Seidenstrassenprojekt

Usbekistan-Reisebericht  |  Reisezeit: September 2015  |  von Herbert S.

Xiva, Khiva oder auch Chiwa: am Filmset

Ein Menschenauflauf, Rauch und eine Absperrung! Was ist da los? Ich kämpfe mich bis zum gespannten Seil durch. Dann sehe ich es: ein junger Mann läuft mit einem Eimer durch die Strasse, aus dem es fürchterlich qualmt. Ein Mann führt ein Kamel 5m hin und 5m her, der alte Mann auf dem Pferd wird auch hin und wieder zurückgeführt. Alles liegt im Rauch.

Man dreht wohl eine Filmszene - der Regisseur läuft aufgeregt umher, gibt Anweisungen, alles wieder auf die Plätze...
Dann steigt er auf den ersten Stock der Medrese, beordert Kamera mit Stativ samt Kameramann ebendorthin und die Szene wird erneut gedreht.

Derweil gelingt es mir, den Sicherheitspolizisten zu überzeugen, das ich hinter das Seil treten darf, da ich die Szene so nicht stören kann.

Von der Szene versteht man natürlich nichts, aber die Kostüme und die Ergebnisse der Visagisten und Kostümbildner sind interessant genug, um festgehalten zu werden..

was die Filmkamera aufnimmt, weiß man nicht - in meinem Bild 'stören' zwei weitere Kameramänner und ein Beleuchter!

was die Filmkamera aufnimmt, weiß man nicht - in meinem Bild 'stören' zwei weitere Kameramänner und ein Beleuchter!

© Herbert S., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Als der venezianische Kaufmann Marco Polo 1271 nach China aufbrach, lagen mehr als drei mühselige Reisejahre vor ihm, bis er den Hof des Kublai Khan in der Nähe von Peking erreichte. Die uralte, abenteuerliche Verbindung zwischen Orient und Okzident haben wir uns aufgeteilt - hier der zweite Teil.
Details:
Aufbruch: 10.09.2015
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 27.09.2015
Reiseziele: Usbekistan
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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