Seidenstrassenprojekt

Usbekistan-Reisebericht  |  Reisezeit: September 2015  |  von Herbert S.

Xiva, Khiva oder auch Chiwa: Pahlavon Maxmut Mausoleum

Das Pahlavon-Maxmud-Mausoleum aus dem Jahr 1810 ist eines der schönsten Gebäude in der Altstadt von Chiwa. Eine große weit sichtbare Kuppel mit wunderschönen Kacheln ist von zahlreichen Gräbern umgeben.

Pahlavon-Maxmud-Mausoleum

Pahlavon-Maxmud-Mausoleum

In das Pahlavon-Maxmud-Mausoleum kommen auch heute noch Hochzeitspaare und Pilger, um zu beten - außerdem gibt es im Innenhof der Anlage einen heiligen Brunnen, dessen Wasser verjüngende Wirkung haben soll. Außerdem soll er den Paaren anzeigen, welches Geschlecht der Nachwuchs haben wird, wenn sie einen Eimer Wasser aus dem Brunnen schöpfen: ist er halb voll, wird es ein Mädchen; ist er voll wird es ein Junge!

Pahlavon Maxmud (1247-1325) war ein berühmter Dichter, Ringer und ein Krieger, der keine Niederlage kannte. Das Volk nannte ihn >Pahlavon-Ata< - Heldenvater, er galt als der >Pir<, als der geistige Führer und Lehrmeister Chiwas.
Geht man durch den Hof geradeaus, kommt man direkt in das Mausoleum. Will man den Gedenkraum (Ziyoratxona) betreten, muss man sich die Schuhe ausziehen. Links befindet sich der Gurchane mit dem Grab des Pahlavon Maxmud, vor dem in der Regel Gläubige beten.

© Herbert S., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Als der venezianische Kaufmann Marco Polo 1271 nach China aufbrach, lagen mehr als drei mühselige Reisejahre vor ihm, bis er den Hof des Kublai Khan in der Nähe von Peking erreichte. Die uralte, abenteuerliche Verbindung zwischen Orient und Okzident haben wir uns aufgeteilt - hier der zweite Teil.
Details:
Aufbruch: 10.09.2015
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 27.09.2015
Reiseziele: Usbekistan
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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