Seidenstrassenprojekt

Usbekistan-Reisebericht  |  Reisezeit: September 2015  |  von Herbert S.

Kokand

Danach folgen die Besichtigungen in Kokand. Es ist ein Glück, dass wir die Abfahrt heute morgen vorverlegt haben, denn in Kokand sind diverse Plätze so interessant, das man sie gerne ausführlich besichtigt. (siehe die nächsten Unterkapitel) Und vor allem dauert es nun eh etwas länger, da Feruza sich Zeit nimmt und viel erklärt. Damit ich sie nicht immer für meine Fotos unterbrechen muß, verabreden wir, nach den Erklärungen jeweils eine 'Fotopause', in der ich noch in die diversen Räume zurücklaufen kann.

Mukimi-Grünanlage -

Mukimi-Grünanlage -

Die Stadt Kokand hatte einst eine Schlüssellage am Eingang des Tales. Die Vorgänngerstadt namens Khavakend lag auf der Karawanenstraße von Indien und China und wurde im 13. Jahrhundert von den Mongolen zerstört. Im 18. Jh. wurde Kokand die Hauptstadt des gleichnamigen Chanats. Die größte Macht besaß das Chanat in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als es sich bis in das heutige Kasachstan ausdehnte. In dieser Zeit war Kokand ein wichtiges Handelszentrum und mit mehr als 300 Moscheen der religiöse Mittelpunkt des Ferganatals.
Heute ist die Stadt ist ein Industriezentrum, in dem Dünger, Chemikalien, Maschinen, Textilien und Nahrungsmittel hergestellt werden. Qoʻqon - wie sie auch heißt - ist auch Bildungszentrum mit Instituten, Hochschulen und Gymnasien.

© Herbert S., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Als der venezianische Kaufmann Marco Polo 1271 nach China aufbrach, lagen mehr als drei mühselige Reisejahre vor ihm, bis er den Hof des Kublai Khan in der Nähe von Peking erreichte. Die uralte, abenteuerliche Verbindung zwischen Orient und Okzident haben wir uns aufgeteilt - hier der zweite Teil.
Details:
Aufbruch: 10.09.2015
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 27.09.2015
Reiseziele: Usbekistan
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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