In knapp zwei Jahren durch Malaysia, Neuseeland und Australien

Australien-Reisebericht  |  Reisezeit: Oktober 2015 - Juli 2017  |  von Anja & Wolfgang

Northern Territory 3: Teil 5 – von 30.05 bis 07.06.2017 1430km

Ziel: Vom Kings Canyon über die Mereenie Loop zum Larapinta Drive bis nach Hermannsburg, in den Finke Gorge NP zuerst ins Palm Valley, dann zum Boggy Hole und dann Richtung Süden zum Henbury Meteorites Conservation Reserve, vorbei an Stuarts Well, in die Rainbow Valley Conservation Reserve, in die Owen Springs Reserve und dann weiter über Herrmannsburg und der Gosse Bluff Conservation Reserve, zu den Schluchten im Tjoritja (West MacDonnell) NP und schliesslich weiter bis Alice Springs. Richtung Norden, vorbei am Alieron, an Ti Tree, Barrow Creek, Wycliffe Well bis zur Devils Marbles Conservation Reserve.

Wetter: Sonnenschein < 25°, nachts < 10°, teils auch NACHTFROST bei nur noch > - 5°.

Wir fahren auf der Mereenie Loop Road, einer üblen Wellblechschotterpiste nach Norden,

haben dafür gestern noch AUD 5,5 Land-Überquerungspassgebühr bezahlt – und fragen uns heute: Warum eigentlich???, nirgendwo ein Schild, dass diese Strecke gebührenpflichtig ist, keine Schranke, kein Kontrollposten – rein gar nichts. Irgendwie kommen wir uns ausgenommen vor. Wir erreichen den Larapinta Drive, dem wir bis Hermannsburg folgen, bevor wir dann nach Süden zum Palm Valley im Finke Gorge NP abbiegen. Bereits am Anfang dieser 4WD Strecke wird man auf ‚schwierige Wegverhältnisse‘ hingewiesen, darauf, dass die nächsten 18km auch mal 3 Stunden dauern können,

aber heute ist alles relativ gut, der Sand nicht zu tief und trocken, das Flussbett ausgetrocknet,

obwohl das Navi da anderer Meinung zu sein scheint

und das bisschen Rockhopping ist auch nicht zu schwierig.

Drinnen im Palm Valley machen wir eine 8km lange Wanderung, die uns diesen Red Cabbage Palmen näherbringt,

eigentlich ein Überbleibsel, aus der Zeit als Australien noch mit der Antarktis verbunden war, eine absolute botanische Seltenheit, von denen hier in diesem immer feuchten Wüstental noch etwa 10.000 herumstehen, die nächsten Verwandten sind erst viel weiter südlich in der Nähe von Melbourne zu finden. Noch ein paar dieser ebenfalls recht seltenen Cycad Palmen besichtigt

und uns dann auf dem Track durchs Flussbett

bis zum Nachtplatz CP in Finke Gorge NP zurückgeschlängelt.
Hier ganz in der Nähe gibt es noch den Mpaara Walk, eine 6,5km lange Wanderung die uns in 2,5h erst runter zu den Wasserlöchern am Finke River brachte

und uns dann an der ca. 10m höher liegenden Hochwassermarke von 1988 vorbei in diese herrlichen Felsformationen bracht.

Wir fragen uns, wie dieser Baum in den Sandsteinfelsen überhaupt keimen konnte, wachsen, überleben kann,

bewundern weitere Formationen wie diesen Sombrero

und verlassen dann den Park, um kurz hinter Hermannsburg auf die berühmt – berüchtigte 4WD Strecke zum Boggy Hole abzubiegen. Solche Passagen gehören hier zum Standard

knapp 30% Gefälle, mit Reduktion und leichtes Bremsen im erhöhten Standgas kein Problem,

noch ein paar Wasserlöcher und die tiefen Sandpassagen durchquert, denen der Platz seinen Namen verdankt (bog in = festfahren, steckenbleiben)

und wir haben das Boggy Hole erreicht.

Hier kann man Campen, Schwimmen, Tage / Wochen in der Einsamkeit verbringen, aber uns zieht es weiter zum südlichen Parkausgang, auf einer bekanntermaßen recht abenteuerlichen, im 4WD Führer als ‚extrem‘ eingestuften Strecke, mal über abgebrochene Sandpisten,

mal durch steppenartigen Ebenen,

mal durchs trockene Flussbett,

mal lustig Flussufer-auf und -ab

und am Schluss noch durch eine heute fast ausgetrocknete Furt

bis wir dann das südliche Ende des Finke Gorge NP erreichen. Ab hier fahren wir auf einer relativ einfachen Sandpiste

noch bis zu einem SP ca. 10km südlich vom NP.

Erholungspause, Morgen ist auch noch (schon wieder??) ein (Fahr-)Tag.
Weiter geht der Weg Richtung Süden,

vorbei an dieser Herde wilder Kamele,

die sich durch unsere Anwesenheit leicht gestört fühlen, uns erst kritisch begutachten und dann die Flucht ergreifen. Durch solche Pisten auf rotem Sand

geht es bis zur Giles Road und auf dieser dann Richtung Osten bis wir die Abzweigung zur Henbury Meteorites Conservation Reserve finden. Hier stürzte vor 4.700Jahren ein Meteorit Richtung Erde, zerbrach in der Atmosphäre in 12 Teile und entsprechend viele größere und kleinere Krater sind hier immer noch zu sehen.

Das größte geborgene Bruchstück, ein 46,5kg schwerer Nickel-Klumpen ist angeblich in Alice Springs im Museum ausgestellt – wir werden das bei Gelegenheit nachprüfen. Wir erreichen den Stuart Hwy, biegen nun Richtung Norden ab, machen im Roadhouse von Stuarts Well eine kurze Tank- und Lunchpause,

bevor wir ein Stückchen weiter der Nebenstrecke, einer fürchterlicheren Wellblechrüttelpiste, zur Rainbow Valley Conservation Reserve folgen. Hier bunte,

schön verwitterte Sandsteinfelsen wie der Mushroom Rock,

sieht doch fast wie ein Pilz aus und dazu noch eine riesige Claypan,

eine Tonpfanne, in der sich, so es mal regnet, das Wasser sammelt. Nach 3km Wanderwegen haben wir das ganze abgelaufen, es ist irgendwie noch zu früh zum ‚Stehen bleiben‘, also die 20+km zurückgerüttelt auf den Stuart Hwy, nochmals ein Stückchen Richtung Norden und dann auf den 4WD Track zu den Owen Springs abgebogen. Nach erreichen der Lawrence Gorge bleiben wir dort einfach auf dem CP Gelände, geniessen das Abendrot und schmieden Pläne für die nächsten Tage.
Die sternenklaren Nächte sind ja schon was tolles, nur, dass so kurz vor dem Wendekreis des Steinbocks, der Grenze zu den Tropen die Nachttemperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, letzte Nacht hatten wir bereits – 4,5° (richtig: MINUS Temperaturen), das haben wir nicht erwartet.
In der Morgensonne tauen wir langsam wieder auf, wärmen uns am Kaffe und fahren dann kreuz und quer über das Flussbett,

vorbei an der Owen Springs Homestaed Historic Site,

der ersten Homestead in Central Australia, 1877 gegründet und bis 1950 in Betrieb / bewohnt, bis dann weiter oben am Fluss eine modernere, schönere Anlage gebaut wurde, die heute als Station für die NP Ranger dient und von der bis heute noch einige solcher Blechhütten stehengeblieben sind,

einst Unterkünfte für die Aboriginals, die hier als Hirten und Treiber arbeiteten. Vorbei an Hermannsburg, mittlerweile ausschliesslich von traditionellen Landeigentümern bewohnt,

die einstige Missionsstation in ein Freiluftmuseum (‚Historic Precinct‘ genannt) umfunktioniert (E=AUD 11),

welches aber, genauso wenig wie die darin untergebrachten ‚Galerien‘ bei uns keine Begeisterungsstürme hervorrufen konnte.

Wir erreichen die Gosse Bluff Conservation Reserve, ein riesiger Krater mit gut 5km Durchmesser,

entstanden vor 140 Mio Jahren durch den Einschlag eines ca. 600kg schweren Kometen, heute zwar ein NP, aber im Besitz der ‚traditionellen Landeigentümer‘, von denen zum Heiligtum erklärt, so dass die Besichtigungsrunde hier bereits nach knapp 1km Fussmarsch zu Ende ist. Vom Tylers Pass Lookout nochmals ein Blick aus der Ferne auf diesen gigantischen Krater,

bevor wir den West MacDonnell NP erreichen. Eine gut 150km lange Bergkette, entstanden als vor 400+Mio Jahren ein Meeresboden bis zu 10.000m hoch, so hoch wie der Himalaya, aufgefaltet wurde, aber im Lauf der Jahrmillionen ist dieses ganze Gebirge aus Sedimentgestein verwittert, die Reste sind maximal noch gute 1300m hoch und werden immer wieder von steilen, engen Schluchten durchbrochen, denen wir in den nächsten paar Tagen unsere ganze Aufmerksamkeit widmen wollen. Erstes Ziel dort, die Redbank Gorge wo man nach 2km Wanderung über Stock und Stein, immer das Flussbett entlang an diesem Wasserloch steht.

Selbst im Sommer soll das Wasser hier ‚sehr erfrischend‘ sein, Besuchern die noch weiter in die Schlucht vordringen wollen wird offiziell empfohlen, das Wasserloch auf Luftmatratze o. ä. zu überqueren. Jetzt im Spätherbst, bei Temperaturen von +/- 20° ist an solchen Wasserspiele nicht zu denken. Wir drehen um, gehen den Weg wieder zurück, fahren noch am Mt. Sonder Lookout vorbei, werfen einen Blick auf einen der höchsten Berge in den NT

und noch ein letzter Blick runter auf den Finke River,

an dessen Ufer wir uns dann auf dem SP Finke 2-Mile Bush Camp in West MacDonnell NP nieder lassen. Heute Nacht hatten wir schon wieder so einen ungebetener Besucher im Auto, wollte sich wohl aufwärmen, haben wir drinnen OHNE Heizung doch noch stolze 8°, während draussen die Nadel um den Nullpunkt schwankt – falsch gedacht, nicht mit uns, hier wird mit Schwarzfahrern nur noch ‚kurzer Prozess‘ gemacht.

Mäuselos fahren wir weiter zum Glen Helen Resort, eigentlich mehr ein Roadhouse mit CP

und besichtigen dort die dicht nebenan gelegene Glen Helen Gorge,

eine schöne Schlucht, die von einem Wasserloch bewacht wird, aber nur im Sommer besichtigt werden kann, derzeit ist das (bei Wasser 12°, Luft um die 20°) zum Durchschwimmen einfach zu kalt.
Weiter geht es zur Omiston Gorge mit ihrem schönen Schwimm / Wasserloch, 2010 im Januar für uns ein wahrer Badespass, heute zu kalt um nur die Zehen einzutauchen, daher heute nur dieser sehnsuchtsvolle Blick von droben, vom Lookout,

wir wandern auf dem Gum Walk einmal ‚aussenrum‘,

kommen so bis zum derzeitige Ende der Schlucht, ab hier ginge es nur noch durchs Wasser weiter

und werfen dann einen Blick von unten auf den Lookout, da droben auf dem Felsensporn.

Noch ein paar seltsame Vögel, dieser beobachtet uns vom Felsen unterhalb des Lookouts

und der meint, er müsste neben uns her hüpfen.

Obwohl im Picknick Gelände hier zahlreiche Gasgrill bereitstehen, betrachten wir ihn doch noch als zu mager um uns als Mittagessen dienen zu können, wir greifen auf unsere Vorräte zurück und ziehen dann weiter zu den Ochre Pits,

Ocker Felsen, die von den traditionellen Landbewohnern seit jahrzehntausenden zur Farbstoffgewinnung benutzt werden. Wir dürfen ausnahmsweise mal ganz nahe an die Felsen rangehen, nur das abschaben des Ockers ist uns bei Strafe (AUD 5.000) verboten.
Das nächste Highlight, der Serpentine Chalet Dam,

ein Wasserreservoir droben am Berg, das nach 15min 4WD Fahrt und weiteren 90min H/R Wanderung erreicht wird und einst zur Versorgung des Serpentine Chalet, einst in den 50ern und 60ern ein Roadhouse, diente. Seit 1969 ist dieses Unternehmen geschlossen, nur noch die Fundamente, die Bodenplatten sind noch als Ruinen sichtbar.
Ein paar km weiter dann noch die Serpentine Gorge, wieder so eine von einem Wasserloch geschützte Schlucht,

die aber überhaupt nicht betreten werden kann / darf, da im Wasserloch ‚Schwimmen verboten‘ angesagt ist. Alleine vom Lookout, der das Prädikat ‚einer der atemberaubendsten Lookouts in Central Australia‘ trägt, sind Einblicke in die Schlucht

und Ausblicke aufs weite Umland möglich.

Wir fahren ein paar km zurück und lassen uns für heute Nacht auf dem SP Serpentine Chalet Bush Camp nieder.
Unsere nächstes Wasserloch am Wegesrand, Ellery Creek Big Hole,

diesmal wieder ein Schwimmloch mit angeschlossenem CP (AUD 5pP/N) und Picknickgelände. Selbst ein ca. 3km langer Wanderweg immer schön dem trockenen Bachbett entlang wird angeboten, wir verzichten dankend und fahren weiter zur Standley Chasm, der engsten Schlucht hier in der Gegend, eine gut Schulterbreite Schlucht, am schönsten zu besichtigen, wenn zur Mittagszeit die Sonne senkrecht darüber steht, den Boden der Schlucht beleuchtet. Leider befindet sich diese Schlucht in einem Gebiet, das den Traditionellen Landbesitzern gehört und die wollen natürlich ihre Scheibe vom Touristenkuchen haben. 2010 haben wir schon AUD 8pP Landbetretungs- und Schluchtbewunderungsgebühr bezahlt, heute soll die gut 600m lange Wanderung bereits AUD 12 pP kosten -

obwohl die ganze Gegend wie Parkplatz, Kassenhütte, Kiosk, Wege immer noch genau so ungepflegt aussieht wie vor 7 Jahren. Wir verzichten und werden stattdessen für unsere Leser nach Rückkehr ein paar Bilder von unserem letzten Besuch einstellen.
BILD aus 2010 FOLGT.
Wir erreichen die Simpson Gap,

die für uns die letzte, von Alice Springs aus gesehen die erste dieser Schluchten im West MacDonnell NP. Auch hier verhindert wieder ein Wasserloch den Durchgang

und auch der in der Nähe angebotene 1,8km lange Wanderweg auf einen kleinen Hügel bietet nicht die tollsten Ausblicke. Kurz vor Alice Springs, in Erinnerung an den Begründer des Flying Doctor Services noch Flynn’s Grab,

dann im Araluen Cultural Precinct, einem Kunst- und Museumspark diese Public Sculpture

und das Central Australia Museum (AUD 15pP), in dem bei Bedarf Überreste von Meteoren besichtigt werden können. Für uns jedoch viel wichtiger, wir können zum ersten mal seit Pt. Augusta wieder richtig einkaufen, frisches Fleisch, frisches Gemüse zu normalen Preisen erwerben, selbst das Tanken wird wieder erschwinglich, nur die ganzen (offensichtlich vergeblichen) Regelungen zum Versuch der Eindämmung der Alkoholsucht unter den Traditionellen Landbewohnern treiben teils schon seltsame Blüten. Wir verbringen die Nacht südlich des Ortes auf dem SP Alice Springs Free Camp, -
bevor wir uns am nächsten Morgen erneut in den Trubel dieser Outbackgrossstadt mit doch 25.000+ Ew. stürzen. Heute werden zuerst beim Reifenhändler die Räder gewuchtet und ausgekreuzt – dies wird hier nach Kauf von 4 Neureifen bei dieser Händlerkette landesweit alle 10.000km als kostenloser Service erledigt und dann verbringen wir den Rest des Tages im Internet, Reisebericht veröffentlichen, Mails beantworten, ein paar vorzeitige Geburtstagsgrüße verschicken, denn für die nächsten 8 Tage werden wir wieder kommunikationslos im Busch verschwinden. Nochmals eine Nacht auf dem SP Alice Springs Free Camp –
und dann geht es weiter auf dem Stuart Hwy Richtung Norden, am Anzac Hill Lookout vorbei,

der einen schönen Rundum-Überblick auf Alice Springs bietet,

vorbei an der Telegraph Station Historical Reserve, in der für die Besichtigung der Überreste der alten Telegraphenstation AUD 11,75 verlangt werden

und dann immer weiter auf dem Stuart Hwy Richtung Norden. Dieser Steinhaufen markiert den höchsten Punkt auf der Strecke zwischen Adelaide und Darwin

und hier überqueren wir den Wendekreis des Steinbocks,

wir sind bei ca. 22° im Schatten wieder einmal zurück in den Tropen. Stolz blickt der Alieron,

ein alter Krieger von seinem Hügel runter auf den Highway, während drunten auf Strasseniveau diese Frauenskulptur von Echsen bewacht wird.

So ganz haben wir den Sinn hier nicht verstanden und auch das angeschlossenen Roadhouse wirkt für uns genauso wenig einladend wie das nächste in Ti Tree. In Barrow Creek können die Gebäude der alten Telegraphenstation,

eine von einstmals elf Stationen auf der Strecke von Darwin nach Adelaide kostenlos!!! besichtigt werden. Die absolut sehenswerte Roadhouse-Busch-Bar nebenan ein sehr beliebter Anlaufpunkt bei den Durchreisenden, die neben signierten Geldscheinen

so ziemlich alles an Memorabilien hier hinterlassen, die irgendwie vorstellbar sind. Noch schnell den Sonnenuntergang genossen,

mit ein paar ‚Dunklen’ den Strassenstaub der letzten 300km hinuntergespült, bevor wir uns vom Wirt verabschieden

und uns auf dem nahegelegenen SP Barrow Creek niederlassen.
In Wycliffe Well, einem Roadhouse mit der preisgünstigsten Tankstellen weit und breit auf dem Stuart Hwy (Diesel heute AUD 1,28/l sonst bis zu AUD 2/l) wird nochmals randvoll getankt, bevor wir uns dem eigentlichen Kuriosum hier widmen. Irgendwie hat es dieses Roadhouse geschafft, sich zum UFO Zentrum Australiens zu entwickeln,

alles dreht sich hier um die kleinen grünen Männchen, die so viele hier schon gesehen haben wollen

und dennoch den Beweis dafür schuldig geblieben sind – aber was nicht ist, kann ja immer noch kommen,… Vorbei an Wauchope, einem weiteren, gesichtslosen Roadhouse mit ‚normalen Dieselpreisen von knapp AUD 1,80/l erreichen wir Karlu Karlu, die Devils Marbles Conservation Reserve. Hier ist ein riesiger Granithügel im Laufe der Jahrzehntausende immer weiter so verwittert, dass dabei mal riesige,

mal etwas kleinere Granitkugeln entstanden sind, die Murmeln des Teufels.

Wird zu heftig gemurmelt brechen sie auch mal auseinander

und bilden dann auch mal solche Kunstwerke, die sehr an diese keltische Gräber (Dolmen??) erinnern.

Auf dem angeschlossenen NP CP (AUD 3,3pP) entdecken wir noch diesen tollen aus Wellblech gebastelten Wohnanhänger,

was da unser TÜV wohl dazu sagen würde???. Wir sind wieder mal an einem Wendepunkt angekommen, unser weiterer Weg Richtung Süden führt uns nun über Offroad Strecken zurück nach Alice Springs, aber davon mehr im nächsten Kapitel.

© Anja & Wolfgang, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nachdem wir die letzten 2 Jahre auf dem amerikanischen Kontinent verbracht haben, zieht es uns diesmal wieder gegen Osten. In den nächsten 22 Monaten wollen wir Malaysia, Neuseeland und Australien erkunden.
Details:
Aufbruch: 15.10.2015
Dauer: 21 Monate
Heimkehr: 22.07.2017
Reiseziele: Malaysia
Singapur
Neuseeland
Australien
Der Autor
 
Anja & Wolfgang berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.