Seidenstrassenprojekt

Usbekistan-Reisebericht  |  Reisezeit: September 2015  |  von Herbert S.

Kokand: Friedhof der Chane

Durch nicht nachvollziehbare kleine Gassen lotsen uns Fahrer und Feruza zu einem kleinen Platz, an dem der Eingang zum sogenannten Friedhof der Khane liegt.
Auf dem Friedhof der Khane fanden neben bedeutenden Bürgern der Stadt auch etliche der Khane von Kokand ihre letzte Ruhestätte. Wir laufen eh immer gerne über Friedhöfe, unsere letzten Eindrücke stammen aus dem Norden Usbekistans - aus der Nachbarschaft von Nukus - mit den Leitern auf den Gräbern .
Wir wollen zwar nicht unbedingt Mausoleen der Khane suchen, laufen aber gerne durch die zum Teil dicht bebaute und weglose Gräberlandschaft.

Am Eingang zum Friedhof bietet eine Frau Massagen an. Auf der Holzbank sitzt ein vollständig bekleideter Mann und wird behandelt. So rechtes Vertrauen habe ich dazu aber nicht, auch wenn Feruza meint, ich sollte es einmal probieren.

die Eingangshalle ist recht schlicht und auf dem Innenhof

die Eingangshalle ist recht schlicht und auf dem Innenhof

stehen einige vermauerte Gräber, wie wir sie schon mehrfach gesehen haben

stehen einige vermauerte Gräber, wie wir sie schon mehrfach gesehen haben

eine kleine Moschee befindet sich ebenso dort

eine kleine Moschee befindet sich ebenso dort

Der Friedhof ist recht gut besucht

eine derartige Totentrage haben wir am Bolo Hauz bereits in einem Begräbniszug gesehen

eine derartige Totentrage haben wir am Bolo Hauz bereits in einem Begräbniszug gesehen

© Herbert S., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Als der venezianische Kaufmann Marco Polo 1271 nach China aufbrach, lagen mehr als drei mühselige Reisejahre vor ihm, bis er den Hof des Kublai Khan in der Nähe von Peking erreichte. Die uralte, abenteuerliche Verbindung zwischen Orient und Okzident haben wir uns aufgeteilt - hier der zweite Teil.
Details:
Aufbruch: 10.09.2015
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 27.09.2015
Reiseziele: Usbekistan
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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