Seidenstrassenprojekt

Usbekistan-Reisebericht  |  Reisezeit: September 2015  |  von Herbert S.

Fergana

Fergana
Fergana (usb. Farg'ona) ist das administrative Zentrum der Region Fergana, die den südlichen Teil des usbekischen Ferganatals umfasst. Sie ist die liberalste der Städte im ansonsten konservativen Ferganatal. Gegründet wurde Fergana 1877 als Neu-Margilan, nur zwölf Kilometer von der Altstadt von Margilan entfernt. Fergana ist eine grüne Stadt mit vielen Parks. 70 Prozent der Bäume sind Platanen.

Nach dem gemütlichen Frühstück im Garten des Asia-Hotels machen wir uns auf den Weg ins Zentrum der wachsenden Stadt Fergana. Das Hotel liegt in der Alisher Novoiy Kolchasi, einem Dichter dem zu Ehren im Park des Rathauses ein Denkmal gesetzt wurde.

Rathaus direkt gegenüber dem Hotel

Rathaus direkt gegenüber dem Hotel

Breite Boulevards mit großen Bauten - darunter auch vereinzelt Plattenbauten - wir passieren zunächst einen Prachtbau, dem man erst von der Seite ansieht, dass es eine Art Stadion ist.

exklusive Läden

exklusive Läden

Plattenbauten

Plattenbauten

Stadion

Stadion

Dahinter liegt der ehemalige Sitz des Kommandanten, heute zum Theater mutiert.

Theater

Theater

Eine breite Fußgängerzone, blumengeschmückt, zieht sich mehr als einen Kilometer lang bis zum lebendigen Marktgeschehen.

Café

Café

gute Idee für einen Abfalleimer

gute Idee für einen Abfalleimer

Eingang zum Park

Eingang zum Park

auch im Park präsent

auch im Park präsent

Direkt daneben liegt ein riesiger Vergnügungspark, in dem wir sowohl nostalgische Kirmesgeräte finden, als auch einfachste Vergnügungsarten, die wir noch nicht kennen. Da heute Feiertag ist, ist der Park voller Menschen und wirkt so besonders attraktiv.

Ahmad al Fargoni - Namensgeber für die Stadt Fergana

Ahmad al Fargoni - Namensgeber für die Stadt Fergana

Zuckerwatte ist ja auch bei uns beliebt

Zuckerwatte ist ja auch bei uns beliebt

so einfach kann Vergnügen sein

so einfach kann Vergnügen sein

für uns ganz neu: Bewegen in der Wasserkugel

für uns ganz neu: Bewegen in der Wasserkugel

der Papa findet das ganz lustig

der Papa findet das ganz lustig

Danach stürzen wir uns in das Marktgeschehen.

Fast alle Händler präsentieren ganz stolz ihre Waren.

hier kann ich den Baumwollhonig probieren - shnmeckt lecker - aber ich finde wenig Unterscheid zu anderen Honigsorten

hier kann ich den Baumwollhonig probieren - shnmeckt lecker - aber ich finde wenig Unterscheid zu anderen Honigsorten

kunstvolle Brote

kunstvolle Brote

meine Frau Ulrike muß wieder mit Einheimischen posieren

meine Frau Ulrike muß wieder mit Einheimischen posieren

am Besen-Verkaufsstand werden die Reisigbesen bereits getestet

am Besen-Verkaufsstand werden die Reisigbesen bereits getestet

Fertigsuppen gibt es auch bei uns

Fertigsuppen gibt es auch bei uns

Gewürze über Gewürze

Gewürze über Gewürze

umfangreiche und langwierige Überlegungen zum Kauf einer Melonme

umfangreiche und langwierige Überlegungen zum Kauf einer Melonme

Wir hatten im Hotel die Check-out-Zeit nach hinten schieben können, so dass wir uns noch etwas frisch machen können und die Koffer zu Ende packen können. Hinter den Markthallen finden wir dann neben dem bereits bekannten auch einen Markt, der den Floridamärkten ähnelt. Doch allmählich haben wir mit dem Urlaub abgeschlossen und werden Lauffauler. Im Park setzen wir uns mehrfach auf eine Bank und beobachten Leute.

an den modernen Bauten sind die Arbeiten nioch archaisch

an den modernen Bauten sind die Arbeiten nioch archaisch

feierliche Hochzeiten sieht man immer wieder und überall

feierliche Hochzeiten sieht man immer wieder und überall

die Auswahl an Hochzeitskleidern ist enorm

die Auswahl an Hochzeitskleidern ist enorm

Als wir ins Hotel zurückkommen, sitzt unsere Feruza schon wieder da, aber der Fahrer verspätet sich etwas. Trotzdem sind wir pünktlich eine Stunde vor Abflug am Flughafen von Fergana, um die 20.30 Uhr Maschine zu besteigen. Sie startet pünktlich und ist nach 35 min bereits in Taschkent gelandet (Ryanair mit kleinen Flughäfen läßt grüßen) So kommt es, dass wir bereits um 22.00 Uhr wieder im Hotel Uzbekistan sind. Dort ist der Teufel los, im riesigen Frühstücksaal wird getanzt zu einer Hochzeit. Wir müssen aber schnell ins Bett, denn nach vier Stunden heißt es schon wieder aufstehen.

© Herbert S., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Als der venezianische Kaufmann Marco Polo 1271 nach China aufbrach, lagen mehr als drei mühselige Reisejahre vor ihm, bis er den Hof des Kublai Khan in der Nähe von Peking erreichte. Die uralte, abenteuerliche Verbindung zwischen Orient und Okzident haben wir uns aufgeteilt - hier der zweite Teil.
Details:
Aufbruch: 10.09.2015
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 27.09.2015
Reiseziele: Usbekistan
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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