Seidenstrassenprojekt

Usbekistan-Reisebericht  |  Reisezeit: September 2015  |  von Herbert S.

Im Jurtencamp

Wir erhalten je Paar eine eigene Jurte, ein Luxus mit dem wir gar nicht gerechnet hatten. (Auf erheblichen Protest von Mitreisender C. - Guide M. die Belegung einer Jurte mit 3 Personen vorgesehen - ändert er dies mit der bemerkung: ich habe gedacht Sie wären ängstlich alleine) Eine Erklärung ergibt sich aus der mangelnden Belegung, die wahrscheinlich durch die Primitiviät zu erklären ist. Wann es (lebensgefährlichen) Strom gibt und wann Abendessen und wo was liegt, erfahren wir nicht bzw. nur auf Nachfrage.

Jurte Nr. 1

Jurte Nr. 1

Ein kleiner Rundgang und dann stehen die Koffer vor unserer Jurte Nr. 1. Ulrike inspiziert die Sauberkeit der Matratzen, in dem sie darauf klopft. Es staubt fürchterlich, also packen wir die Mikrofaserschlafsäcke aus. Vor der Jurte schreibe ich dann in der Abendsonne noch Bordbuch. Dort wird natürlich auch vermerkt, dass die ausgeschriebene SolarDusche nicht existent ist - d.h. es ist ja soooo erfrischend morgens kalt zu duschen.

auch wenn das Bild idyllisch erscheinen mag: an Staublunge wollten wir nicht ersticken und an der Elektroinstallation auch keinen Schlag bekommen

auch wenn das Bild idyllisch erscheinen mag: an Staublunge wollten wir nicht ersticken und an der Elektroinstallation auch keinen Schlag bekommen

Abendessen gibt es um 19.30 Uhr – Salate wie gehabt, Suppe wie gehabt, das Hauptgericht ist Fleisch mit Kartoffeln – aber da unsere Mitreisende C. kollabiert, ist das Hauptgericht mehr oder minder untergegangen. Am Lagerfeuer singt noch jemand ein paar Lieder und wir begeben uns in die Jurte. Nachts um 3.00 Uhr ist der Sternen Himmel wieder wunderschön klar, nachdem gestern Abend eine rabenschwarze Wolke durchgezogen ist.

noch ein paar 'idyllische' Eindrücke vom ersten Rundgang:

Spuren im Sand

Spuren im Sand

© Herbert S., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Als der venezianische Kaufmann Marco Polo 1271 nach China aufbrach, lagen mehr als drei mühselige Reisejahre vor ihm, bis er den Hof des Kublai Khan in der Nähe von Peking erreichte. Die uralte, abenteuerliche Verbindung zwischen Orient und Okzident haben wir uns aufgeteilt - hier der zweite Teil.
Details:
Aufbruch: 10.09.2015
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 27.09.2015
Reiseziele: Usbekistan
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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