Nochmals "round the world"...

Kanada-Reisebericht  |  Reisezeit: Januar - April 2002  |  von Inge Waehlisch Soltau

Vancouver Ende März

Vancouver im März

Im Nachhinein war es wohl doch keine so gute Idee, als letztes Land unseres Round-the-World-Trips Kanada zu wählen.
Ursprünglich wollten wir über Los Angeles und New York zurückfliegen, aber dann kam 9/11. Und wir entschieden, zu dieser Zeit nicht über USA und nicht mit amerikanischen Flugzeugen zu reisen.
Nach 5. 1/2 Stunden Flug landeten wir am späten Abend in Vancouver und fuhren mit dem Taxi zu dem gebuchten Hotel "Rosdale on Robson", wo wir eine schöne Suite bekamen mit Sicht auf die Berge.
Es war Ende März, und wir kamen von Hawaii nach Vancouver. Es sah aus wie bei uns im Winter, die Bäume waren kahl, und es war ganz schön kalt. Auf den Bergspitzen sah man Schnee, und teilweise hatten wir auch noch Regen.
Auch die Stadtrundfahrt mit dem Trolleybus fand im Regen statt - aber wir sassen zumindest im Trockenen..Aber mit fotografieren war es absolut nichts.
Vancouver ist eine der grössten Metropolen am Pazifik und die drittgrösste Stadt von Kanada. Die Stadt der "Kultur und Natur" hat ca. 2,4 Millionen Einwohner.
Durch die unvergleiche Lage zwischen Meer und Bergen gilt sie als eine der schönsten Städte der Welt.
Man findet hier Wolkenkratzer, weitläufige Parks, elegante Geschäfsstrassen und restaurierte alte Häuser. Die bekanntese Einkaufsmeile ist die Robson Street.
Chinatown ist die drittgrösste chinesische Siedlung der Welt ausserhalb von China. Die Strassenschilder sind hier zweisprachig, man findet chinesische Lebensmittelgeschäfte, SB-Imbisse und Restaurants.
In Vancouver kann man einen "Daypass" kaufen, der gültig ist für Busse, Skytrain und SeaBus. Bei schlechtem Wetter kann man z.B. mit dem Skytrain in die Umgebung fahren. Bei dem kalten Wetter war das eine gute Variante.

Gastown ist sozusagen die Altstadt von Vancouver mit historischen Gebäuden und mit Kopfsteinpflaster in der Water Street. Hier findet man zahlreiche Geschäfte und Restaurants.
Sehenswert ist die Dampfuhr, weltweit die erste ihrer Art und heute die einzige, die immer noch mit Dampfkraft betrieben wird. Sehr schön ist abends die Strassenbeleuchtung in dieser Gegend.
Eine Sehenswürdigkeit in Vancouver ist eindeutig Granville Island, erreichbar vom Zentrum mit Minifähren. Granville ist vor allem ein Künstlerviertel mit vielen Restaurants, Galerien, Shops und Theater.
Und in der Markthalle gibt es den bekannten Food Market mit Spezialitäten aus aller Welt. Einmal haben wir z.B. russisch gegessen.

Dampfuhr in Gastown

Dampfuhr in Gastown

Früchte Granville Market

Früchte Granville Market

Am nächsten Tag war es wenigstens trocken, und so fuhren wir mit dem Bus zum Stanley-Park und sahen uns da die bekannten Totempfähle im Totem-Park an.

Stanley Park

Stanley Park

Totempfähle Stanley Park

Totempfähle Stanley Park

Der Stanley-Park ist ein 404 ha grosser Stadtpark mit Zedern, Hemlocktannen, Fichten und Douglasien. Dieser Park ist der grösste Stadtpark von Kanada.. Er liegt auf einer Halbinsel. An der nördlichen Spitze sieht man die markante Lions Gate Bridge, die nach Nord- und West-Vancouver führt. Von der Ostseite hat man einen schönen Blick auf den Yachthafen und die Skyline von Vancouver. Schöne Strände findet man an der Westseite.

Lions Gate Bridge

Lions Gate Bridge

Im Stanley Park

Im Stanley Park

Kleiner Hafen

Kleiner Hafen

Insgesamt gibt es 200 km Spazierwege im Park.
Auf dem 10 km langen Uferdamm sieht man Leute mit Fahrrädern, In-line-Skates und Spaziergänger. Im Sommer wird es sicherlich noch mehr bevölkert sein.
Vom Totem-Park liefen wir zurück ins Zentrum, vorbei am alten Coal Harbour, wo sich jetzt ein Yachtclub befindet.

Yacht-Klub

Yacht-Klub

Blick vom Stanley Park auf Skyline

Blick vom Stanley Park auf Skyline

Suspension Bridge

Ebenfalls mit dem Bus fuhren wir zur Capilano Suspension Bridge, weltweit einer der längsten und höchsten Hängebrücken für Fussgänger.
Die Brücke ist knapp 140 m lang, frei schwingend in 70 m Höhe über einen Canyon gespannt. Sie wurde bereits 1889 erbaut und ist eine der ältesten Sehenswürdigkeiten von Vancouver.
Zuerst war mir ganz schön mulmig zumute. Aber dann machte es mir soviel Spass, dass ich noch ein zweites Mal hin und hergelaufen bin.

Suspension Bridge

Suspension Bridge

Totempfähle bei der Suspension Bridge

Totempfähle bei der Suspension Bridge

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Thailand - Australien - Neuseeland - Hawaii - Kanada
Details:
Aufbruch: 03.01.2002
Dauer: 3 Monate
Heimkehr: 05.04.2002
Reiseziele: Thailand
Australien
Neuseeland
Vereinigte Staaten
Kanada
Der Autor
 
Inge Waehlisch Soltau berichtet seit 8 Monaten auf umdiewelt.