Seidenstrassenprojekt

Usbekistan-Reisebericht  |  Reisezeit: September 2015  |  von Herbert S.

ab nach Hause

Um 2.00 Uhr wird zuverlässig geweckt und um 3.00 Uhr steht unser gestriger Fahrer bereits vor dem Eingang. 3.15 Uhr sind wir am Flughafen, den nur Passagiere betreten dürfen. Zunächst Paß- und Flugscheinkontrolle, dann die Koffer durch die Durchleuchtung, natürlich mit Paß- und Flugscheinkontrolle, dann müssen wir den Ausreiseschein ausfüllen, der identisch mit dem Einreiseschein ist, aber offensichtlich nur die geänderte Geldbeträge enthalten muß. Dann Sicherheitskontrolle mit Schuheausziehen, Paßkontrolle und Einsammeln der Registrationsbelege, die in jedem Hotel – meist als Post-it – in den Paß gelegt wurden. Der Beamte nimmt sie und wirft sie weg! Sehr sinnvoll?! Die Zollkontrollbeamten sind nett und füllen den Ausreiseschein mit den geänderten Geldbeträgen selbst aus. Dann sind wir fast fertig.
Am Gate 8 wollen wir dann noch unser restliches Geld verprassen, das ist jedoch insofern schwierig, da die Preise im Dutyfreeshop völlig unakzeptabel überhöht sind und man nur mit Devisen oder Kreditkarte (bis zu 3% Zusatzgebühr) zahlen kann.
Nur am Imbißstand kann man noch mit Sum bezahlen. Dort hat man drei Kassen, eine für Sum, eine für Dollar/Euro udn eine für Kreditkarte - dies kann man sich bei den Preisen offensichtlich auch leisten, denn der Kaffee kostet hier 16000 Sum!!!, d.h. nach offiziellem Kurs etwa 5,30€ im kleinen Pappbecher. Auch die letzten Sum muß ich dann noch zu völlig überhöhten Preisen in Saft umtauschen.
Das Einchecken ist noch einmal besonders usbekisch, wir gehen eine Treppe hinab und steigen in den Shuttlebus, als er voll ist, fährt er los und dreht nach 50 m um 180 Grad, um vor dem vor der Tür stehenden Flugzeug wieder anzuhalten. Wir fliegen natürlich westwärts und erleben daher stundenlang Dämmerung – als erstes erkennbares ist Wolgograd zu sehen. Wir bekommen ein Wasser, und nach Erreichen der Flughöhe, gibt es dann um gegen 7.45 Uhr ‚beef or chicken’ – wir verzichten und nehmen den restlichenTeil als Frühstück.

© Herbert S., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Als der venezianische Kaufmann Marco Polo 1271 nach China aufbrach, lagen mehr als drei mühselige Reisejahre vor ihm, bis er den Hof des Kublai Khan in der Nähe von Peking erreichte. Die uralte, abenteuerliche Verbindung zwischen Orient und Okzident haben wir uns aufgeteilt - hier der zweite Teil.
Details:
Aufbruch: 10.09.2015
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 27.09.2015
Reiseziele: Usbekistan
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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