Mexiko 2015...der Sonne hinterher!

Reisezeit: November / Dezember 2015  |  von Miri und Thomas S.

Tulum

Boah, wat is dat schön hier!

5 Uhr und der Wecker klingelt. Leider und allen Ernstes. Maaaann! Viel zu früh für unsere Verhältnisse, aber wir wollen weiter. Trotzdem reizen wir die Schlummertaste nochmal so richtig aus. Um 5:30 Uhr - 15 Min. früher als geplant - steht unser Taxi bereits vor der Türe. Weil wir aber schon fertig sind, steigen wir ein und freuen uns auf unser nächstes Ziel: Tulum. Die Fahrt von Mérida dorthin ist mit 4 Std. angegeben, dauert aber fast 5 1/2. Aufgrund der Zeitverschiebung (Mexiko hat 3 Zeitzonen) verlieren wir eine weitere Stunde. Als wir ankommen, ist uns das egal, denn wir haben allerschönstes Wetter und lassen uns vom Taxi direkt zu unserem neuen Heim für die heutige Nacht bringen: Maya Pax. Es ist genauso schön, wie erhofft, da die Bewertungen in einschlägigen Portalen ausschließlich positiv waren und der Preis mit 42 EUR p. Nacht verhältnismäßig gering. Wir sind zwar viel früher da, als die Check-in Zeit es vorsieht, dürfen unser 60 qm-Appartement dennoch vorher beziehen - es muss lediglich noch gereinigt werden. Vom Herrn des Hauses, einem sympathischen, total gechillten Mittdreißiger (halb Italiener, halb Kubaner), erfahren wir, dass wir die vorhandenen Fahrräder kostenlos nutzen dürfen und machen uns direkt auf den Weg zum nächstbesten Burritostand "Burrito Amor" (soooo lecker!) und erfahren (dank "überall-Wlan"), dass unsere Franzosen in Akumal keine Bleibe gefunden haben und auf dem Weg zurück nach Tulum sind. Wir verabreden uns am Playa Paraiso (den zum heutigen Zeitpunkt saubersten, für die Öffentlichkeit zugänglichen, Strandabschnitt - alle anderen sind leider mit Seegras zugemüllt) und beschließen außerdem, den Abend mal wieder gemeinsam zu verbringen. Wie erwartet - und erhofft - wird es ein sehr lustiger und feuchtfröhlicher Abend...living la vida loca!

Noch in derselben Nacht beschließen wir, unseren Aufenthalt um eine Nacht zu verlängern...

Hier fühlst du dich vom ersten Augenblick an willkommen und zu Hause: das Maya Pax (gesproche: Pasch) in Tulum.

Hier fühlst du dich vom ersten Augenblick an willkommen und zu Hause: das Maya Pax (gesproche: Pasch) in Tulum.

Nach dem Check-in geht's zum Snack ins Burrito Amor - der Name ist Programm

Nach dem Check-in geht's zum Snack ins Burrito Amor - der Name ist Programm

Endlich wieder vereint - die Franzosen und wir

Endlich wieder vereint - die Franzosen und wir

Sooo schön: live und gefühlvoll...

Sooo schön: live und gefühlvoll...

Wir haben es ja gesagt: in allen Formen und Farben!

Wir haben es ja gesagt: in allen Formen und Farben!

Wir sind Mädchen - wir dürfen das!

Wir sind Mädchen - wir dürfen das!

Besichtigung der Ruinenstadt in Tulum

Da uns der Taschen-Reiseführer bereits vor dem Besucheransturm gewarnt hat, möchten wir nicht allzu spät an den Ruinen ankommen und machen uns bereits um 8 Uhr per Rad auf den Weg zu den ca. 5 Km entfernten Ruinen. Keine halbe Std. später - ca. 30 Min. nach Öffnung - sind wir da, aber leider nicht allein. Bereits mehrere Reisebusse sind vor Ort und die jeweiligen Grüppchen haben sich zusammengefunden und blockieren mehr oder weniger die Durchgänge. Sobald wir diese (Gruppen und Drehkreuze) passiert haben, haben wir freie Sicht auf die Ruinen (wo es nicht so ist, warten wir einen Augenblick). Was uns besonders gut gefällt: hinter dem "El Castillo" ist es möglich, steile Treppen zum türkisblauen Meer herabzusteigen und in der Bucht zu baden...

Playa Paraiso - hier ist das (kostspielige) Paradies!

Nach unserem Besuch der Ruinen geht es wieder ab auf's Rad und an der Riviera entlang bis wir wieder am Playa Paraiso, vom Vortag bekannt, ankommen. Eigentlich wollten wir noch die naheliegende Cenote besichtigen, sind aber so gefesselt von der Schönheit dieses Strandabschnittes (mit all den Palmen und feinstem, weißen Sand), dass wir uns dagegen entscheiden und den Tag am Strand verbringen. Das Einzige, dass unsere Freude ein wenig trübt, sind die gesalzenen Preise hier. Es ist leider untersagt, eigene Getränke und Mahlzeiten mitzubringen (haben wir natürlich trotzdem gemacht). Und: wenn du am Ausgang keinen Nachweis erbringst, dass du am Strand Geld ausgegeben hast, wird der Parkplatz in Rechnung gestellt (100 MXN pro Auto und 50 MXN pro Rad)...aber, wie so oft, gilt auch hier: wir sind im Urlaub und gönnen uns einfach mal was Zum Beispiel zwei Liegen mit dazugehörigem Schirm und einem Tisch mit Sitzgelegenheiten für insgesamt 150 MXN.

Den Abend verbringen wir mit Bummeln im Zentrum von Tulum und genehmigen uns außerdem Cocktails im Khalua. Lecker, aber echt stark.

Morgen geht's wieder früh aus den Federn. Vielleicht geht es nach Akumal und danach nach Playa del Carmen...wir werden sehen

Tulum braucht kein Photoshop!

Tulum braucht kein Photoshop!

Wir haben schon schlechter geschlafen...

Wir haben schon schlechter geschlafen...

Eine Orientierungshilfe am Strand

Eine Orientierungshilfe am Strand

Ein anderen Strandabschnitten wird noch gewerkelt...

Ein anderen Strandabschnitten wird noch gewerkelt...

...während es hier schon sehr schön ist

...während es hier schon sehr schön ist

Kunst - überall.

Kunst - überall.

Auch vor Autos macht die Kunst nicht Halt

Auch vor Autos macht die Kunst nicht Halt

Und natürlich Souvenirläden, wohin das Auge blickt - hier findet jeder sein liebstes Andenken.

Und natürlich Souvenirläden, wohin das Auge blickt - hier findet jeder sein liebstes Andenken.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Seit einem (ewig langen) halben Jahr warten wir nun auf den Abflug Richtung Cancun - die Quittung dafür, dass wir mal wieder sehr früh gebucht haben. Es sind nur noch wenige Tage, bis wir Yucatán, Campeche und Quintana Roo erkunden werden - alles kann, nichts muss. Denn in diesem Urlaub steht der Chillfaktor ganz oben und nichts ist geplant (bis auf die ersten beiden Übernachtungen). Für uns wird es der erste Backpackerurlaub - und euch nehmen wir gerne wieder mit :-)
Details:
Aufbruch: 20.11.2015
Dauer: 16 Tage
Heimkehr: 05.12.2015
Reiseziele: Mexiko
Der Autor
 
Miri und Thomas S. berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.