Seidenstrassenprojekt

Usbekistan-Reisebericht  |  Reisezeit: September 2015  |  von Herbert S.

Buchara - Rundgang II: Magoki-Attori-Moschee

Die Magoki-Attori Moschee ein Beispiel einer Stadtmoschee innerhalb eines Wohnviertels. Die Moschee ist auf dem Platz eines vorislamischen Moh-Tempels errichtet. (die Ausgrabungen die wir passiert haben). Sie liegt etwas vertieft zum Straßenniveau - in mehr als 4 Jahrhundreten scheinen sich die 'kulturellen Ablagerungen' so erhöht zu haben, dass ihre Fassade erst im Zuge von Ausgrabungen der 30er Jahren zutage trat.

Diese ist asymmetrisch: Rechts besitzt sie ein Portal mit einer Nische, die mit rechteckigen Streifen gesäumt ist. Der architektonische Schmuck besteht aus glasierten Ziegeln, die geometrische Muster formen und Fliesen aus geschnitztem Terracotta, die pflanzliche Motive tragen.

Pflanzliche Ornamente sind auch beim Schmuck der Pylone und den Bogennischen verwendet worden. Insgesamt ist die Magoki-Attori Moschee ein herausragendes Beispiel zentralasiatischer Architektur der Karakaniden-Epoche.

© Herbert S., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Als der venezianische Kaufmann Marco Polo 1271 nach China aufbrach, lagen mehr als drei mühselige Reisejahre vor ihm, bis er den Hof des Kublai Khan in der Nähe von Peking erreichte. Die uralte, abenteuerliche Verbindung zwischen Orient und Okzident haben wir uns aufgeteilt - hier der zweite Teil.
Details:
Aufbruch: 10.09.2015
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 27.09.2015
Reiseziele: Usbekistan
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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