Costa Rica 2018

Costa Rica-Reisebericht  |  Reisezeit: November / Dezember 2018  |  von Susanne S.

Tilaran am Lago Arenal und Monteverde

24./25.11.2018 - Ein Reisetag. Beim Aufstehen und den paar Schritten zum Bus spürten wir alle Knochen. Unsere Beine sagten deutlich, dass sie Pause brauchen würden.
Der Bus von San Gerardo nach San Isidro kostet 1500 CRC und schuckelt den Berg etwa 1,5 Stunden hinunter. Man muss dann die Busstation wechseln und zur Calle 5 laufen. Aber das sind nur ein paar Meter. Nach San José kostet der Bus dann 3800 CRC und braucht rund 3,5 Stunden.
In San José angekommen muss man von der Busstation Avenieda 18/20 Ecke Calle 5 einen ordentlich Fußmarsch hinlegen, um zur Busstation für Busse nach Tilaran zu kommen, die in einem ziemlich unangenehmen Stadtviertel liegt (Calle 24 zwischen Avenieda 5 und Transerval 20). Es läuft sich am Shoppingwochenende nicht besonders toll durch die Stadt, aber da wir den Bus eh verpasst hatten nahmen wir die 4 km bei Affenhitze auf uns.
Der Bus nach Tilaran kostet dann noch mal 4800 CRC und dauert noch mal 4 Stunden. Unser Hotel hatten wir online gebucht und uns dann für 3000 CRC außerhalb des Ortes bringen lassen.
Auf uns wartete ein privates Anwesen „Hostel La Tejona“ mit Laurena und Guidermo, sowie eine Rasselbande Hunde. Dackel, Dackelwelpen, eine alte Doggen-Lady und riesige Mischlinge sowie 2 Katzen. Und alle suchten Schmuseeinheiten. Nein... nur die Tiere!
Was für ein Haus, was für ein tolles großes Zimmer, ein schönes Bad und endlich mal richtig ergiebiges heißes Wasser. Definitiv etwas zum Wohlfühlen und endlich schliefen wir mal tief und fest.

26.11.18
Hausgemachtes Frühstück. Typisches Gallo Pinto (Reis und Kidneybohnen), frisches Obst, Rührei vom eigenen Hof, Toast, Orangensaft und richtig guter Kaffee. Ich war im Himmel. Und wie immer die Hunde, die Kontakt und Streicheleinheiten suchen. Am Laguna Arenal haben wir nicht wirklich einen nutzbaren „Strandabschitt“ gefunden. In der Ferne konnte man Windsurfer sehen. Der Wind ist hier wirklich fantastisch.

Vermutlich sind wir einfach in die falsche Richtung gelaufen. Aber die Aussichten sind trotzdem sehr schön, das Wasser blau, die Weiden leuchtend grün. Es ist ruhig hier und alle winken und grüßen. Wirklich ein Ort zum Wohlfühlen.
Abends haben uns Laurena und Guidermo die Pferde gezeigt und wir saßen bei Sonnenuntergang und danach noch lange zusammen und haben geplaudert. Laurena hat in den USA gearbeitet, spricht hervorragendes Englisch und so war alles ein lustiges Durcheinander an Sprachen. Spanisch, Englisch, Deutsch. Interessant, dass unser Steuer- und Sozialsystem ziemlich ähnlich ist.
Für den kommenden Tag hatten wir uns dann doch noch den Tagesausflug nach Monteverde vorgenommen. Es gibt einen Bus um 4 Uhr und um 9.30 Uhr (Kosten 1300 CRC und Dauer über 2 Stunden). Der größte Teil der Strecke ist leider nur Schotterpiste. Es ist kurvig und bergig, zusätzlich wird alle paar Meter angehalten, damit Fahrgäste ein-und aussteigen können. Nett für die Leute, nervig für die Fahrgäste.
Man sieht sofort, dass Monteverde voll touristisch ist. Werbeplakate, Touristen, Shops, Restaurants.
In Monteverde fahren dann zum Nationalpark alle 2 Stunden Busse, die etwa 7 km überbrücken. Deshalb bleibt meistens nur das Taxi (6000 CRC).
Eintrittspreis hat es in sich. 22 USD / 13000 CRC. Sportlich, dafür dass der Skywalk dann noch mal 40 USD extra kosten würde.
Also für Leute, die den NP Chirripó ausgelassen haben oder für diesen nicht fit genug sind, sicher ein schöner Park, der einen ein paar Ausblicke und ein Regenwaldfeeling bietet. Für uns war es eher ziemlich öde.
Der Bus vom Park zum Ort kostet 700 CRC und fuhr um 14.00 Uhr. Der letzte Bus nach Tilaran fährt 16.00 Uhr.
An der Busstation ist ein Kaffeeladen, der einen grandiosen Cappuccino anbietet. Die Souvenirshops usw. sind wahnsinnig teuer.
Der Busfahrer zurück fuhr seinen eigenen Bus und entsprechend vorsichtig. Also quälend langsam. Dafür kamen wir noch mit einem jungen Studenten ins Gespräch und ich hatte für das Abendessen, dass wir im Restaurant gegenüber unseres Hotels einnahmen, so richtig Hunger. Wir trafen Theo, einen der Hunde, der ausgebüchst war und mit jungen Leuten eine Party an der Bar feierte. Für uns gab es typische Ceviche. Eine kalte und saure Fischsuppe mit richtig viel Fisch.

Wer ein Grundstück am Meer sucht (Playa Hermosa), der kann sich melden. Laurena und Guidermo haben da einen unbebauten Ort, den sie gerne verkaufen möchten.
Ansonsten möchte ich noch mal wärmstens diese wunderbare Unterkunft empfehlen. Sehr schön und familiär. Sehr hilfsbereit und einfach freundlich.

27.11.18
Es geht nach Liberia. Zu Fuß zum Bus (3km) und für 1300 CRC um 8.30 Uhr nach Canás. Dort fährt um 10.00 Uhr der Bus nach Liberia (1500 CRC).
Zum ersten Mal haben wir keinen Sitzplatz. Es ist auszuhalten. Der Wind pfeift einem durch die Haare. Gut so, denn es ist warm.
In Liberia zur CarRentalStation Downtown. Naja-meint dann, dass wir 1 km vom Flughafen sind. They kidding.
Dann mit eigenem Auto zum Playa Coco

Monteverde

Monteverde

© Susanne S., 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Rundreise Costa Rica
Details:
Aufbruch: 16.11.2018
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 16.12.2018
Reiseziele: Costa Rica
Panama
Der Autor
 
Susanne S. berichtet seit 3 Jahren auf umdiewelt.