werden mit den Anfangsbuchstaben des Namens beschriftet und auf die Gleise gelegt.
Wenn der Zug darüber braust, und man findet sie wieder geht der Wunsch, den man vorher überlegt hat, in Erfüllung

Der Zug kommt. Plastikstühle weg, alle hinter die Linie treten. Die Ladies passen auf. Donnern und Getöse

anschließend suchen alle ihre Kronkorken. Gefunden!

anschließend suchen alle ihre Kronkorken. Gefunden!

jund anschließend gibt es sogar die "you survived the train" Urkunde.

jund anschließend gibt es sogar die "you survived the train" Urkunde.

Am nächsten Tag wollen wir "Onkel Ho" besuchen und machen uns auf den Weg zum Mausoleum.
Onkel Ho ist die Mumie von Ho Chi Minh, Revolutionär und Begründer und Präsident der demokratischen Republik Vietnams.
Immer noch tief verehrt pilgern die Menschen an seinem Leichnam vorbei.
Wir kommen an, Schlangen von Menschen. Eric gibt auf und wir verabreden uns für später.
Es fühlt sich an wie im Phantasieland, nur fehlen hier die Schildchen (ab hier noch 1 Stunde, ab hier noch 30 Minuten)...
Elektronische Schleuse, ich muß meinen Rucksack abgeben, darf nur Kamera und Geldbörse behalten.
Dann gehts in Zweierreihen weiter. Erstaunlicherweise ganz brav und geordnet und zügig. Keine Photos, Hüte abnehmen, züchtige Kleidung. Und rein ins Mausoleum. Eiskammer mit Ehrensoldaten an jeder Ecke. Ebenso am Glassarg.
Von jeder Seite einen Blick drauf werfen, und schon ist man wieder draussen. Interessant die Emotionen der Menschen. Einige weinen.
Eine kleine wächserne Mumie, die dort gegen den eigenen Willen liegt. Er wollte verbrannt werden und die Asche in die 4 Himmelsrichtungen verstreut werden. Er wollte keinen Personenkult.
Hat mir ein bischen leid getan der Arme.

das holländische Meisje. Kappe vergessen, wir improvisieren mit einer Kotztüte aus dem Flieger, die ich seit meiner üblen Erfahrung im Minibus immer mit mir führe.

das holländische Meisje. Kappe vergessen, wir improvisieren mit einer Kotztüte aus dem Flieger, die ich seit meiner üblen Erfahrung im Minibus immer mit mir führe.

rechts weit hinten das Mausoleum.

rechts weit hinten das Mausoleum.

um 2 Ecken des Parks vor dem Mausoleum, siehe Bild vorher

um 2 Ecken des Parks vor dem Mausoleum, siehe Bild vorher

trotz Menschenmengen war ich nach einer halben Stunde wieder draussen

trotz Menschenmengen war ich nach einer halben Stunde wieder draussen

Wir sind auf unserer Hop on hop off Bustour dann auch im Museum für Kriegsgeschichte gewesen.

im Bus gabs übrigens auf dem Oberdeck kostenlose Hüte zum ausleihen

im Bus gabs übrigens auf dem Oberdeck kostenlose Hüte zum ausleihen

Schrottkunst aus Kriegsmaterial

Schrottkunst aus Kriegsmaterial

So haben die Vietnamesen die Kriege geführt

So haben die Vietnamesen die Kriege geführt

nach den Kriegsgrauen erstmal wieder runterschalten mit einem Mangoshake

nach den Kriegsgrauen erstmal wieder runterschalten mit einem Mangoshake

ein paar letzte Impressionen aus Hanoi

ein paar letzte Impressionen aus Hanoi

eine Honda !!

eine Honda !!

das Jahr des Schweins

das Jahr des Schweins

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eine Reise in 6 Kapiteln Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam und schaun'wirmal.
Details:
Aufbruch: 05.11.2018
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 16.04.2019
Reiseziele: Myanmar
Thailand
Laos
Kambodscha
Vietnam
Malaysia
Indonesien
Der Autor
 
Maritta Wulf-Bauer I. berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/91):
anonym 1556982502000
Habe gerade hier gest­öbert. Hochinte­res­sant und viele schöne Bilder. Das nächste Mal kommen wir mit­!
Ganz liebe Grüße, Margit
Karl 1555924862000
Liebe Ma­rit­ta,­
tol­le Reise, toller Bericht, tolle Bilder. Wenn ich mich nach Südos­ta­sien auf­mache, werde ich Deinen Bericht nochmal gründlich dur­chle­sen.­
Vie­len Dank und lG
Karl
ines 1554975342000
nusa penida! bitte! da hab ich mon­dfische gesehen und war in der wasch­maschi­ne (wir­bel­nde strömung) aber es gab auch tauch­gänge mit per­fek­ter strömung am rif­fdach vorbei. 1,5 stunfen glot­zen!!!!!!! grüß die mantas - hab ich da auch gese­hen. 5 oder 6? haha! komm bald wie­der!!!!!!