Rundreise durch Costa Rica -Viva la pura vida!

Costa Rica-Reisebericht  |  Reisezeit: Februar / März 2017  |  von Tina Hellmuth

Tortuguero Nationalpark

Tortuguero Nationalpark

Tortuguero Nationalpark

Fahrt nach La Pavona

Fahrt nach La Pavona

Am nächsten Morgen geht es dann weiter zu dem paradiesischen Nationalpark Tortuguero an der Karibikküste. Bereits die Fahrt in Richtung des Parks ist
spektakulär - vorbei an Aussichtspunkten hoch über dem Dschungel, Bananenplantagen, lachend das Auto verfluchend über Schotterpisten und überall, soweit das Auge reicht: grün, grün, grün - einfach alles ist saftig grün. Wir verlieben uns schon heute so sehr in Costa Rica, dass ich mir am liebsten ganz dick "pura vida" auf die Stirn tätowieren lassen würde

Unser Navi-Ziel ist übrigens nicht der Nationalpark direkt, denn dieser ist, wie wundervoll, lediglich mit Booten befahrbar, sondern die Rancho La Suerte in La
Pavona. Dort können wir unseren Wagen auf dem Parkplatz stehen lassen und mit einem Kanu zu unserer Unterkunft im gleichnamigen Dorf Tortuguero tuckern. In dem kleinen Ort selbst gibt es ebenfalls keine Straßen, Autos usw. - wie sollten die auch dort hinkommen. Ist das Wasser an manchen Stellen besonders flach, müssen die Boote nicht selten mal angeschoben werden. Das hinterlässt vielleicht ein leicht mulmiges Gefühl, denn wir sehen hier und dort ein Krokodil - von verschwundenen Touristen ist uns jedoch nix zu Ohren gekommen

Wir bleiben zwei Nächte in den Cabinas El Muellecito - die Unterkunft ist einfach, die Inhaber sehr nett und das Frühstück ist lecker (hier wird nur Spanisch
gesprochen).
Der Nationalpark besteht aus zahlreichen Süßwasserläufen und ist ein wahres Highlight für Naturliebhaber. Die Artenvielfalt der Flora und Fauna ist so wunderbar, die Geräusche des Regenwalds so herrlich laut, die Sonne auf unserer Haut so warm, das Karibische Meer so menschenleer, die Bananen so lecker - wir haben hier gleich zu Beginn unserer Rundreise ein Paradies auf Erden gefunden. Während wir durch den Dschungel schippern, zu Fuß den Regenwald erkunden und am dunklen Karibikstrand entlang spazieren, sehen wir unter anderem Aras, hören Brüllaffen, beobachten Spider Monkeys, Schmetterlinge, riesige Echsen, bunte Paradiesvögel, Spinnen und juhhuuu - daaa, ganz hoch oben, sogar ein Faultier Kaum zu glauben, aber wahr: Land der Faultiere hin oder her - es soll die einzige Faultiersichtung der Reise bleiben. Die Tiere sind tatsächlich so faul, dass grüne Algen sie in Ruhe besiedeln können und sie im grünen Costa Rica halt einfach super getarnt sind

© Tina Hellmuth, 2019
Du bist hier : Startseite Die Amerikas Costa Rica Costa Rica-Reisebericht
Die Reise
 
Worum geht's?:
Es summt, es zischt, es zirpt, es plätschert, es brüllt, es fiepst, es zwitschert – überall um dich herum. Du bist mittendrin. Das Zirpen der Grillen wird leiser. Und leiser. Gerade, als du dich fragst, wo eine Million Grillen denn nun auf einmal hin sind, setzt das Zirpkonzert wieder ein und steuert auf einen weiteren Höhepunkt zu. Dann werden die Grillen wieder leise, ganz leise. Nicht jedoch der Regenwald. Der ist niemals leise.
Details:
Aufbruch: 22.02.2017
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 15.03.2017
Reiseziele: Costa Rica
Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Tina Hellmuth berichtet seit 3 Wochen auf umdiewelt.
Bild des Autors