Träume Wirklichkeit werden lassen...

Neuseeland-Reisebericht  |  Reisezeit: September 2007 - Juni 2009  |  von Melanie Kasüske

Land der langen Wolke - Neuseeland: Raglan - a relaxing weekend - FAST

Freitag (08.02.) sollte es losgehen.
Urspruenglich wollten bloss Katja, Clemens und ich, die ueblichen Verdaechtigen nach Raglan fahren und einfach nur ausspannen und ein wenig Sport machen, aber da hatten wir die Rechnung ohne die anderen bei Clemens im Hostel gemacht. Letztendlich sollten wir 7 Leute aus 5 Nationen sein die mitfahren.

Unser Abfahrtszeit sollte 17.30Uhr spaetenstens sein, aber im Laufe des Tages bekam ich immer mehr SMS von Clemens, der immer wieder die Zeit nach hinten verschob.
Letztendlich geholt hat er uns um 18.40Uhr und wir sollten wieder erfahren wie Autos einem einen Strich durch die Rechnung machen koennen.

Wir fuhren hoch zum Hostel wo alle waren ausser Simon (USA), der noch auf der Arbeit war. (oder so)
Auf jedenfall machten wir aus, dass Clemens, Katja, Trisha (Suedkorea) und ich in Clemens Auto nach Raglan vorfahren und Keith (Irland), Janet (England) und Simon spaeter nachkommen.
Aber pustekuchen, das Auto von Keith sprang nicht an.
Somit machten sich Katja, Clemens und ich auf den Weg ein Starterkabel zu besorgen. Gesagt getan sprang sein Auto auch an und wir fuhren alle los.

Keine 20min spaeter klingelt Clemens' Handy... Keith, der mitteilt, dass sein Auto komplett im Arsch ist und sie alle nicht mehr kommen wurden. Schade drum.

Da wir auch recht spaet waren riefen wir das Hostel an, dass es spaeter wird und sie gaben uns den Code fuer die Frontdoor und sagten sie wuerden uns eine Wegbeschreibung zu unseren Zimmern malen, weil die Rezeption nicht mehr geoeffnet hatte zu der Zeit als wir ankommen sollten.

War echt lieb gemacht, aber bei einem hostel mit 94% positiven Bewertungen soll man ja auch nichts sagen koennen.

Wir kamen gegen 22Uhr an und belegten erstmal das Zimmer. Katja, Clemens und ich in einem 7ner Dorm und Trisha in nem 3er Dorm. Sehr schoen.

In unserem Dorm trafen wir noch auf eine Schweizerin die dasselbe Buch las wie ich (Mum, die Rede ist von Glennkill.. hab allein in dem Hostel 3 Maedels gesehen die das auch lesen grade lol) und die riesig froh war, dass wir dawaren und sie direkt fragten ob sie nicht mit was trinken kommen woellte.
Erstmal war es allerdings recht schwer was zu finden,w as noch offen hatte in dem kleinen Doerfchen Raglan. Letztendlich fanden wir uns in einer Hotelbar mit Livemusik wieder und tranken aber nur ein Glaeschen bevor wir ins Bettchen maschierten.

Am naechsten Morgen schliefen wir erstmal relaxed aus, fruehstueckten und fragten an der Rezeption ob die free kayaks denn noch da waeren. Wir hatten Glueck und somit gabs fuer uns einem Kajakfahren for free.
Wir 4 fuhren los, drehten aber nach 10min wieder um, da Trisha Panik hatte. Sie blieb somit zurueck und Katja, Clemens und ich fuhren alleine wieder raus.
Es war soooo schoen. Wir sind ca. 2 1\2 stunden durch den Meeresarm gerudert, haben wunderschoene Plaetzchen gesehen und versucht den armen Clemens ins Wasser zu schmeissen, was wir aber aufgeben mussten, weil der Bloedi doch tatsaechlich sein Handy in der Hostentasche hatte.
Aber wenn wir zurueck sein wuerden, das schwoerten wir uns, da wuerde er ins wasser fallen.
Okay, wir waren zurueck, wir zogen unsere Klamotten aus (also bis auf die Badesachen) und Katja und ich landeten schneller im wasser als dass wir auch Clemens nur angreiffen konnten... grr... also waren wir an der Reihe. Wir haengten uns foermlich an Clemens ran, traten ihm in die Kniekehlen und ins Steissbein aber nichts passierte, er lieb stehen und Katja und ich landeten schon wieder im Wasser... rofl... einfach zu stark der Mann.

Zurueck im Hostel ging Clemens direkt mal wieder los eine Maennerhandtasche (12pack) kaufen, wir setzten uns auf den Balkon von unserem Zimmer, tranken und quatschen gemuetlich.
Dann kamen auch Janet und Simon an, die sich ein Auto gemietet hatten um noch nachzukommen (Keith wollte nicht mehr weil er schon viel fuer seine Reperatur am Auto bezahlen muss).

Am Nachmittag trennten sich dann unsere Wege. Janet und Simon gingen surfen, Katja und Trisha gingen zum Strand Drachen steigen lassen und Clemens und ich mieteten die Free-Mountainbikes.
Nunja, Mountainbikes konnte man das nicht nennen, eher veraltete Fahrraeder wo man froh war, dass der Rahmen wenigstens noch hielt.
Nichtsdestotrotz fuhren wir los einfach auf gut glueck. Mich hatte das Glueck allerdings 2fach verlassen. Erstens ging nur meine Vorderbremse und die auch nur beschraenkt (bergrunter hatte ich keine chance) und zweitens konnte ich nur zwischen 3 gaengen schalten... diese waren fuer Bergauf zu schwer und fuer bergrunter zu leicht.
Somit musste der arme Clemi immer auf mich warten. Was er aber auch anstandslos machte, was ich echt mal nett fand.
Nachdem wir auch noch am Wasser einen kurzen Quatschstop machten ging es zurueck zum Supergenialenhostel wo wir uns auf den Balon setzten, quatschten und auf die anderen warteten.

Clemens und Katja beim ersten Mittagsbier

Clemens und Katja beim ersten Mittagsbier

da sind wir mit den Kajaks drunter und Clemens und ich waehrend dem Fahrradfahren zu Fuss drueber

da sind wir mit den Kajaks drunter und Clemens und ich waehrend dem Fahrradfahren zu Fuss drueber

Ein Teil von Raglan bei Ebbe

Ein Teil von Raglan bei Ebbe

Abends machten wir ein BBQ, alle zusammen. Wirklich schoen. Grosse fettige Burger *mjamm* Es war eine gemuetliche Truppe an einem viel zu kleinen Tisch

Multikulti-kitchen: Janet (England), Katja (Germany), Simon (USA) und Trisha (Suedkorea)

Multikulti-kitchen: Janet (England), Katja (Germany), Simon (USA) und Trisha (Suedkorea)

Trisha und Clemi mit kleinen Bierflaschen

Trisha und Clemi mit kleinen Bierflaschen

Girlsround. Katja, Janet und Trisha

Girlsround. Katja, Janet und Trisha

Der Angriff des Clemens-Killer-Burgers

Der Angriff des Clemens-Killer-Burgers

Katja geniesst das Leben...

Katja geniesst das Leben...

... ich auch

... ich auch

Der Abend wurde spaeter, das Bier floss in Mengen und dann fingen wir an Saufspielchen zu spielen. Wikrlich sehr lustig und mit einer Menge Diskussionen verbunden.
Katja sah mir am Anfang immer an, wenn ich gelogen hatte, aber als ich rausfand woran sie es erkannte machte ich ihreinen Strich durch die Rechnung.
Leider glaube ich Simon immer viel zu wenig und musste glaub ich mit am meisten trinken.
Was solls, besoffen war ich nicht.
Katja ging als erstes ins Bett, bzw wollte als erstes in Bett, aber Simon machte ihr nen Strich durch die Rechnung als er hochkam und noch mit ihr quatsche.
Wir anderen redeten downstairs weiter und aergerten den armen Clemi noch ein wenig.

Saufspielchen mit Katja, Clemens, Trisha, Janet und Simon

Saufspielchen mit Katja, Clemens, Trisha, Janet und Simon

I don't lie, belive me, I have a pair of 6!!!

I don't lie, belive me, I have a pair of 6!!!

"51 just as I say" (HeXe darf gleich raten, welches SPiel das ist, das kennt sie naemlich auch und das haben wir auch schon zusammen gespielt)

"51 just as I say" (HeXe darf gleich raten, welches SPiel das ist, das kennt sie naemlich auch und das haben wir auch schon zusammen gespielt)

die schlechteste Luegnerin... Janet

die schlechteste Luegnerin... Janet

Clemens discussing with Katja

Clemens discussing with Katja

Trish does not trust Clemens "REALLY???"...

Trish does not trust Clemens "REALLY???"...

..."well - maybe"

..."well - maybe"

grrr der wegen dem ich immer trinken musste... Simon

grrr der wegen dem ich immer trinken musste... Simon

Am naechsten Morgen machten sich Simon und Janet wieder auf surfen zu gehen waehrend Clemens, Katja, Trisha und ich uns Kajaks mieteten.
Diesmal kam Trisha wirklich gut mit, aber unser Problem war ein anderes. Die Flut kam grade rein und an manchen Stellen war das Wasser zu niedrig, so dass wir die Kajaks tragen mussten.
Noch dazu war der Rueckweg sehr sehr erschwerlich da wir gegen die sehr starke Stroemung ankommen mussten.
Trisha war das zuviel und sie wollte zum hostel zurueck. Somit brachten wir sie zurueck, wollten nochmal los, aber leider warteten schon die naechsten auf die Kajaks. Was solls, that's live.

Somit gingen wir noch auf einen Creative Market (eher ein Hippie markt) der ganz schoen war und danach noch ins Raglan Museum, wo echt superviele alte Sachen aufbewahrt wurden.

Auf dem Weg nach Hause stoppten wir an den Bridal Veil waterfalls, leider auch im Regen, aber trotzdem recht schoen anzusehen. Eigentlich kann man dort auch schwimmen gehen, aber wir waren schon genug nass von oben.

ich, Trisha und Katja bei den Waterfalls

ich, Trisha und Katja bei den Waterfalls

Bridal Veil waterfalls

Bridal Veil waterfalls

In Auckland zurueck liessen wir den Abend in einem feinen amerikanischen Restaurant ausklingen...

Trisha und Katja in einem amerikanischen Restaurant

Trisha und Katja in einem amerikanischen Restaurant

Das naechste Wochenende in 3 Wochen ist schon geplant nach Thames, worauf ich mich schon sehr sehr freue. Mal sehen wie es wird!

Und eine kurze Anmerkung noch: Katja schreibt auch hier bei umdiewelt.de ... sucht bei Autoren einfach mal nach Katja Konow und stattet ihr einen kleinen Besuch ab.

© Melanie Kasüske, 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eine Entdeckung besteht darin, etwas zu sehen, was jeder gesehen hat und sich dabei etwas zu denken, was noch niemand gedacht hat. Singapur - Australien - Neuseeland - Suedostasien
Details:
Aufbruch: 25.09.2007
Dauer: 20 Monate
Heimkehr: 07.06.2009
Reiseziele: Singapur
Australien
Neuseeland
Malaysia
Thailand
Der Autor
 
Melanie Kasüske berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
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